Beiträge von Meenzer

    Teil 74...



    Abend, weiter ging es heute, diesmal endlich der Kraftstofftank.

    Sandstrahlen ging bis auf die Stellen mit Unterbodenschutz bestens.

    Nach ein paar Minuten strahlen die erste Erleuchtung:




    Nach ca. einer halben Stunde, es geht voran:


     



    Die Problemstelle für das Strahlgut, 31 Jahre altere U-Schutz, habe ich dann mit Heißluftfön und Spachtel entfernt:




    Aber, am Ende, alles ab und grob angeschliffen, passt schon:


     



    Nachdem alles gestrahlt, geschliffen und gereinigt wurde, die erste Schicht Zinkspray:


     



    Nächste Woche werde ich dann die Nähte versiegeln und den Tank mit Rostschutzfarbe lackieren, danach der Decklack und zwei Schichten Klarlack.


    Schönes Wochenende euch allen :).



    Teil 75 folgt...

    Teil 73...



    Fertig, alles neu gefettet, kein einziges Teil erneuert, Motor- und Getriebeaufhängung brauchen nur noch montiert werden:


     



    Massekabel, ebenfalls gestrahlt, wie neu:


     



    Nebenbei, Vaters Astra (Z18XE), nach 190.000km und 16 Jahren hat sich das Kunststoffrohr am Motorblock hinten aufgelöst.

    Allerdings hat er ihn vor zwei Jahren auch mal richtig fett heiß gefahren inkl. durchgehauener Kopfdichtung, vielleicht ein Folgeschaden:


       



    Lieferzeit: 10 Tage, kommt von Opel Spanien, na ja.



    Bis Teil 74...

    Die Multec sind allgemein wirklich gut mit wenigen Problemen, die Zündverteiler mal abgesehen, wenn sie nicht von Bosch waren, aber das war auch nur ein Korrosionsproblem.

    Vor allem war es das erste "selbstlernende Zentral-Einspritzsystem", was sich den Veränderungen eines Motorlebens anpasste, damals ultramodern.


    Zu den Türpappen, das kam erst mit dem Astra, da war der Golf II sicherlich schon ein Stück weiter, aber die breiten Säulen hinten sind auch hauptsächlich der sehr runden Karosserieform geschuldet.

    Dafür gab es aber für die damalige Zeit einen sehr guten CW-Wert, der den Kadett nicht nur sparsam, sondern auch schneller machte.

    Und, was mir beim E als CC (egal, ob drei- oder Fünftürer) immer sehr positiv aufgefallen ist, im Regen kenne ich kein Auto, was so wenig den Heckwischer braucht wie der Kadett, sehr gut gelöst worden.


    Mit dem Fahrschemel kann ich mich nur bedingt anschließen.

    Sicherlich war das Fahrwerk einfacher Machart, aber bei 900-1000kg Gewicht völlig ausreichend.

    Mein Ascona-C (ehemaliges Zivilfahrzeug der Hessischen Polizei) war da gefühlt auch nicht besser:



    Dafür hat der deutlich weniger gerostet als der Kadett.

    Mein Eindruck in Kurzform.


    Innenraum beide halt nicht die hochwertigsten Materialien (bitte nicht mit einem heutigen Audi oder BMW vergleichen), Klappergeräusche, Oberflächenbeschaffenheit usw. sind halt nicht so toll.

    Ergonomie und Übersichtlichkeit finde ich beim D besser, auch der große Innenraum punktet hier ganz klar.

    Die Robustheit der Sitzflächen und Lehnen beim D sind auch etwas besser (abgesehen die Wangen der Sportsitze bei beiden Typen, da zieht man halt gerne seinen Popo drüber, dementsprechend Abrieb und Beschädigungen), aber allgemein hat Opel immer ganz gute Stühle hergestellt.


    Technik ganz klar der E, vor allem mit Einzug der Multec und Motronic sowie Transistorzündanlagen, deutlich zuverlässiger, wenn auch nicht perfekt.

    Auch die Elektrik ist beim E ein Quantensprung, z.B. korridierte Leiterplatten der Heckleuchten mit Masseschluß sind hier ausgemerzt worden.

    Scheinwerfer waren beim D auch eine Zeitlang mit Feuchtigkeitsproblemen, ist beim E selten.

    Getriebe sind bei Opel sowieso in der Regel außen vor, wenn man es nicht übertreibt, halten die eigentlich sehr lange.

