Beiträge von Schmitti

    Gerade auch gemacht. Bewährt hat es sich, mit einem z.B. 8mm Bohrer so viel wie möglich aus zu bohren und damit den Gummi zu schwächen. Danach ein passendes Rohrstück ansetzen und einen Gewindestab durchführen, Muttern drauf und anziehen - so kommt die Hülse und der meiste Gummi direkt raus. Den Rest im Auge der HA habe ich mit einerm Rundschleiferaufsatz und einemAkku rausgeschliffen.


    Thomas

    Die beim Bergslalom auffällig gewordene Hinterachse wird nun Revidiert. Als erstes hatte ich ja den Dämpfer auf der Fahrerseite in Verdacht. Ich habe beide Stoßdämpfer an der Hinterachse ausgebaut und geprüft. Der Linke geht minimal langsamer auf. Ansonsten war nichts ausergewöhnliches zu entdecken. Die Achsgummis habe ich mal mt einem Hebel in alle Richtungen gezwungen - die waren auch noch gleichmäßig fest. OK, nutzt alles nichts - das miese Fahrverhalten kann so nicht bleiben. So habe ich neue MSP Dämpfer und PU Buchsen für die Hinterachse bestellt:


    Die Achsgummis sind nun 30 Jahre in der Achse. Klar, freiwillig wollen die nicht aus ihrer Höhle. Ein Gewindestab, ein passendes Rohrstück, zwei Muttern und ran an den Speck. Erschwerend kommt hinzu, dass ich leider nicht auf die Hebebühne für die Mistarbeit kann. Da steht noch mein Zweitfahrzeug drauf. Also wird hier sehr nahe am Boden, mit wenig Bewegungsraum gearbeitet.



    Viel Mühe, Schweiß und Kraft haben den alten Gummi zur Freiheit bewegt. Den Gummirest im Achsauge habe ich mit einem passenden Bohrmaschinenaufsatz ausgeschliffen. Anständig Kupferpaste ins Auge, auf die PU Buchsen und die Achse wieder reingehebelt. So wollte ich es haben:



    Demnächst geht es dann an die andere Seite.



    Thomas


    Hier hast Du noch "Verbesserungspotenzial" ;) A-Säule zum waagrechten Rahmen nach vorne. Um die Verbindung / Ecke richtig auszusteifen, bringen nicht nur die 16V Verstärkungen was, sondern auch noch eine Diagonale aus z.B. 4Kt Rohr. Halte Dir mal den Kunststoffinnenkotflügel an und Du wirst die "leere Ecke" entdecken. Wenn Du die Schale später nicht montierst, kannst Du diese Diagonale natürlich auch größer wählen oder sie passend ausschneiden. Verstärke die Karosse an den Anbindungen mit etwa 2mm Blech und setz eine Knagge geschickt rein. Bei mir ist es ein etwa 20x40mm Vierkantrohr, was genau reinpasste. Damit "knarzt" auch nichts mehr im Armaturenbrett, wenn Du Diagonal einen hohen Bordstein runter fährst ;) Selbst eine sehr gute Zelle, die auch an die vorderen Dome (ratsam) geht, schafft das nicht ganz.


    Zum Thema Unterfahrschutz / Befestigung ... ja, ich hab da Erfahrung darin :D


    Thomas

    Spontan wurde am Freitag entschieden, den Rallye-E einem "Streßtest" zu unterziehen. Der leider zur kurze Auftritt bei der letzten Rallye hat zwar gezeigt, dass der Rallye-E Potenzial hat, aber mir als Fahrer durch die lange Zwangspause auch etwas die Übung und Routine fehlt. Somit wurde der Rallye-E bei einem Bergslalom in Wickenrodt angemeldet. Ausgestattet mit 225/45 17" Toyo R1R Straßenreifen, dem Rallyefahrwerk und der kompletten Rallyeausstattung ging es zum Testen an den Berg.


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    Die Testfahrt brachte einige Erkenntnisse. Der Motor und das Getriebe harmonisieren sehr gut miteinander. Die neu verbaute Technik hat gehalten aber auch ein Fehler an der Hinterachse war nun etwas klarer auszumachen. Was bei der Rallye in Gunzenhausen sich nur "komisch" anfühlte, ist nun konkret getestet. In Rechtskurven fährt sich der Kadett wie ein nasser Schwamm und in Linkskurven verhält er sich stabil und neutral. Da vermute ich mal einen defekten Stoßdämpfer hinten Links.


    Thomas

    Die rechten drei Schweißnähte am Hauptrahmen würde ich als Schlosser noch mal abschleifen und neu machen. Zumindest wirkt es auf den Bildern so, als wären die nicht sauber auf beiden Blechen ;)


    Thomas