Beiträge von Strahli

    Mit dem Hersteller habe ich keine Erfahrungen, aber was man so qualitatives von diesem hört und auch liest ist ziemlich zwiegespalten.

    Anscheinend hat die Firma keinen so guten Ruf.

    Aber ich möchte hier aufgrund fehlender eigener Erfahrungen mit diesem Hersteller keinen negativen Nachruf beginnen.

    Daher würde auch ich erst mal den Führungsring für die Feder nachrüsten.

    Lieber langweilig sein, als Bockmist erzählen und einem Hobbyschrauber Flausen für einen Kabelbrand in den Kopf setzen.

    Korrodierte Steckverbindungen bekommt jeder Hobbyschrauber wieder hin und kann sie instand setzen. Einen Umbau des Kabelbaumes mit Nachrüstung eines Boosters ist bei einem alten Auto nicht jedermanns Sache und kann mehr Schäden verursachen als positives bewirken.

    hätte, könnte, wäre... gibt es von Dir auch mal einen hilfreichen Kommentar?


    Das Lenkgetriebe ist ein Zuliefererteil, genauso wie die Lenksäule, beides ist für den D seit Jahrzehnten nicht mehr zu bekommen. Auf dem Lenkgetriebe habe ich wenigstens noch Herstellerdaten finden können, auf der Lenksäule steht gar nichts drauf.

    In meinen originalen Karosseriebauunterlagen aus der Bochumer Fertigung ist auch nichts vermerkt, ich vermute, dass selbst der damalige Hersteller, falls noch existent, Dir hierüber keine Auskunft mehr geben kann.

    Im Gegensatz zu Dir, habe ich in der Zwischenzeit Unterlagen gewälzt und auch schon Originalteile gesichtet.

    Bleib Du ruhig liegen und mach Dir Gedanken über Patente.

    Wer patent genug ist, der findet selbst eine Lösung, und bei der Paarung von Lenkstock und Lenkstockrohr handelt es sich in diesem Fall um eine formschlüssige Spielpassung, da muss niemand Übertreibungen anstellen; die soll nach einem Bruch der Scherstifte in sich zusammen rutschen.


    Opel85

    Vielen Dank für Deine Ausführungen, dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen.

    Genau das habe ich so bei meinem Reparaturvorschlag bedacht, nachdem ich meine Teile und Unterlagen gesichtet habe.

    Ich würde versuchen, die Scherstifte aus dem Lenkrohr auszubohren und auch in den Taschen im Lenkstock an den Abscherpunkten Bohrungen einzubringen. Dann die Bohrungen in Lenkstock und Lenkrohr übereinander positionieren und mit einer Kunststoffheißklebepistole neu zu fixieren.

    Einen Versuch wäre es jedenfalls wert.

    Versuch die Lenksäule zurück zu geben, prinzipiell ist die unbrauchbar, die Abscherstifte sind meines Wissens nicht ersetzbar und gab es auch nicht als Ersatzteil.

    Aber wenn Du die Lenksäule behältst, was hindert Dich daran Dich an den Scherstiften zu versuchen und passenden Ersatz zu fertigen.

    Die Lenkkräfte gehen über die Passform der Lenksäule und nicht über die Scherstifte. Die sollen nur bei einem Frontalunfall brechen. Leider werden die mit dem Alter auch spröde und anfällig für einen ungewollten Bruch.

    Die Federn würde ich ohne wenn und aber an den Hersteller/ Lieferanten zurück gehen lassen, dass gehört definitiv nicht so und wird der Gutachter so garantiert auch nicht abnehmen.

    Wie Schmitti es schon sagt, wage ich auch zu bezweifeln, dass diese Federn für das Federbein geeignet sind.

    Die Nummern auf den Federn passen zum Gutachten?

    Mein Opel Rekord ist 63 Jahre alt und von den 6,7 V die meine, in diesem Fall wirklich eine Gleichstromlichtmaschine, stemmt, kommen tatsächliche 6,3V bei laufendem Motor auch an den Scheinwerfern an. Das war alles eine Frage der Reinigung und Pflege der Steckverbindungen, und die Leitungen haben auch nur 0.75 mm2.

    Dazu steht auch ein schöner Passus im Instandhaltungshandbuch: danach erfüllt mein Fahrzeug auch nach über 60 Jahren noch immer die Herstellervorgaben von Opel.


    Wenn die Leitungen okay sind, dann kommen auch beim Kadett 12V an den Scheinwerfern an. Wenn nicht, dann benötigen die Verbindungsstellen eben ein wenig Pflege, aber ein Leuchtmittelbooster ist nicht von Nöten.