Beiträge von peter_AM

    Hallo zusammen,

    der Motor ist wieder komplett - die Zylinderkopfdichtung war durch - er lief auch einige Kilometer ganz gut. Jetzt gibt es ein neues Problem: zwischen 1000 und 2000 U/min setzt er aus und stottert, dies besonders unter Last, also bergauf. Darüber läuft er einwandfrei und hat auch Kraft. Es ist besonders bei betriebswarmen Motor. Manchmal zeigt er es auch im Stand beim ruckartigen Gasgeben, dann nimmt er das Gas nur stotternd und verspätet an.

    Die DELCO Verteilerkappe und den ~Finger habe ich schon - gegen Teile von BREMI - getauscht, war nur kurz besser. Hat die Multec-Anlage eine (Art) Beschleunigerpumpe, die vielleicht hängt oder ist ein Problem mit dem Kaltstartschieber bekannt? Ist der überhaupt noch aktiv bei warmen Motor? Der Benzinfilter ist neu, Sprit ebenso.

    Vom dicken Schlauch der Motorentlüftung, Ventildeckel zum Luftfilter, zweigt noch ein dünner Schlauch ab. Er geht an den Ansaugkanal, ist das so richtig?

    Vielleicht kennt jemand das Verhalten und kann mir weiter helfen.

    Viele Grüße, Peter

    Hallo zusammen,

    kann man beim C16NZ Motor die Hydrostössel im eingebauten Zustand auf Funktion prüfen?

    In meinem anderen Thema: "C16NZ i Kat, setzt aus" waren neben der defekten Zylinderkopfdichtung auch alle (!) Hydros, in sich und in ihren Sitzen, bombenfest. Das hätte für die Ventile böse ausgehen können, da kein Ventilspiel-Ausgleich mehr stattfindet. Daher wäre eine Methode schön, sie im eingebauten Zustand prüfen zu können.


    Übrigens der ganze Motor war innen mit einer harten, braunen Schicht überzogen. Der hat auch die Hydros verbacken. Der Motordoktor meint, das war eine verschleppte, defekte Kopfdichtung. So konnte sich Wasser mit Öl zu einer Emulsion mischen und hat sich bei genügend Wärme in diese Schicht verwandelt. Das kommt hin, denn seit etwa einem Jahr war auf den ersten 200m nach einem Kaltstart ein Gluckern zu hören - so wie wenn Luft im Wasserkreis ist.

    Gute Fahrt, Peter

    Hallo zusammen,

    der Zustand vom Zylinderkopf ist schlechter als vermutet, nachdem jetzt auch noch die Führung vom Auslass-Ventil des 4.Zylinders ausgeschlagen ist. Leider läuft das Ventil direkt im Alukopf und hat keine eingeschrumpfte Führung, die wäre einfacher zu wechseln. So braucht man ein Ventil mit dickerem Schaft, das bedingt Folgearbeiten. Hat jemand so etwas schon machen lassen und kann mir eine "Hausnummer" der Kosten nennen? Parallel schaue ich mich nach einem guten, gebrauchten Kopf um.

    Viele Grüße, Peter

    Hallo Frisco-2.0,

    vielen Dank für Deine Nachricht, direkt kann ich aber leider nicht antworten. Habe schon Interesse an dem Kopf, wie ist denn bitte der Zustand? Gibt es eine Möglichkeit der direkten Kommunikation?

    Viele Grüße, Peter

    Gestern habe ich die Ventilschaft-Dichtungen erneuert, 7 Stück denn beim 4.Zylinder hat das Auslass-Ventil zu viel Spiel in seiner Führung. Die anderen Ventile und deren Sitze (Tragbild) schauen erstaunlich gut aus und auch die Führungen sind in Ordnung. Für das Alter und die km Leistung ein gutes Zeichen, obwohl der Wagen überwiegend auf kurzen Strecken so um die 25 km/Tag lief.

    Die Ventilführung kann ich nicht selber machen, also muss der Kopf doch zum Motor-Doktor. Mit neuen Hydros und Planen wird ein guter Ersatz-Zylinderkopf die günstigere Wahl sein.