    Klar, Servolenkung beim E, ist halt Luxus, aber sehr angenehm.


    Tja, Karosserie, beide haben vergleichbare Schwachstellen wie Schweller, Radläufe, Endspitzen usw., halt alles, was untenrum im Spritzwasserbereich liegt.

    Allerdings hat das Ei (Kadett-E) in einem Korrosionspunkt einen Quantensprung gemacht gegenüber dem D, die Federbeindome bzw. die Verbindung zwischen A-Säule und Radkasten, da sind die deutlich besser, auch die Bremsleitungen (ich erinnere mich mit Grauen an den D in meiner Lehrzeit, Bremsleitungen ohne Ende gemacht).

    Dafür fing es beim E an, ständig Dachhimmel auszutauschen, weil die immer zu kurz waren, gab es beim D nicht.

    Zu den Modellen beim E, ich würde sagen, qualitativ sind die Modelle ab Fahrgestellnummer (Facelift) etwas besser, Cabrio dürfte sogar am besten sein (natürlich, die rosten auch irgendwann).

    Beim D, mmhhh, gab es in dem Sinne kein Facelift, die Produktion war eigentlich 5 Jahre lang gleichbleibend.


    Motortechnisch würde ich in jedem Fall beim E den 1.6i (egal, ob als LZ oder NZ) favorisieren, da erstens ein Freiläufer und zweitens mit der wirklich guten Multec sparsam und ausreichend Kraft, zudem schon zuverlässig.

    Allerdings ist der 2.0i auch eine wirklich gute Kombination, klasse Motor, aber seltener.

    Beim D den 1.3s oder 1.6S, GTE ist ein anderes Thema, da zu selten.

    Diesel, nun ja, läuft ewig, aber Spaßfaktor 5-.

    Automatik würde ich in keinem Modell haben wollen, ist zwar recht robust, vermiest mir persönlich aber den Fahrspaß.


    So mal mein Eindruck.

    Eine gute Reparatur René, sicher, dass es länger dauert als ein neues Boot, ich habe bereits mehrere kaputte an derselben Stelle und von verschiedenen Fahrzeugmarken gesehen, Grüße.

    Ich repariere Autos seit 1986, aber ich habe noch nie einen verschmorten einzelnen Anschluss an einem Ausgleichsbehälter gesehen.

    Wenn, ist alles richtig heiß geworden.


    He estado arreglando autos desde 1986, pero nunca he visto un solo conector quemado en un tanque de expansión.

    Si es así, todo se puso muy caliente.

    Abend.



    Mal was anderes zum Thema Opel, diesmal mein Alltagsauto, der Caravan.


    Nachdem ich seit einigen Tagen schon erheblichen Kühlwasserverlust habe, war es mal Zeit, zu schauen.

    Ich war neulich eine sehr lange Strecke überwiegend unter Vollast unterwegs, der Familienbomber wurde mal wieder anständig beansprucht, seitdem ist der Ausgleichsbehälter außenrum gut feucht und ich mußte einmal am Tag Wasser auffüllen.


    Daher habe ich mir den Behälter genauer angeschaut und folgendes gefunden:


       



    Der untere Anschluß, der an die Drosselklappenvorwärmung geht, ist regelrecht verschmort und hat sich verformt, am Flansch hat er sogar einen Riss, wo das Kühlmittel auch austrat.

    Mechanische Beschädigung kann ich ausschließen, da hieran noch nie etwas gemacht wurde, aber das der Kunststoff so heiß wird, stimmt mich bedenklich.


    Zumindest habe ich jetzt erst mal eine Notreparatur durchgeführt, ein neuer Behälter, mal sehen, das Problem wird dann wieder irgendwann auftreten.


    Lösung:

    Ein Stück Alurohr, ein Gewinde geschnitten, den Flansch am Behälter aufgebohrt, ebenfalls ein Gewinde reingeschnitten und das ganze schraubend verklebt, zudem das herausschauende Ende der Hülse aufgebördelt, das der Schlauch nicht runter rutscht:


       



    Den Alustutzen habe ich mit Flächendichtung (wie man sie verwendet zwischen Zylinderkopf und Nockenwellengehäuse) eingeklebt, da das Zeug hitzebeständig ist, Öl- und Kühlwasserbeständig sowie aushärtet:




    Diese komischen Klemmschellen habe ich auch gleich rausgeschmissen und anständige Schraubschellen eingesetzt:




    Fazit nach einer Stunde Autobahn und 19 Liter Durchschnittsverbrauch, meine Konstruktion hält, die Karre ist dicht.


