Beiträge von JuppesSchmiede

    Zur Grundkontrolle, drehst den Motor auf 1Zyl. ZündOT (Markierung Zahnriemen), dann kommt der Verteiler so rein, das der Verteilerläufer auf ca.1 Uhr steht, wenn von der Fahrerseite aus auf den Verteiler schaust dann ist die Zündfolge 1-3-4-2 entgegen des Uhrzeigersinns, als nach links.
    Ob nun Kraftstoff ankommt, dazu baust den Luftfilter ab, nimmst eine 2. Person und schaust in die Mukltec ob das Einspritzventil arbeitet.

    Bei 500€-600€, dann bist so bei Einhell, Gübe, Apex usw., was auch nicht unbedingt schlechte Geräte sind, klar sind Industriegeräte besser, aber für deine Zwecke sollte sowas reichen. So wie du es oben beschrieben hast, was du machen möchtest, würde schon ein 150-160A Gerät reichen, wenn du dann ein 190A Gerät nimmst, hast noch ein gutes Polster nach Oben. Wie ich zuvor schon schrieb, ich schweiße alles mit einem 190A Gerät, auch dickere Materialien, allerdings nicht diese nur als Ausnahme.


    Habe da gerade noch was gefunden: http://www.expertentesten.de/heimwerken/schweissgeraet-test/ vielleicht hilft dir das etwas weiter.

    Ob der 4 Rollenvorschub nun so wichtig ist, muss jeder selber Wissen, ich selber hatte noch nie Probleme mit dem Drahtvorschub, oftmals liegt es auch am Draht, gerade wenn das Gerät selten gebraucht wird, setzt dieser Rost an, dann hat auch der 4 Rollenvorschub seine Probleme.
    In der Preisklasse kannst schon Richtung kleinere Industriegeräte gehen, Elektra Beckum könnte da was haben, oder auch Rehm, aber da musst mal sehen was die kosten.
    Kannst ja auch mal nach Testberichte googlen, sowas hilft da auch schonmal.


    PS.: Cebora ist auch noch gut....

    Wenn man alles schweißen will, was man schweißen kann, dann bewegst dich in Preisklassen die eine Privatperson nicht auftreiben kann oder möchte, ein 190A Gerät reicht für den Privatbereich locker aus, damit schweiße ich nicht nur Dünnblech, auch dickeres, es sollte nur als Beispiel dienen, das es für den Kfz-Bereich locker ausreicht, da ist noch Luft nach Oben und selbst wenn das Gerät zu schwach ist, gibt es Verfahren trotzdem stärkere Materialen zu verschweißen.
    Da ich aber die Schweißkenntnisse, des Themenstarters micht kenne, kann ich nicht davon ausgehen, das er das Wissen hat wie einer der es richtig erlernt hat.

    Ich habe ein Gerät von Einhell, das läuft auf 230V oder auf 400V mit 190A, das habe ich aus dem Baumarkt, Ersatzversorgung ist kein Problem. Damit kann man für den Heimbedarf super schweißen, klar wenn man 10mm Stahlplatten schweißen will, ist es die falsche Wahl, aber alles was am KFZ ist, dafür reicht es mehr als aus.

    Wenn ich das Gefühl habe, das das Blech schon geschwächt ist, dann trenne ich es raus und setze was neues ein, wenn es noch stark genug ist, dann entferne ich den Rost erst mechanisch und ätze dann die Reste mit Säure raus, ich traue diesen Rostumwandlern nicht. Als Säure nehme ich Zitronensäure, das genötigt wohl etwas Zeit und / oder Verzinnerpaste, damit wird es metallischrein.


    Wenn man dann das blanke Blech hat, grundiere ich immer mit einer EP-Grundierung, bevor ich den weiteren Lackaufbau, egal ob es nun U-Schutz ist, oder was anderes.