    Frisco-2.0 : ist der Kopf noch zu haben? Wie kommen wir zusammen, PN ?

    Viele Grüße, Peter


    PS: der Wagen ist sonst in einem recht guten Zustand, im letzten November gab es neuen TÜV ohne Mängel, ich möchte ihn gerne einige Jahre weiter fahren. Für den Winter und auch jetzt habe ich noch einen B-Corsa 1,4 i .

    Hallo zusammen und vielen Dank für die Unterstützung.

    An der gezeigten Stelle ist die Kopfdichtung wie ein Blätterteig aufgebläht und auch da durchgegangen. Wenn ich mich recht erinnere war das auch schon beim letzten Wechsel vor 12 Jahren so. Der Metallring sitzt innerhalb.

    Die Hydros habe ich heute alle heraus bekommen und schon teilzerlegt und gereinigt. Ein Spray für Einspritzdüsen und Glühkerzen wirkt sehr gut. Die Hydroeinsätze waren sehr fest mit dem Gehäuse verbrammelt, da hat nichts mehr ausgeglichen ! Viel Geduld und Heißluft waren notwendig um sie zu trennen. Der ganze Kopf ist mit einer braunen Schicht überzogen, das sind Ablagerungen vom Öl. Mit solchen Auswirkungen habe ich bisher nicht gerechnet. Ohne das Problem mit der Kopfdichtung hätte ich das nie bemerkt und es wäre bestimmt bald ein Ventil, wegen zu geringem Ventilspiel, durchgebrannt. Morgen will ich die Ventilschaft-Dichtungen erneuern, bin gespannt wie die Ventile und ihre Sitze aussehen.

    Hier sind Fotos von der Schadstelle am Zylinderkopf - Zylinder 4, Auslass - und vom (teil-) zerlegten Hydrostößel. Die Passhülse am Zylinder 1, links oben, sitzt auch absolut fest.

    Viele Grüße, Peter

    Habe einstweilen die Dichtungsflächen vorsichtig mit 240er Papier und großem Schleifklotz behandelt, an der undichten Stelle beim 4.Zylinder ist eine ca. 2 x 4 mm große und 0,3 mm tiefe Lunkerstelle. Somit werde ich um das Planen nicht herum kommen.

    Alle 8 Hydrostößel sitzen bombenfest im Kopf und sind auch in sich fest. Mit viel Bremsenreiniger und noch mehr Geduld habe ich jetzt 4 Stück lösen können. Zwei davon auch schon zerlegt, mit der gleichen Methode. Gibt es da eine bessere Vorgehensweise? Wie weit ist es sinnvoll die Hydros zu zerlegen? Genügt es wenn der (Entlüftungs-) Stift wieder frei ist? Ist es notwendig die Feder-Einpress-Scheibe zu entfernen? In den 32 Betriebsjahren hat sich da bestimmt viel "Brammel" angesammelt.

    Ich möchte auch gleich die Ventilschaft-Dichtungen austauschen, sind noch die ersten. Die neuen haben andere Weichmacher im Material und werden wohl nicht mehr so lange halten.

    Gibt es eine Suche-Funktion im Forum? Meine Motorprobleme sind bestimmt schon öfter besprochen worden.

    (Mit öligen Fingern) viele Grüße, Peter

    vielen Dank ! Das ist halt recht viel Schrauberei, der Ausbau dauerte heute schon 3 h. Die Kopfdichtung ist am 4.Zylinder durchgegammelt, hat sich einfach aufgelöst. Bin am Überlegen, ob ich den Kopf überhaupt planen lassen soll, er war ja nicht überhitzt. Vorsichtiges Schleifen mit feinem Sandpapier und großem Schleifklotz sollte genügen.

    Ein Tipp: die Schraube am Keilriemenrad löst sich leicht mit einem pneumatischen Schlagschrauber, ganz ohne Gegenhalten.

    Viele Grüße, Peter