Beiträge von Schmitti

    Die letzten Teile sind heute angeliefert worden:



    Beide Kühler werden erneuert, wobei der Ölkühler vergrößert wurde. Auch
    die Dash Anschlüsse und Schläuche werden neu montiert. Der neue Akku
    zieht dann zum Abschluß in das vorhandene Gehäuse im Kofferraum.



    da noch etwas Zeit war, hab ich schon mal das Druckventil aus der
    Ölpumpe geschraubt und eine fast passende U-Scheibe passend zurecht
    gefeilt. Dadurch möchte wird erreicht, dass der Druck steigt. Wärend der
    ersten Testfahrt wird dann geschaut, ob der Druck dann besser ist oder
    weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen.



    Das neue Hitzeschutzband, welches sich bald um den Krümmer legen darf, hab ich auch schon mal "baden" geschickt:



    Thomas

    Mal so rum gedrückt. Der letzte Motor ist ja kein riesen Geheimniss mehr und der hatte sehr gut fahrbare 194PS mit 197Nm. Die Spitzenleistung lag bereits sehr früh für einen Sportmotor an und er drehte max. 8000U/min. Eckdaten, wo sich meiner Meinung nach, kein 1.6L Motor verstecken müsste.
    Für diesen Motor wurde allerdings eine weitere Evolutionsstufe erreicht und die Daten bleiben (ich hoffe auf Verständniss) bei mir.


    Thomas

    Das vergangene Wochenende wurde bei einem befreundetem Motorenbauer verbracht und dem Rallye-E neues Leben eingehaucht.


    Zu erst den Kadett aufbocken und vorbereiten:


    Hier ein recht grober Einblick über die ganzen Teile des "Männerpuzzels":






    Der neu geplante Block wurde entrostet und mit Farbe versehen:



    Kurbelwelle einlegen und die Lagerböcke montieren:



    Kolben direkt hinterher:



    Nachdem der Unterbau komplett zusammen gefügt war, ging es an den Kopf:



    Ventile mit Ventilschaftdichtungen rein:



    Danach die Nockenwellen:



    Dadurch, dass keine Kopfschrauben mehr verwendet wurden, kamen ARP Stehbolzen zum Einsatz. Hier ist sogar eine geänderte Montageart und Reihenfolge erforderlich:



    Riementrieb ran:



    Nockenwellen genauestens eingemessen und soweit alle Vorbereitungen auf dem Motorständer abgeschlossen:



    Mit dem neuen Getriebe und einer neuen Sinterkupplungsscheibe verbunden:



    Auch die Ansaugbrücke läßt sich so noch gut ranbauen:



    Rein in den Motorraum:



    Schläuche und andere Verbindungen ranschrauben:



    Sieht dann im Endergebniss wieder wie gewohnt aus:




    Anschließend wurde eine Warmlaufphase vollzogen und mit dem Laptop alle
    Lifedaten kontrolliert. Als diese soweit zufriedenstellend vollzogen
    war, wurde das Öl abgelassen und der Ölfilter demontiert. Öl im
    Kaffeefilter gesiebt, den Ölfilter aufgeschnitten und den Inhalt
    geprüft. Beide Ergebnisse haben keinerlei Metallspäne oder sonstige
    bedenkliche Rückstände aufgezeigt. Frisches Öl eingefüllt, einen neuen
    Filter montiert und mit dem Laptop eine verhaltene Probefahrt gestartet.
    Als diese Werte für Top befunden wurden und die Kolbenringe ihre
    Einlaufzeit hatten, wurde direkt mal angetestet, was das neue Triebwerk
    bringt und wie das neue Getriebe arbeitet. Dieses ist schließlich
    komplett anders übersetzt, wie das Alte. Kurz beschrieben: Geht Geil
    vorwärts.


    Nun müssen noch diverse Schläuche und der Ölkühler erneuert werden, da
    dieser aus Gründen der Vorsicht, gar nicht erst montiert wurden.


    Demnächst also noch mal mehr davon.


    Thomas

    Kommt auf Deine Handwerklichen Fähigkeiten an ;) :D :D
    Ich habe mir meine Werkbänke schon immer nach meinen Bedürfnissen selbst hergestellt. 30x30 oder 40x40mm Stahlrohr oder Winkelstahl geht auch und dann eine Küchenarbeitsplatte drauf. Kratzfest, Ölbeständig und billig wie Sau - sofern Du bereit bist, bei diversen Baumärkten nach "Ausschuß" nachzufragen. Die haben immer welche da, die verkratzt oder anderweitig unschön nicht mehr teuer verkauft werden können ;)


    Thomas

    Der Lacker dankt es Dir, wenn Du sämtliche Hohlraumkonservierungen erst NACH dem Lackieren verarbeitest.
    In der Lackierkabine wird es doch recht warm und da kann es durchaus sein, dass es raus schwitzt.


    Thomas

    Weglassen aus techn. Sicht, kannst Du ihn. Du müsstest die Leitungen an der Ansaugbrücke verschließen. Wenn im Sommer die Sonne gut "brezelt", kann es aber sein, das Du ihn schon "um die Ecke" riechst - weil die Benzingase aus der offenen Leitung ausgasen. Als ich das in den 90ern schon feststellte, hab ich mir einen Universalkohlefilter in die Leitung integriert und mit einem selbstgebauten Halter befestigt ;)


    Thomas

    Machte er absolut. Geht GSI typisch gut ab aber irgendwann muß man einen Schlußstrich ziehen. Es sind ja noch ein paar Autos da, die Aufmerksamkeit brauchen. Der Rallye-E nimmt sich viel davon, der 40jährige Winnebago ebenso, ein BMW 535 Hartge aus 1983 braucht auch noch etwas davon und offen kann ich immer noch in einem 2,8i Z3 die Sonne genießen.


    Thomas