Bevor du da anfängst irgendetwas am dem Motor zusammen zu würfeln, würde ich erstmal prüfen, wie Fit der Motor und das nicht in dem man ihn mal als Rennwagen vergewaltigt, sondern eine sinnvolle Motorprüfung, Kompressionprüfung, Druckverlustprüfung usw.
Wenn du dann tunen möchtest, fängt man klasisch mit einer Kanalbearbeitung an und nicht beim Chip, der kommt erst ganz zum Schluss, bei Hausbau fängst auch mit dem Lochbaggern für den Keller an und nicht mit den Dachziegeln.
Beiträge von JuppesSchmiede
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Dazu können wir von hier auch nicht viel sagen, wer weiß warum dein Cabrio so schlecht zieht, kann auch am Allgemeinen Zustand vom Motor liegen. Da macht es aber keinen Sinn mit einem Chiptuning einen evtl. Defekt auszubügeln. Ich habe 2 Omega A mit C20NE, die laufen auch unterschiedlich gut, ich weiß auch warum, da würde ein Tuning nichts bringen.
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Du zäunst den Gaul von hinten auf.... würde mich an deiner mal mit den Grundlagen vom Tuning beschäftigen, bevor du irgendwas weiter machst.
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Wie die Abscheider funktionieren weiß ich, das hat aber nichts mit der Rücklaufleitung zu tun, diese Abscheider hatten die englishcen LKW´s in den 60er Jahren schon, ohne Rücklaufleitung, da ging evtl. austretender Kraftstoff über einen Schlauch in die freie Natur. Da sind wir dann wieder bei der Umweltgeschicht, bei einer Rücklaufleitung geht es zurück in den Tank.
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Das Problem der Dampfblasenbildung gabs schon zu Zeiten als es noch keinen bleifreien Kraftstoff gab, da hatte mein Vater schon beim Admiral mit zu kämpfen, ich selber auch im Kadett C. also nichts neues bei bleifreien Kraftstoffen. Benzin verdunstet schneller als Ethanol, Ethanol ist schon ewig im Kraftstoff vorhanden, nur nicht in Mengen wie in den modernen Kraftstoffen
Physikalisch funtioniert deine Erklärung nicht, die Dampfblase (ein Gas) ist leichter als der flüssige Kraftstoff, somit sammelt sich diese OBEN und kann nicht zum Tank zurückführt werden. sie würde sich immer wieder Richtung Ansaugbrücke / Vergaser drücken.
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@JuppesSchmiedeDer Sinn für eine Rücklaufleitung beim Vergaser liegt in der Verhinderung von Dampfblasenbildung in der Zulaufleitung. Sobald ein Fahrzeug mit heißem Motor abgestellt wird, fängt der Kraftstoff in der Zulaufleitung an zu überhitzen und zu verdampfen, was dann zu Warmstartproblemen aufgrund Dampfblasenbildung infolge Hitzestaus im Motorraum führt. Um diesem Phänomen entgegen zu wirken, hat Opel ab Mitte '81 angefangen seine Vergasermodelle mit Rücklaufleitungen und Dampfblasenabscheidern auszustatten oder nachzurüsten, auch die meisten D Modelle waren davon betroffen, Ausnahme waren die OHV.
Ich hatte selbst zwei D mit Rücklaufleitungen, einen 13N mit Solex Vergaser wie auch einen 13S mit Varajet. Bei beiden Modellen war der Druckregler in der mechanischen Benzinpumpe integriert, sobald das Nadelventil der Schwimmerkammer am Vergaser zumacht, pumpt die Pumpe den geförderten Sprit zurück in den Tank.Mit einer Rücklaufleitung gegen Dampfblasenbildung zu wirken macht irgendiwe keinen Sinn, eine Dampfblase sucht sich ja immer den höchsten Punkt, weil sie leichter als flüssiger Kraftstoff ist, dann hätte man die Rücklaufleitung übers Dach zum Tank führen müssen.
Ich denke mal eher, das wurde aus Umweltbestimmungen gemacht, da einige Vergaser beim überlaufen der Schwimmerkammer den Kraftstoff einfach raus gedrückt haben.
Das Problem mit der Dampfblasenbildung hat man ja stellenweise auch bei Einspritzanlagen, trotz Rücklaufleitungen. -
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JuppesSchmiede: Selbst viele Einspritzer haben keine Rücklaufleitung. Mein Vectra B Z16XE und mein Astra H Z16XEP haben beide keine Rücklaufleitung.
Hatte mich auch erst gewundert, ist aber so.Wie regeln die denn da den Kraftstoffdruck? Wo fließt der überflüssige Kraftstoff hin?
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Mir stellt sich gerade die Frage, warum ein Vergaser, einen Rücklauf haben soll? Der Vergaser braucht keine Rücklaufleitung zum Tank, wie ein Einspritzer den nötig hat.
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Musst ja nicht unbedingt der vom C20NE sein, einen mit Innentankpumpe reicht auch aus.
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Soweit ich das noch im Kopf habe, sind 1,6L richtig bein F13 Getriebe.