Beiträge von Schmitti

    Nimm eine Ölpumpe von einem Markenhersteller, zieh den Regelkolben noch vor dem ersten Einbau raus, Entgrate beide Enden des Kolbens, setze ihn gereinigt wieder ein, fülle Motoröl vorab in die Pumpe und erfreue Dich lange an dem neuen Bauteil.


    Thomas

    Achte vor allem da drauf, dass Du an der VA links eine andere Führung hast, als rechts. Die sollten bestenfalls nämlich unterschiedlich sein. Beste Erfahrung habe ich bei Thimms Autoteile gehabt. Die haben die passenden Leitungen und auch die Hohlschrauben.


    Thomas

    Kaum bestellt, schon geliefert:

    Motor2022-19.jpg


    Beide Adapter gingen auch zügig zu montieren, Schläuche auf die Adapter drauf, Stoßstange prov. anmontieren und fertig. Somit sind alle Vorbereitungen am Rallye-E abgeschlossen:

    Motor2022-20.jpg


    Thomas

    Die Tage hatte ich wieder etwas Zeit und konnte weitere Vorbereitungen treffen. Das Getriebe kam in den Kofferraum vom Rallye-E und ich kümmerte mich um den verbauten Ölkühler. Wer mich kennt, weiß, dass ich bei einem Motorbau generell alles austausche. So natürlich auch den Ölkühler. Hier können sich nämlich wunderbar Metallpartikel festsetzen, die sich später lösen und zum neuen Motor wandern können. So wurde der alte Kühler von seinen Schläuchen befreit und "ausbluten" lassen:

    Motor2022-16.jpg


    Ich wurde bereits von Stephan Korbach (Raceparts) vorgewarnt, dass es diesen Ölkühler so nicht mehr gibt und er andere Anschlüsse hat. Da ich die verbauten Anschlüsse bei der damaligen Bestellung nicht im Sinn hatte, lies ich die erst mal offen. Ist ja auch nur ein minimaler Unterschied 8o :

    Motor2022-17.jpg


    Die Adapter sind geordert und mittlerweile schon on Tour. Bis die Anschlüsse verbaut sind, bleibt die vordere Stoßstange noch ab und der Rallye-E so geparkt:

    Motor2022-18.jpg


    Danach heißt es einfach nur noch abwarten, bis der neue Motor fertig ist. Soweit wäre nämlich alles dafür vorbereitet.


    Thomas

    Die Wartezeit bis der Motor wieder zurück ist, kann man auch wunderbar für diverse Revisionsmaßnahmen nutzen. Der Schaltturm hatte schon seit längerem Probleme mit seiner Befestigung. Die Gewinde in der Getriebeglocke waren nicht mehr das, was sie mal waren. Bei zweien hatte ich schon mal einen Helicoil Einsatz eingesetzt. Das war aber auch nicht das gelbe vom Ei. Beim letzten Einsatz ging sogar eine Schraube raus. Mit drei Schrauben hält zwar der Schaltturm noch, aber durch die Durchgangsbohrung verlässt auch viel Öl das Getriebe. Da das Getriebe gerade gut greifbar war, wuchtete ich es auf die Werkbank, nahm den Schaltturm ab:

    Motor2022-13.jpg


    Die ersten beruhigenden Einblicke gab es hier schon mal. Die Gewinde waren zwar erwartungsgemäß im Sack, aber die Gangräder sehen trotz des fehlenden Öls und der jahrelangen "Quälereien" noch sehr gut aus:

    Motor2022-14.jpg


    Nachdem alle Einzelteile auf dem Tisch ausgebreitet waren, zeigte sich auch hier der gute Zustand. Einmal alles reinigen und gut. Die Befestigungslöcher wurden aufgebohrt und ein M8er Gewinde vorsichtig in den Aluguss eingeschnitten, Auch die Glocke wurde gründlich gereinigt. Dann alles wieder rein und der neu befestigte Schaltturm wieder drauf. Fertig zum anflanschen:

    Motor2022-15.jpg


    Thomas