Beiträge von Schmitti

    Ganz klar :thumbup:
    Es ist gerade für Motorsporteinsteiger eine wunderbare und günstige Art einzusteigen. Sicherer kann man sich nicht dem Grenzbereich nähern. Allerdings ist es auch für mich altem Sack eine Herausforderung, denn ich komme wirklich mit den Hütchen nicht klar. Lieber fahre ich mit 160KmH über einen Waldweg ... die Bäume geben mir den Weg vor - bei den Hütchen muss das Hirn richtig mitarbeiten, um die Gasse und deren Ideallinie zu sehen. Bis das intuitiv funktioniert, benötigt es einiges an Übung.


    Thomas

    Am Donnerstag den 12.04.18 ging es nachmittags los, in Richtung Nürnberg. Unterwegs gab es noch eine kurze Rast:


    Sodele, hier nun der Beweis auch in bewegten Bildern, das ich wirklich "Hütchen spielen" war. Kann ja irgendwie nicht angehen, dass ich für diese Motorsportart "zu doof" bin. Somit prügelte ich meinem Hirn ein: Du musst es lernen und hast jetzt einen ganzen Tag dafür. Anfänglich weigerte es sich noch beharrlich dagegen, die Gasse zu sehen. Dies wich dann zusehends einem "OK, ab und an sehe ich was " und letztendlich zu einem "da iss se doch - fährst nur zu schnell dafür". ?? Kurzum - das Training half sehr, etwas mehr Übung darin zu bekommen. Natürlich macht es mich jetzt nicht direkt zu einem Slalom Profi aber funny war es trotzdem und sowas wird auch mal wieder wiederholt.


    Samstags gab es dann im Fahrerlager diese Ansicht:

    Sehr nützlich unser Motorhome. Darin kann man(n) nicht nur spontan in Urlaub fahren - es kann wunderbar ziehen, hat eine halbe Werkzeugbude mit Ersatzteilen inne, hat eine Druckluftanlage für den Service parat und kann Schatten spenden.



    Morgens beim "warm werden" mit der Materie Slalom:


    Hier nun das versprochene Videomaterial:

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    .... zum Glück wurden die geschmissenen Hütchen und verpassten Tore nicht gezählt.


    Thomas

    Da hättest Du am Wochenende in Speichersdorf die Möglichkeit dazu gehabt. Das war zwar nur ein Slalomtraining aber trotzdem seeeeeehr funny. Video und Bildmaterial dazu werden auch bald folgen ;)


    Thomas

    Vorbereitungen für das kommende Wochenende laufen langsam an. Der Rallye-E und meinereiner fahren am Samstag einen kompletten Tag auf einem angemiteteten Flugplatz umher. Es findet ein Slalomtraining mit Instruktor statt. Ergo ging der Rallye-E wieder auf die Hebebühne, um sich darauf vorzubereiten. Zu erst wurden die immer noch am Unterboden befindlichen Reste der Rallye Zorn entfernt.


    Gab noch einmal einen Eimer voll:


    Da das Wetter bisher noch vollkommen unklar ist, habe ich einfach mal alle möglichen Socken gesichtet, geprüft und soweit vorbereitet:



    Thomas

    Hööööö, laaaaangsam mit den Pferdchen :D :D :D Alex, wieviel Nm habt ihr der Verschraubung gegeben, dass sich das Oval verzogen hat und die NW nicht mehr geschmiert wurden? Ich schrieb zwar "... kann man richtig fest ziehen ..." aber ich habe die nu nicht angeknallt, bis zum Erbrechen. Gut handfest reicht doch. Das ist schon etwas fester als es Opel vorgibt aber ich glaube nicht, dass sich dadurch nun die Lagerböcke verziehen.
    Warum brauchst mehr Gewindenutzung oder Schlüsselfläche Loki. Das sind M6er Schrauben und die werden ja nicht wie Radmuttern angezogen :D :D :D Kleine Stecknuss, kleine Ratsche und gut ist. Problematisch ist ja nicht die Mutter, sondern das Alugewinde in den Nockenwellenböcken. Da greift der Gewindebolzen nun volle 25mm rein. Mehr Aufwand oder spezielle Muttern brauchts dafür nicht, um eine gute Befestigung zu erhalten. Langmuttern wären nur was für das Auge gewesen ... aber das spielt bei einem Rallye Auto nicht wirklich eine Rolle ;)


    Thomas

    Heute war es soweit. Der Ventildeckel soll seine neue Befestigung bekommen. Bevor es an den Rallye-E ging, wurde erst mal die 20KW Gaskanone angeworfen und wärend diese die Werkstatttemperatur auf "zum Arbeiten" geeignet anhob, ging ich noch einen Kaffee trinken. Nach einer angemessenen Zeitspanne ging es los. Zündspulen, Ventilhaube & Co runter. Dichtflächen direkt entfetten und optisch die Nockenwellen kontrolliert ... alles soweit im grünen Bereich:


    Dann wurde wie bei OP´s am offenen Herzen üblich, die Arbeitsfläche abgedeckt und nur die zu operierenden Bereiche ausgeschnitten:


    Alle 10 Befestigungspunkte in den Nockenwellenlagern wurden mit einem M6 Gewindesacklochbohrer gesäubert und die Tiefe der Bohrungen ermittelt. Opel hat hier doch wirklich 25mm tiefe Bohrungen eingebracht. Das gefällt mir für meinen Plan sehr gut:


    Die original Befestigungsschraube liegt hier zum Vergleich, bei den neuen Stehbolzen. Die komplette Gewindelänge der Schraube beträgt gerade mal 25mm. Deshalb geht sie auch nur die sprichwörtlichen "3 Gewindegänge" in die Bohrungen. Die Lagerböcke sind aus Aluminium und die Bohrungen sind dementsprechend sehr empfindlich. Opel sieht daher ein Anzugsdrehmoment von 5 oder 8Nm vor. Sorry, aber das ist für den Arsch, besonders wenn man mit erhöhtem Öldruck den Motor betreibt. Die
    Dichtung ist nie richtig Dicht und schwitzt dauerhaft. Deswegen werden nun die Stehbolzen mit einem Imbus komplett 25mm tief und mit Schraubensicherungsmasse eingedreht:


    10x und es sieht so aus:


    Nachdem die überschüssige Sicherungsmasse abgewischt war, wurde erneut entfettet und die Dichtfläche leicht mit Dichtmasse eingestrichen. Somit konnte die vorab gereinigte Haube, mit den neuen Dichtungen, wieder an ihren Platz:


    Was soll ich sagen ... 8Nm haben die nun nicht mehr. Extrem und gut Handfest sind sie nun. Nachmessen kann ich es leider nicht, weil mir solch ein kleiner Drehmomentschlüssel fehlt. M6 aus dem Handgelenk angezogen halt, wie man(n) die mit normalem Werkzeug eben anzieht. Ohne irgendwelche Auffälligkeiten. So ging es weiter mit dem Zusammensetzen.
    Nachdem die Einzelzündspulen wieder montiert und angeschlossen waren, hab ich noch einen Scheuerschutz für die Verkabelung auf die neue Befestigungen gesetzt. Ein alter Gummischlauch war schnell zur Hand:


    Somit ist nun wieder alles schick und ich hoffe nun, das diese Umrüstung dauerhafter Dicht ist:


    Thomas