Bei mir gibt es mal wieder ein bisschen was neues.
Die Reise nach Oschersleben ist dem Kadett leider gar nicht bekommen.
Zuerst hatte ich kurz vor der Abfahrt zum Motopark auf der Autobahn Bekanntschaft mit einem Feldhasen gemacht. Äußerlich ist zum Glück nichts passiert, aber der Hase hat das Hitzeschutzblech am Federbein beschädigt und das Außengelenk der Antriebswelle "zertrümmert". Ich konnte froh sein, dass die Manschette wenigstens noch so lange gehalten hat bis ich wieder zu Hause war. Den hinteren Stoßdämpfer hatte der Hase wohl auch in Mitleidenschaft gezogen. Jedenfalls hatte ich vorne und hinten auf der Beifahrerseite ziemlich viele Hasenreste in den Radkästen verteilt.
Bei der Vollbremsung, die ich mit ziemlich viel weißem Qualm hingelegt hatte, hab ich den fast neuen Reifen auf der Vorderachse ein paar schicke Bremsplatten beschert und auf der Felge haben sich die Reifen dadurch wohl auch ein Stückchen gedreht. Auf der Heimreise hatte ich aufgrund dessen natürlich eine schöne Unwucht auf der Vorderachse. Ebenfalls auf der Heimreise habe ich mehrere Male ein komisches blechernes Geräusch gehabt. Wie sich später herausstellte, hatten sich 4 Schrauben vom Getriebe gelöst. Dazu aber nachher mehr.
Weiterhin haben sich die Befestigungsteller der hinteren Stoßdämpfer in Luft aufgelöst. Fragt mich aber bitte nicht wie das geht.
Der Kadett stand nun seitdem und ich habe immer wieder etwas repariert. Zuerst die Stoßdämpfer hinten, denen ich 4 neue Befestigungsteller und 4 neue Befestigungsgummis spendiert habe, dann habe ich mich ums Federbein vorn gekümmert und um die Antriebswelle. Nach der Probefahrt hatte ich aber immer noch ein ganz fieses Geräusch was aus dem Antriebsbereich kam. Ich vermutete, dass sich das Differential eventuell aufgelöst hat, da ich dort ein enormes Spiel festgestellt habe.
Es stellte sich aber nun heraus, dass nicht das Differential kaputt war, sondern dass ein richtiger Getriebeschaden vorliegt. Das komplett neu überholte F18 wurde aber nur 5.000km gefahren.
Durch das kaputte F18 habe ich mir alleine dieses Jahr auf ca. 750km 5 Innengelenke der Antriebswelle auf der Beifahrerseite zerstört, weil diese ständig extreme Schläge durch das Spiel im Getriebe bekommen haben.
Jetzt fahre ich ein F20 CR3.42 mit einer Differentialsperre von HMS Motorsport. Endlich wieder Cabrio fahren. Bilder habe ich dieses Mal leider keine... Vom F18 Getriebe kann ich demnächst nochmal Bilder nachreichen, dort haben sich auch aussen diverse Schrauben des Lagerdeckels usw. selbständig gemacht. Auch das Öl war voller Späne... 
Die Umstellung von CR3.94 auf CR3.42 ist natürlich richtig krass. Der Kadett ist lange nicht mehr so spritzig und agil wie vorher, aber dafür lässt er sich jetzt aber richtig gemütlich fahren. Die Differentialsperre ist aber auch super und macht richtig Spaß in engen Kurven usw. Es handelt sich um eine Lamellensperre die normalerweise im Rallyesport eingesetzt wird und wurde bei mir auf eine 25%ige Sperrwirkung für die Straße abgestimmt.