Leider ist der BKV immer noch nicht gekommen, aber ich habe trotzdem weitergemacht. Bevor ich mich ans Cabrio gemacht habe, hab ich mich erstmal um das Dach meiner zweiten (DDR Blech-) Garage gekümmert, das war ein bisschen locker. 
Als ich damit fertig war, gings dann sofort los.

Da mein "alter neuer" Kühler leider undicht war, habe ich mich um einen "neuen alten" gekümmert.

Vom Bernd (stufenheck16v) habe ich einen 16V Kühler bekommen und ich habe dann auch im LET-Forum noch ein Lüfterrad aus Metal bekommen, was ich probeweise anprobiert hatte. 

Ich hatte zwar schon eins aus Metall da, nur leider keinen passenden Anschluss.

Hier seht ihr nochmal die unterschiedlichen Lüfterräder. Links eins vom C20NE aus Plastik, was auch in der Tiefe größer und deswegen nicht so gut für Finger im Falle eines Hineingreifens in den Motorraum ist, und rechts das schmalere aus Metall vom Kadett 16V. 

Die Anschlüsse des "neuen" Metallüfterrades waren aufgrund ihres Alters schon ein bisschen angegriffen. Deswegen habe ich die Kabel neu angelötet und isoliert.

Dann habe ich noch den "neuen alten" Kühler ein bisschen schick gemacht und alle Teile gereinigt. Selbst das Hitzeschutzblech für den bald verbauten Resonanzkasten für die Luftzufuhr zieht nun endlich mit ein. 

Anschließend habe ich mich ziemlich lange mit dem Kabelbaum aufgehalten. Grund dafür war, dass ich letztes Jahr noch keine passenden Stecker für die Nebelscheinwerfer hatte. Deswegen habe ich die passenden Stecker angelötet und auch noch die Kabel für die Bremsverschleisssensoren verlängert. Diese musste ich verlängern, weil die Bremsverschleisssensoren vom Calibra Turbo kürzer sind und deswegen nicht so ganz beim Kadett passen. Damit ist auch die letzte Funktion der Checkcontrol wieder komplett hergestellt.

Das neue Thermostat inklusive neuer Temperaturfühler habe ich heute auch eingebaut.

Auf dem Bild hier seht ihr zwei Drosselklappen.
Links eine normale GM C20XE Drosselklappe von der Motronic M2.5 aus dem Kadett GSi 16V, rechts eine Pierburg C20XE Drosselklappe von der Motronic M2.8. Vorteil der Pierburg Drosselklappe ist, dass der Keil auf der großen Drosselklappe fehlt. Damit hat der Motor ein bisschen besseres Ansprechverhalten. 


Um die Drosselklappe an der Lexmaul Ram fahren zu können, habe ich die Halbmondscheibe für die Gasumlenkung und auch den Adapter zum LMM mit einer neuen Dichtung montiert.

Da die Pierburg Drosselklappe von der M2.8 ist, musste ich diese natürlich auf einen Drosselklappenschalter von der M2.5 umbauen. Zwei Löcher boren, Gewinde schneiden und Drosselklappenschalter verbauen und einstellen.
Die M2.8 hat nämlich ein Drosselklappenpotentiometer, was mit der M2.5 natürlich nicht funktioniert. (Links: Schalter / Rechts: Potentiometer)

Dann ging es endlich daran die defekte geteilte Antriebswelle auszubauen. Trotz wenig Platz, hat es wieder mal gut geklappt. 

So sehen Motorteile aus, wenn der Lackierer nicht ordentlich abklebt. Ihr könnt euch anhand des Bildes sicherlich auch vorstellen, wie der Rest des Unterbodens, die Achsen usw. aussehen, die ich vorher mühselig aufbereitet und schick gemacht hatte.

Da die neue Welle zwar noch nagelneu, aber eben schon 15 Jahre alt ist, habe ich noch vorsichtshalber die Achsmanschetten gewechselt. Diese großer Sauerei macht natürlich immer wieder viel Spaß. 

Innengelenk fertig! Vom Außengelenk hab ich keine Bilder gemacht.

Und so siehts eingebaut aus. Über die Verlegung der Kabel für die Bremsverschleisssenoren muss ich mir nochmal ein paar Gedanken machen. Soooooo sehr zufrieden bin ich damit noch nicht. Aber bis zum 01. April ist zum Glück noch ein bisschen Zeit. Bis dahin ist natürlich noch ein Satz neuer Reifen für die Vorderachse notwendig. 
Fortsetzung folgt...