Beiträge von Schmitti

    Joar, kenne ich aus leidvoller Erfahrung auch :cursing: Wenn die Wettervorhersage wechselhaftes Wetter zu einer Rallyeveranstaltung vorhersagt, Regnet es prinzipiell wenn ich in den Service gehe und bleibt trocken, wenn nix zu tun ist 8) :S


    Thomas

    Weiter gings mit den noch vorhandenen Restarbeiten der ToDo Liste und den Sericearbeiten. Das angeknabberte Krümmerband wurde wieder geflickt. Danach ging es an die Diffdichtung und die des 5ten Gangdeckels. Beide waren am Schwitzen und der jährliche Ölwechsel ist auch fällig. Der Anfang machte der Diffdeckel:


    Ich werde mich wohl nie in den Gestank des "Sperrenöls" geöhnen aber das Getriebe arbeitet damit sehr gerne und verschleißfrei:


    Als dieser Deckel neu abgedichtet war, ging es an den Deckel des fünften Ganges. Abgeschraubt und auch erst mal ne Grundreinigung auf der Werkbank:


    Auch hier war keinerlei Verschleiß zu sehen:


    Bevor hier alles wieder zusammen gefügt wurde, kam noch eine Verbesserung ins Spiel. Die fünf M7 Befestigungsschrauben brachten ja schon mal Ärger. Deshalb habe ich mich entschieden, diese gegen M8 Gewindebolzen zu ersetzen. Sieht nun so aus und hält hoffentlich besser:


    Natürlich wurden die Bolzen nach der Montage noch abgeschnitten. Dann ging es noch an eine "Sicherung" für den Ölmessstab. Hier will ich ein Eigenleben und Verschwinden des selbigen verhindern. Zu erst dachte ich über eine Feder nach, um auch das Überprüfen des Ölstandes zu gewährleisten ... aber da fiel mir noch nichts sinniges ein. Momentan habe ich es erst mal mit einem Blech gelöst. Angeschraubt an der Lüfterzarge, lässt dieses Blech nur ein Anziehen des Stabes zu, um ihn dann abgewinkelt raus ziehen zu können:


    Natürlich habe ich es versäumt, rechtzeitig neues Getriebeöl zu ordern und muss das Befüllen auf einen anderen Zeitpunkt verschieben. Wenn dies geschehen ist, sind erst mal alle Service & Reparaturarbeiten abgeschlossen. Dann wird der Rallye-E eigentlich nur gesäubert und darf in seinen Winterschlaf gehen.


    Thomas

    Zukünftig ist "Stromsparen" angesagt, trotz verdoppelter LiMa Leistung. Beides war heute auf dem Plan, um die Idee auch zu einer Umsetzung zu bringen. Die 80/100W H4 Glühbirnen haben wohl ihre längste Zeit gearbeitet. Es kommen für den Bereich der Stvo verbotene LED Leuchtmittel zum Einsatz:


    Auch die Opel LiMa mit 65Ah hat ausgedient. Eine aus dem Saab / Astra H Diesel Programm ist es geworden. Deren Befestigungsfuß ist identisch mit der alten LiMa. Nur ist sie um rund 30mm versetzt, was sie mehr vom Fahrzeugrahmen weg rückt. Neben die Alte gelegt, kann man es leicht sehen:



    Natürlich muß dafür das alte Versatzblech (wegen der Ansaugbrücke) neu gefertigt werden. Stellt aber einen Schlosser vor keine große Aufgabe. Das war schnell erledigt und die LiMa konnte zügig an ihren neuen Arbeitsplatz:








    Schön zu sehen, dass sie die identischen Abmaße wie die alte LiMa hat aber die Befestigung nun sehr schön vom Rahmen weg gerückt ist. Ein anschließender Testlauf brachte die Erkenntniss, dass die Voltzahl beim einschalten aller Verbraucher nicht absackt. Das war das erklärte Ziel.


    Auch die LED Geschichte wurde auf der Beifahrerseite mal angeklemmt, um den Unterschied sehen zu können. Das alte, leicht gelbliche Licht:


    Brachte dieses Lichtbild:



    Das LED Licht kommt in einem klaren Weiß aus den Lampen:



    Im Abblendlicht gab es keine Veränderung des Lichtkegels aber beim einschalten des Fernlichts, gab es einen ganz klaren Unterschied. Wärend die H4 Glühbirne das Fädchen des Abblendlichts aus und das fürs Fernlicht einschaltet, tut das die LED nicht und beide Varianten scheinen zusammen:



    Ein demnächst stattfindender Praxistest im Dunklen wird es genauer zeigen, wie die Straße ausgeleuchtet wird.


