Beiträge von BeautyOpel

    Hallo G-SezZ,


    vor einem Jahr hatte ich fast das gleiche Problem, im Standgas lief der Motor unruhig.
    Der Motor hatte immer super gelaufen, ich war sogar ein wenig stolz darauf, das der Motor mit der Kilometerleistung so gut lief.


    Teilweise hatte er dann an der Ampel sogar ein leichtes klappern/klicken unter Motorhaube, er lief dann wie auf drei Zylindern.
    Beim Gasgeben verschwand teilweise das klappern. Am anderen Tag war alles wieder in Ordnung.
    Dieses Problem trat dann immer häufiger auf. Ich sagte mir, dass wars mit dem Motor, der 186.000 km gelaufen hatte.
    Zündzeitpunkt überprüft, Zündkakel und Kerzen gewechselt, Verteiler gereinigt.
    Das Problem war immer noch da, mal mehr, mal weniger.
    Meine Diagnose vorab: Ventil kaputt oder Loch im Kolben, Hydrostößel defekt oder Öldruck zu niedrig.


    Trotzdem fuhr ich dann zur Überprüfung zur Werkstatt. Der Meister sagte auch, dass es hier ein mechanisches Problem gibt.
    Der Zündzeitpunkt sei auch richtig eingestellt. Der Meister stellte dann den Zündpunkt nach Gehör ein, er sagte dies habe er früher bei den alten Vergaser-Motoren immer gemacht, da gab es noch keine Elektronik. Am Auspuffendrohr konnte ich auch immer ein "Patschen" (Aussetzer) hören. Beim verdrehen des Verteilers wurde es immer besser. Die Aussetzer verschwanden ganz. Das Auspuffgeräusch wurde immer gleichmäßiger. Bei der Probefahrt fuhr der Kadett wieder richtig spritzig.
    Und das war beim Opelhändler ein kostenloser Kunden-Service. Echt super
    Nach einigen 1000 km habe ich die Zündkerzen heraus geschraubt und mir die Elektroden angesehen. Alle vier Kerzen waren hellgrau.
    Der Motor hat jetzt schon über 200.000 km gelaufen. Springt super an (auch bei minus 15 Grad), läuft prima rund und ist spritzig.


    Versuche es einmal mit dem Drehen des Zündverteilers, vielleicht bemerkst Du auch eine deutliche Besserung.
    Vorher aber ein Markierung für die jetzige Einstellung machen.
    Viel Erfolg.

    Hallo mouh86,


    habe da auch die Vermutung, dass es an dem Kupplungsbelag liegt.
    Im laufe der Zeit altert der Belag und wird härter, die Federn der Kupplungsscheiben nutzen ebenfalls bei hoher Laufleistung ab,
    diese werden einfach von der Stärke dünner und können sogar brechen.


    Ist das "Ruckeln" bei kaltem Motor und kalter Kupplung stärker als bei warmen Motor?


    Bei meiner Kupplung habe ich es auch, dass bei kalter Maschine die Kupplung rupft. An der zweiten Ampel ist aber alles wieder normal.
    Ist eben das Alter und nach 20 Jahre und über 203.855 km ganz normal. Im letzten Winter war es ebenfalls so, im Sommer hatte ich keine Probleme.
    Ein Ersatzkupplungs-Kit von Sachs liegt schon bereit, aber solange das Spiel der Kupplung noch in Ordnung ist und diese nicht rutscht, bleibt sie eingebaut.


    In Deinem Fall würde ich aber die Kupplung tauschen, nehme aber keine Billigkupplung. Ich würde Sachs oder LuK empfehlen.
    Für den C14NZ sind die Kupplungskits (Scheibe, Druckplatte und Drucklager nicht allzu teuer).


    Viel Erfolg!


    @ BennibzwTim
    Du bist hier nicht alleine, wahrscheinlich sind viele unterwegs um den Kadett mal wieder richtig auszufahren, ohne Schnee und Eis auf den Straßen.

    Hi matekk,


    welches Thermostat haste eingebaut? Es sollte die Kennzeichnung 92° C - 107° C darauf stehen.
    Wie lang ist die Strecke, die Du fährst? Vielleicht öffnet der Thermostat zu früh!
    Die Temperatur sollte ungefähr die Hälfte der Anzeige erreichen.


    Ich kaufe die Thermostate direkt beim Opel-Händler und sollten schon länger als 2 Monate halten.
    Getauscht werden die bei meinen Kadetten nur bei jedem Zahnriemenwechsel.


    Fahre den Kadett ein Stück ohne Heizung, vielleicht geht dann die Temperatur etwas höher.

