Servus, da ich ja meinen Kadett D zerlegt habe wollte ich mich um das schon länger bestehende Problem mit der Kupplung oder Getriebe kümmern.
Wenn der Motor im Leerlauf lief, hat irgendetwas im Bereich der Kupplung bzw. des Getriebes geklappert. Sobald ich die Kupplung getreten habe, war das Geräusch weg. Während der Fahrt konnte ich das Geräusch ebenfalls nicht hören.
Es tritt eigentlich nur im Leerlauf bzw. im Neutralgang auf, auch wenn man die Drehzahl etwas anhebt.
Dazu muss man sagen, dass ich ein anderes Schwungrad und eine andere Kupplung verbaut habe. Das originale Schwungrad konnte ich nicht mehr verwenden, da ich eine Kurbelwelle verbaut habe, die eigentlich aus einem Astra G stammt und bei neuen Kurbelwelle die Schraubpunkte anderes waren.
Dummerweise habe ich beim Zusammenbau nicht nachgemessen, ob das neue Schwungrad zusammen mit der Kupplung genauso breit bzw. hoch baut wie das originale Paket. Daher frage ich mich jetzt, ob das eventuell mit dem Geräusch zusammenhängen könnte.
Das ist das Schwungrad was ich verbaut habe.
Nun zu meiner 1 Theorie:
Wie man sieht, liegt das Ausrücklager dauerhaft an der Druckplatte an, was meines Wissens nach eigentlich nicht so sein sollte. Ich habe vorher allerdings nicht darauf geachtet, ob beim alten Schwungrad mit der alten Kupplung ein Spalt zwischen Ausrücklager und Druckplatte vorhanden war.
Jetzt weiß ich natürlich nicht, ob das auf Dauer irgendwie das Getriebe oder andere Teile belastet. Wenn das Ausrücklager selbst kaputt wäre, müsste das Geräusch meiner Meinung nach eher beim Treten der Kupplung auftreten bzw. dann lauter werden. Bei mir ist es aber genau andersherum: Sobald ich die Kupplung trete, ist das Geräusch weg.
Ich hatte damals allerdings auch Probleme beim Einstellen der Kupplung. Woran das genau lag, weiß ich leider nicht mehr. Ich weiß nur noch, dass ich das Gewinde am Kupplungszug, glaube ich, wirklich komplett ausnutzen musste, um die Kupplung überhaupt vernünftig einzustellen. Das kann so mit Sicherheit nicht ganz richtig sein.
Deshalb frage ich mich mittlerweile, ob das neue Schwungrad bzw. die Kombination aus Schwungrad und Kupplung vielleicht doch anders baut als die originale Kombination und dadurch die ganze Ausrückmechanik nicht mehr in der richtigen Position steht bzw. zu sehr zusammen gepresst ist idk. obwohl ja noch platz nach hinten ist für den Ausrücker wie man im Bild sieht.
Deshalb denke ich schon fast das die ganze Sache zu sehr unter Spannung steht hatte schon überlegt zwischen Motor und Getriebe eine Blechplatte zu legen damit das Getriebe minimal weiter weg kommt.
Nun zu meiner 2 Theorie:
Das Lager der Getriebehauptwelle könnte natürlich auch hinüber sein. Ich habe noch ein paar Getriebe herumliegen und bei manchen kann man die Hauptwelle richtig hin und her bewegen bzw. „herumrühren“. Bei anderen ist dagegen kaum Spiel vorhanden.
Bei meinem anderen 5-Gang-Getriebe sitzt die Welle zum Beispiel noch richtig stramm und lässt sich wirklich nur minimal bewegen. Das ist ein deutlicher Unterschied zu den anderen Getrieben.
Natürlich weiß ich jetzt nicht, wie es bei dem Getriebe aussieht, das momentan in meinem Kadett verbaut ist. Beim Einbau habe ich leider nicht an der Welle gewackelt bzw. überhaupt darauf geachtet, wie viel Spiel sie hat.
Was mich allerdings etwas stutzig macht: Genau dieses Getriebe hatte ich vorher schon im Kadett verbaut und damals hat es diese Geräusche nicht gemacht. Das Klappern ist erst mit der jetzigen Kombination aus anderem Schwungrad und anderer Kupplung aufgefallen.
Deshalb bin ich mir momentan nicht sicher, ob tatsächlich das Lager der Getriebehauptwelle verschlissen ist oder ob die andere Schwungrad-/Kupplungskombination etwas damit zu tun hat.
"Es ist ein Diesel Motor verbaut kein Benzin Motor"
Es bietet sich natürlich derzeitig an sich der ganzen Sache zu widmen da das Auto eh zerlegt ist und das Fronblech fehlt da kommt man natürlich besser ran.
Bevor das doofe Blech wieder vorne dranhängt
Das ganze ist 20.000KM gelaufen ohne Probleme bis auf das klappern.
Grüße Johannes