    Allerdings frage ich mich immer noch, wie das da so heiß werden kann, daher werde ich die Tage mein Multimeter auspacken und den dazugehörigen Temperatursensor an den Stutzen montieren, dann schauen wir mal, was da so an Hitze entsteht.

    Hallo,



    ich habe ich noch einen neuen Ölmeßstab für den 1.8E-Motor mit Systemüberwachung anzubieten.


     


    Opel 658102

    GM 90185185


    Fahrgestellnummer bis H2500000, -H5000000

    Neupreis UVP bei Opel wären 161,44€, allerdings nicht mehr lieferbar.


    Wer Interesse hat, kann sich mit Preisvorschlag bei mir melden.


    Gruß


    René

    Kleine Zwischeninfo, die letzten Tage ist nicht viel passiert am Kadett, der Toyota ist momentan erstrangig.



    Ich hab den Kadett-Motor jetzt tagsüber immer wieder laufen lassen, um seine Dichtheit zu prüfen, alles bestens.

    Ölwanne, Ölablaßscharube, die neuen Simmerringe, alles dicht, er hat jetzt eine geschätzte Laufzeit von ca. 10 Stunden auf dem provisorischen Motorhalter.

    Heute habe ich das neue Motoröl abgelassen und den Filter demontiert, war ja nur für eine Spülung gedacht:


     



    Das ganze lasse ich jetzt gut austropfen und morgen werde ich vor der Neubefüllung mit 5W30 noch mal den Magneten in die Ölwanne schieben zur Kontrolle, ob Späne oder Metallabrieb abgelagert sind.

    Ich gehe davon aus, eher nicht, aber, sicher ist sicher.

    Der Ölkühler funktioniert auch, allerdings bedurfte es da schon anständig Motordrehzahl, um das Öl so zu erhitzen, daß das Thermostat öffnet.


    Ansonsten, schönes Wochenende euch allen ;) und


    Grüße

    Teil 71...



    Heute war es soweit, nach der kleinen Motorüberholung läuft er wieder:


     



    Ich hab ihn erst mal mit neuem Motoröl befüllt, diesmal das etwas dickflüssigere 15W40 als Spülung, damit werde ich ihn immer mal wieder über die Tage laufen lassen.

    Danach gibt es dann das reguläre Motoröl in 5W30 und nochmals einen neuen Ölfilter.

    Einziger Wehrmutstropfen heute, beim befüllen des Ausgleichsbehälters ist mir etwas Frostschutz daneben gelaufen, direkt auf den Kabelbaum oberhalb des Steuergerätes, seitdem brennt die Motorkontrolleuchte.

    Gehe davon aus, das es die Lamdasonde kurzgeschlossen hat, weil der Stecker nicht voll isoliert ist.

    Er läuft trotzdem ganz normal, bei Gelegenheit werde ich ihn mal ausblinken, was er für einen Fehler hat.

    Passiert halt.


    Zu guter letzt habe ich nebenbei noch ein paar Kleinteile vorbereitet und die Steuerriemenverkleidung lackiert:


     



    Soweit, Teil 72 folgt...

    Teil 69...



    kein Tag ohne Arbeit, es geht weiter.


    Heute kamen noch fehlende Teile, unter anderem die beiden Radlagersätze, Handbremsseil von Hella sowie Bremsscheiben und Belagsatz für die Hinterachse:


     



    Mein Vorhaben, die Bremsscheiben hinten mit integriertem Nabentopf gegen einzelne Radnaben und geschraubte Bremsscheiben auszutauschen, war das Ziel.

    Dank des Baukastensystems von Opel absolut unproblematisch, die Achsstummel sind die originalen, die Radnaben vom 1.6ltr-Kadett mit ABS, die neuen Bremsscheiben habe ich vom Vectra-A genommen, die Radlager sind ebenfalls dieselben, perfekt:


       




    Das Endergebnis rechte Seite, Handbremsbacken schleifend eingestellt, alles montiert bis auf den Belagsatz (Vergessen, den Befestigungssatz zu bestellen), Schrauben der Bremssättel mit mittelfesten Loctite gesichert, Bremsleitungen montiert (die Gewinde der Einschrauber habe ich mit Bremsenpaste leicht eingeschmiert, die bekomme ich jederzeit wieder auf), passt:




    Morgen dann noch die andere Seite und das Handbremsseil montieren.