    Hallo icognitox.


    bei meinem Kadett hatte ich dies ebenfalls. Nach kurzer Suche hatte das Leck gefunden, die neue Kupferringdichtung an der Ablassschraube war nicht dicht.
    Mit einem sauberen Lappen wischte ich den Öltropfen weg, nach ein paar Minuten war schon wieder ein neuer da. Da die Schraube schon fest angezogen war und ich mir dachte nach fest kommt ab, habe ich das frische Öl abgelassen. Hierbei ist es gleich kaltes oder warmes Öl.
    Ich habe mir in einem 5-Liter-Kanister an der flachen Seite eine große Öffnung geschnitten, unter die Ölwanne gelegt und die Ablassschraube herausgeschraubt. Die Dichtfläche an der Ölwanne mit 600er Schmiegelpapier blank geschliffen und die Schraube mit einem neuen Dichtring wieder hereingeschraubt und fest gezogen. Das aufgefangene Öl habe ich wieder aufgefüllt. Die Ölwanne war anschließend nach einer Probefahrt trocken.


    Wichtig ist auch, dass Du die Schraube nicht zu fest anziehst und dadurch das Gewinde beschädigt wird.
    Die Schraube braucht ja schließlich nichts halten, sondern nur abdichten.


    Schaue bitte nach, wo das Öl herkommt, Ölablassschraube, Ölwannendichtung oder Ölfilterdichtung.


    Viel Erfolg.

    Hallo XxIcekillerxX,


    ohne Spannrolle
    Zahnriemen mit 104 Zähne

    Fahrgestellnummer: bis 02J22349
    Teilenummer: 90354783


    mit Spannrolle
    Zahnriemen mit 111 Zähne

    Fahrgestellnummer: ab 02J22350
    Teilenummer: 90410223


    Beginnt die Motornummer mit C16LZ- oder C16NZ- ?

    Hallo Endzeitprophet,


    es gab zwei unterschiedliche 1.6i- Motoren.


    Motor C16LZ eingebaut in klick DreamOpel
    Den C16 LZ wurde ohne Spannrolle, gebaut von 8.86 bis 9.87,
    benötigt die Zündkerzen mit 1,1 mm Elektrodenabstand. (z.B. Bosch WR 7 DCX)
    und hat einen Hubraum von 1587 cm3.


    Motor C16NZ eingebaut in klick BeautyOpel
    Im September 1987 löste der NZ den LZ ab, dieser hatte eine Spannrolle,
    benötigt die Züdkerzen mit 0,7 - 0,8 mm Elektrodenabstand (z.B. Bosch WR 7 DC, zur Zeit eingebaut WR 8 DC))
    und hat einen Hubraum von 1598 cm3.

    Hallo GSI89,


    das ist ja schon eine genauere Beschreibung.
    Die Motortemperatur ist in Ordnung, er Innenraum sollte dann auch schon warm werden.


    Ich vermute, dass der Gebläsemotor defekt ist oder nicht genügend Strom/Masse bekommt.


    1. Gebläseschalter
    Bitte baue den Schalter aus und kontrolliere die Kontakte. Sind diese noch blank?
    Wenn Du einen Ersatzschalter hast, würde ich diesen tauschen und anschließend einen Probelauf des Gebläses machen.


    2. Gebläsemotor
    Anleitung zum kontrollieren der Kabel am Gebläsemotor:
    - Beide Wischerarme ausbauen.
    - Windabweiser ausbauen, vorher die Waschdüsen herausnehmen.
    - Gummidichtung von der Stirnwand abziehen.
    - Wasserabweiser abnehmen.
    Jetzt solltest Du die Kabel, die zum Gebläsemotor führen sehen, die Kontakte überprüfen und mit Kontaktspray z. B. WD-40 einsprühen.


    Anleitung zum Ausbau des Gebläsemotors:
    Falls dies nichts bringen sollte, den ganzen Motor ausbauen.
    - 2 Schrauben für die Motorwanne am Luftverteilergehäuse herausdrehen.
    - Mehrfachstecker vom Gehäusedeckel abziehen und Deckel abnehmen.
    - 2 Schrauben seitlich der Kollektorwelle herausdrehen und den Motor mit Gebläserad aus der Wanne herausnehmen.


    Vom Gebläserad die Wellenlager mit Öl schmieren und kontrollieren ob dieses leicht läuft.


    Anschließend den Motor wieder einsetzen und laufen lassen.
    Läuft er jetzt länger als 1 Minute?


    Wenn jetzt immer noch Aussetzer sein sollten, würde ich einen anderen Gebläsemotor einsetzen.


    Viel Erfolg!