    Thomas

    Mal etwas Zeit übrig und vor allem Lust zum Schrauben, haben mich bei schönstem Wetter in die Werkstatt getrieben. Schließlich steht da noch der Rallye-E auf der Hebebühne, wo noch genügend Restarbeiten / Vorbereitungen für die Saison 2018 vorhanden sind. Joup, richtig gelesen. Für dieses Jahr ist die Saison für Petra und mich gelaufen. Zeitmangel für die Reparaturen und die noch fehlende Schotter Bereifung lassen einen Start in Mammingen leider nicht zu
    Ergo werden nun gaaaanz gemütlich die Reparaturen durchgeführt, der komplette Rallye-E "revidiert" und für die Überwinterung vorbereitet.
    Dank der Hilfe von der Firma Raceparts.cc, die die passenden Dash Verschraubungen liefern konnte, kam der Ölkühler wieder zurück ans Auto. Problem dabei war, dass es im Bereich der Adapterplatte sehr eng zu geht. Die ist nämlich werksmäßig für den 16N dort gar nicht erst vorgesehen:


    Zumindest gibt es noch das Führungsröhrchen und den Ölmessstab von Opel (Astra-F). Davon gab es diese Saison zwei Stück die nicht im Auto bleiben wollten. Ein Umstand, der so nicht dem Dauerzustand überlassen gehört. Ans Röhrchen habe ich nun eine U-Scheibe angeschweißt. Daran ist jetzt provisorisch ein Draht zum fixieren angebracht. Dadurch kann die Flüssigdichtung in Ruhe abtrocknen. Der Draht wird danach noch durch einen festen Halter ersetzt, wo auch noch eine Feder integriert werden soll, um den Ölmessstab selbst auch noch zu sichern:


    Sieht wieder schick und komplett aus:


    Nach der Rallye in Gunzenhausen wurde ja eine Schadensliste als ToDo Liste verfasst. Diese wird zum Glück langsam aber sicher immer kleiner:


    Thomas

    "Kleinigkeiten", die auf der ToDo Liste stehen, sollten alle abgearbeitet werden - wurde aber nichts draus. Die Liste wurde zwar um diverse Punkte erleichtert aber es verblieben aus Zeitgründen noch ein paar Dinge. Die Handbremse wurde nachjustiert und die gut angegriffenen Auspuffgummi's wurden ausgetauscht. Dann kam der Motorkran zum Einsatz und hob den Motor wieder in seine Einbaulage:


    Somit konnte das vordere Motorlager wieder mit neuen Schrauben angeschraubt werden. Danach ging es an die hintere Drehmomentstütze. Diese wurde erst mal komplett demontiert:


    Das Lager selbst hat es gut zerrissen und hing nur noch an dem linken "Fetzen". Der innere Gummi ist allerdings noch Top:



    Grmpf, Gruppe-A Lager sind genau wie andere Teile NML (Nicht mehr Lieferbar). Also wurde die Halterung gerichtet, dicke U-Scheiben aufgelegt und mit dem Metallklebegerät verbunden und dadurch verstärkt:


    Wenn der ganze Kram schon da rum liegt, kann ein frischer Farbüberzug nicht schaden:


    Nach dem Trocknen sollte das ganze wieder ran an den Kadett und den Motor in seiner letztendlichen Einbaulage fixieren. Tja, was soll ich sagen ... 31jahre alte 4kt Feingewindemuttern sind bestimmt nicht dafür gedacht, dass sie so belastet werden und/oder 3-4x im Jahr neue Schraubvorgänge aushalten müssen. Be...scheiden ist an denen nur die Einbausituation. Wenn wie hier das Gewinde nicht mehr vorhanden ist, hat man ein mittelgroßes Problem. Mit einem flachen Meißel wurden sie aus ihrem Gehäuse gebrochen und da lagen sie dann auf der Werkbank:


    An der linken Mutter ist noch ein Restgewinde zu erahnen, was an der rechten Mutter gar nicht erst mehr vorhanden ist. Somit musste eine Lösung her. Kurz überlegt ... das Bauteil liegt als Komplettteil in meinem Lager ... aber die ganze Schweißarbeit an der Karosse, wollte ich mir ersparen.


    Also neue Muttern anfertigen:


    Jooup, Flachstahlmutter. 40x8mm und 140mm lang - davon zwei Stück zuschneiden bitte. Anfasen, im Schraubstock einspannen und ebenfalls zusammenschweißen, um 16mm Material zu erhalten. Hier mal zum Vergleich, habe ich die Opel Muttern aufgelegt:


    Zwei Löcher an die jeweiligen Enden passend gesetzt, jeweils ein M10er Gewinde rein geschnitten und schon konnte es in die Karosse geschoben werden:


    Der Einschiebling wurde ausgerichtet und in dem größeren Loch mit 3 festen Heftpunkten fixiert. Anschließend konnte nun endlich die eigentliche Montage beginnen:


    Alles wieder da, wo es hin gehört:


    Thomas

    Richtig, beides kann man(n) gebrauchen ... Humor und einen Hang zur Leidensfähigkeit :D :D
    Das Entwickeln, reparieren und auch das Fahren machen gleichermaßen Fun und läßt den alltäglichen Wahnsinn in die Ferne rücken. Werkstatt / das Hobby ist mein Ausgleich zum Beruf - andere sammeln Briefmarken oder spielen Hallenhalma. Damit kann ich nicht wirklich was anfangen. Dann lieber den Materialmord :thumbup: :thumbup:


    Thomas