Beiträge von Schmitti

    Der Lack der Grundplatte ist trocken. Dementsprechend ab ins Auto damit:


    Der neue Ausgleichsbehälter direkt hinterher und fertig angeschlossen:


    Die Grundplatte von der Airbox war auch schon trocken. Ergo ging auch die wieder zurück an ihren Platz. Sie nahm auch die 4 Trichter mit und ein Probelauf konnte stattfinden. Wassertemperatur ging in ihren Normbereich. Bei 84°C ging planmäßig der Lüfter an, noch bevor die Wassertemperatur auch nur daran denken konnte, weiter aus dem Normbereich zu steigen. Auch bei erhöhter Drehzahl veränderte sich nichts. Das läßt nun zu hoffen übrig, denn im Stand zu testen, ist doch was anderes, als auf einer Wertungsprüfung.


    Thomas

    Die nächste in zwei Wochen am Feldberg (Hessen) Rallye ruft. Lange pausieren gilt daher nicht. Bei einem großen Auktionshaus habe ich einen Nachbau des originalen Kühlwasserausgleichsbehälters bestellt. Da war die Hoffnung, das dieser auch wie das Original eine Gummierung auf dem Gewinde hat.
    Dem ist leider nicht so und ist nach diesem Test, als unbrauchbar eingestuft worden.


    Nun gehen wir mal komplett neue Wege und bauen was aus Aluminium ein. Der Motorsportteilemarkt bietet hier genau das Richtige an:



    Mit einem Raummaß von 2000ccm passt er auch genau hier anstelle des Originalen hin:


    Provisorisch rein gestellt, konnte ich die Maße für ein Halteblech nehmen, denn so lose reinstellen, geht ja nicht wirklich. Zwei Stunden und etwas 2mm Alublech später, konnte das Halteblech bereits den neuen Lack tragen und trocknen:


    Thomas

    Weiter gehts, damit der Rallye-E wieder antreten kann. An der Airbox wurde angefangen, die Löcher und Risse zu verschließen:


    Wärend das Harz trocknet, wurden die M7er Schrauben auf Festigkeit geprüft. JB Weld sei dank, kann man sie lösen und wieder anziehen ... und sogar richtig fest:


    Nächster Versuchsaufbau gestartet. Das Thema Kühlkreislauf ist ja auch noch nicht erledigt. Ein Deckel wurde geopfert und ein Reifenventil eingezogen:




    Mit 2 Bar Druck beaufschlagt, zeigte sich sehr schnell, dass der Druck nicht bleibt. Irgendwo muß der Druck weichen. Alle Kühlwasserschläuche wurden kontrolliert. Nichts zu hören oder zu sehen. Ergo wurde alles mit Spüli eingesprüht aber auch hier keine Blasenbildung. Shit. Kerzen raus und da mal rein sehen, was sich da evtl. zeigt:




    Nix, nichts auffälliges. Kein Zischen und auch keine Wasserspuren. Grrrrrr ...... aber ein kurzes Fiepen war nun zu hören - aber aus dem Bereich des Ausgleichsbehälters. Kerzen wieder rein, erneut Druck auf das System und festgestellt, dass das Gewinde zum Deckel minimal abbläst. Wat nu, Deckel oder Ausgleichsbehälter? Noch einen Deckel wollte ich nicht opfern - also einen anderen Ausgleichsbehälter aus dem Fundus geholt. Der musste natürlich erst mal gereinigt werden. Beim Reinigen mit Bremsenreiniger viel mir auf, dass dieser eine transparente Gummierung auf dem Gewinde hat. Ist mir nun ehrlich gesagt, in all den Jahren noch nie so bewußt aufgefallen. Der ist ja nun durch das Reinigen auch im Sack und natürlich war es mein letzter. Opel hat dazu nur eine Standartantwort: NML - "Nicht mehr Lieferbar". Jetzt bin ich mal auf ein Nachbauprodukt gespannt, ob der die Gummierung im Gewinde hat. Da das Kühlsystem schon soweit offen war, hab ich auch noch das Thermostat ausgebaut und geprüft. Funktioniert, wie es soll. Damit es etwas zügiger funktioniert, hab ich es noch zwei 3mm Bohrungen versehen. Links deutet der Schraubendreher drauf:




    Die Airbox war soweit schon mal zwischenzeitlich getrocknet und es ging direkt an der Innenseite weiter:


    Genug erst mal wieder.



    Thomas

    Joar Frank, deswegen wird auch gern davon gesprochen, dass Rallye fahren "Materialmord" ist. Egal - Schrauben und ständig weiter verbessern macht ja auch Fun.


    @schrauberlehrling - ja, leider werden die Getriebeglocken auch nicht jünger und irgendwann ist es dann halt fritte. Wenn ich sowas klebe, dann nicht mit einer Schraubensicherung ... dann kommt Flüssigmetall ins Spiel. Wo das ist, reist nichts mehr. Damit sind schon Getriebeglocken provisorisch geklebt worden ... das Provisorium läuft heute noch :D


    Thomas

    @Platoon - das Thermostat ist erst im letzten September rein gekommen und ist für die "Tropen" gedacht. Das öffnet bereits ab 84°C aber ich werde es trotzdem ausbauen, kontrollieren und etwas bearbeiten, das es noch schneller öffnet.


    Thema Schrauben. Mmmh, wie soll ich es erklären :whistling: Die sind nicht einfach weg ... die haben auch das Gewinde mitgenommen. Ergo bringt hier auch kein Sicherungsdraht etwas. Ich habe vom 2,0XE die Schrauben der Kupplung hier und nachgemessen. Die sind M7x23. Damit komme ich bis an den Anschlag des "Sacklochgewindes". Entweder klebe ich die nun mit Flüssigmetall ein oder ich rüste auch hier um auf Stehbolzen. Weiß ich noch nicht so genau.


    Thomas

    Schadensaufnahme nach der Rallye Hombachtal. Die Airbox hat es mehrfach zerlegt und auch die Schweißnähte der Alugrundplatte haben die Erschütterungen nicht überlebt:



    Am Deckel des 5. Gangrades sind alle Schrauben, trotz Sicherungsmasse, lose oder wie die M7er Schrauben nicht mehr vorhanden:



    Auf der Suche nach der Fehlerquelle wegen des Überkochens, wurde ein CO Testgerät angeschafft und direkt eingesetzt:




    Keine Verfärbung im Betrieb des Motors. Kein Öl im Wasser und kein Wasser im Öl ... der Fehler muss also irgendwo im Kühlkreislauf sein. Jetzt werden erst mal neue Schrauben und etwas Harz bestellt, um nebenbei den Kadett wieder auf die nächste Rallye vorzubereiten. Bis dahin werde ich mir Ideen einholen, warum der Kühlkreislauf so "spinnt".



    Thomas

    Ich hatte immer Temperaturprobleme / kalte Bremsen hart und gut - warme Bremsen weich und schwammig - heiße Bremsen noch elendiger :( Obwohl die Bremsscheiben darauf abgestimmt waren und 300mm Durchmesser haben.


    Thomas