danke für den hilfreichen beitrag 
habs mal rüberkopiert .....
Lachgas wird in den Ansaugstutzen des Motors eingespritzt. Erfolgt die Einspritzung nahe am Ansaugventil, so ist durch die Gaskühlung durch verdampfendes N2O eine erhöhte Zylinderfüllung zu erwarten, was schonmal den ersten Schritt in Richtung Leistungssteigerung darstellt.
Steigt die Gastemperatur beim nachfolgenden Verdichtungs- und Verbrennungsvorgang auf über 530°C, zerfällt das Lachgas in einer exothermen (d.h. energieliefernden) Reaktion in Stickstoff (N2) und Sauerstoff (O2). 2 N2O ---> 2 N2 + O2 + Energie, d.h. aus zwei Mol N2O entstehen insgesamt 3 Mol Gas (2 N2 + 1 O2). Alleine durch den Zerfall des Lachgases erhält man also schon eine enorme Druck- und Temperatursteigerung!
Der bei dieser Reaktion entstehende Sauerstoff ist natürlich auch gerne gesehen, führt er dem Brennraum doch zusätzlichen Sauerstoff zu, der - zusammen mit zusätzlichem Brennstoff - zu einer weiteren Temperaturerhöhung führt.
Zusammenfassend bringt Lachgaseinspritzung:
Erhöhte Zylinderfüllung ("Ladeluftkühlung")
Temperaturerhöhung durch Zerfallsenergie
Temperaturerhöhung durch zusätzlichen Sauerstoff (nur in Kombination mit zus. Brennstoff)
Druckerhöhung durch 1,5-faches Volumen der Zerfallsprodukte
Vor dem Ausprobieren der Lachgaseinspritzung an Auto, Mofa etc. bitte ausführlich über techn. Details informieren, dein Motor wird's dir danken, indem er deine Versuche überlebt!