Das Schleifen der Räder in deinen Radkästen hat aber nichts bzw. nur indirekt mit dem Fahrwerk zu tun. Egal welche Federn du hinten verbaut hast, ob original, 30er oder etwas Tieferes, bei einer starken Bodenwelle schleift das Rad immer an deinem Radkasten, weil auch die Serienfeder "durchfedert". Deswegen sollte das Radhaus so bearbeitet werden, dass ausreichend Federweg vorhanden ist.
Ich will jetzt nichts falsches sagen, aber eine (ordentliche) Tieferlegungsfeder hat eine höhere Federrate (N/mm) als eine Serienfeder. Das bedeutet, dass sie "härter" ist und weniger bzw. schwerer einfedert. Ein Stoßdämpfer hat mit dem Einfedern im Übrigen fast nichts zu tun, denn dieser ist vorrangig dafür da die Bodenhaftung des Rades zu gewährleisten, also das Einfedern zu "dämpfen". Wenn jetzt ein zu "harter" Stoßdämpfer, wie z.B. ein Koni Dämpfer oder alle möglichen Billigdämpfer eingebaut ist, verschlechtert sich dieses Verhalten auch deutlich und das Fahrwerk wird einfach zu hart.
Das soll bedeuten, wenn du ein Tieferlegungsfahrwerk mit optimaler Federrate und super darauf abgestimmten Stoßdämpfern hast, dann spielt auch dein Gewicht keine so große Rolle. Natürlich sollte dazu wie schon gesagt eine ausreichende Freigängigkeit der Räder vorhanden sein.
Warum ich Koni Dämpfer nicht empfehle? Ich persönlich bin damit nicht zufrieden. Entweder sie sind zu hart (nicht verstellbar) oder verschleissen viel zu schnell (wie z.B. im KW Gewinde) und sind ausserdem für ihr Preis/Leistungsverhältnis viel zu teuer. Meine besten Erfahrungen habe ich selber mit Sachs Stoßdämpfern und 35er/40er Tieferlegung gemacht, sowie mit Bilstein Dämpfern bei extremen Fahrwerkskombinationen. Deswegen heisst Koni für mich völliger Komfortverlust, ausser sie sind komplett auf weich gestellt, aber dann braucht man auch keine "Sportstoßdämpfer" mehr...