    Schönen Samstagabend, bis



    Teil 70...

    ich würde Dir glatt noch ein paar Teile zum Sandstahlen vorbei bringen wollen... ich entlacke und entroste meine Anbauteile immer im Säurebad eines Freundes und gehe nach dem Abspülen noch mit Stahlwolle oder Drahtbürste drüber bevor die Teile neu gepulvert werden.


    Sieht echt klasse aus, was Du da machst hat Hand & Fuss und ist die Grundlage für Langzeitqualitäten :thumbup:

    Danke für das Lob, aber es gibt perfektere Arbeiten, ich mache das, was mein Wissen und mein Werkzeug hergibt.

    Wenn ich hier im Forum manche Mitstreiter sehe, was die mit ihren Autos machen, fühle ich mich dagegen fast wie ein Amateur.


    Wenn ich dir was strahlen soll, kein Problem, komm vorbei, Kaffee und Bier sind immer im Hause bzw. in der Werkstatt.

    Nebenbei ist das Strahlfass schon wieder Geschichte, wir haben uns jetzt doch eine größere Kabine zugelegt, ist etwas professioneller geworden.

    Teil 68...



    Endergebnis, rechts fertig, links demnächst:




    Die Riemenscheibe habe ich ebenfalls bearbeitet, sandstrahlen ist einfach klasse (abgesehen vom Dreck):


       



    Das Abdeckblech vom Kühler ist auch fertig:




    Soweit erst mal, nächste Woche soll der Motor wieder laufen, bis


    Teil 69...

    Teil 67...



    Weiter an der Hinterachse, der erste Bremssattel wurde überholt.

    Ich hab den rechten gesandstrahlt, bevor ich ihn zerlegt habe, die Öffnungen für die Bremsleitung und den Entlüfternippel verschlossen:


       



    Danach wurde er komplett zerlegt




    Nach dem ausdrücken der Bremskolben war ich froh, das die Zylinder heile sind, nur oberhalb der Staubmanschette etwas Rost, aber unproblematisch, das war in ein paar Minuten erledigt:


     



    Danach habe ich die Zylinder und die Bereiche der O-Ringe abgeklebt und das ganze sauber ausgestrahlt, gerade den Bereich, wo später die Staubmanschette wieder montiert wird:




    Die beiden Bremskolben habe ich nur feinpolieren müssen, danach die Lauffläche abgeklebt und die Nut am Kolbenkopf ebenfalls gestrahlt:


     



    Vor der Montage der beiden Bremssattelhälften:




    Teil 68...

    Werden die 16V Bremsschläuche für den Kadett von ATE in Handarbeit geschnitzt oder warum sind die so teuer? <X

    Da kosten die ja bei Audi für den Quattro nur einen Bruchteil des Preises.

    Tja, man lässt sich das für ältere Autos gut bezahlen, warum hier gerade der Kadett so zu Buche schlägt, bleibt mir auch ein Rätsel.


    Wie gesagt, offizielle UVP Opel für alle vier ungefähr 200,00€.


    Vorne Rechts = 58,52€

    Vorne Links = 63,95€

    Hinten (Stück 38, 34€) = 76,68€

    ---------------------------------------------

    Summe = 199,15€



    Das nette aber dabei, ich habe dieselben Bremsschläuche von ATE bei "GM-Handlerparts.com" gefunden, da kosten die im EK zwischen 3,50€ bis 5,20€ ist halt nur für Händler.


    "DER GEWINN LIEGT IM EINKAUF"


    Die Hersteller verdienen wenig an den Fahrzeugen, aber sehr viel an den Ersatzteilen.

    Weitere Fragen?

    Kleinzeug frisst gut due Finanzen auf 🙈

    Oh ja, ordentlich.


    Die kleinen Dinge sind unheimlich teuer.

    Wenn ich nicht ganz gute Beziehungen hätte und alles UVP bezahlen müßte, dann ;(...


    Zwei Schrauben M14x1.5x150 für die Querlenker Vorderachse: Stückpreis 28,51€

    Vier Bremsschläuche von ATE hätten regulär um die 200 Euronen gekostet, selbst bei meinem Preis von 120,00€ habe ich noch ein wenig geschluckt.