Beiträge von Kyle01

    Auch hier Mal wieder was neues.


    Motortechnisch ist alles supi, das Thema ist erledigt.


    Aber heute überreaschte mich ein Plattfuß als ich nach der Arbeit nach Hause fahren wollte.

    Da ich die große Bremse drauf habe, passte das Ersatzrad natürlich nicht mehr.


    Nun aber detaillierter zum Schaden.

    Und zwar vermute ich, dass einer der in der Nachbarschaft wohnenden Leute mir etwas böses wollte.

    Da ich diese Woche unfreiwillig jeden Tag mit dem Kadett zur Firma gefahren bin, stand er auf meinem angemieteten Parkplatz und nicht wie üblich in der Garage.

    Es sieht mir jedenfalls so aus, als hätte jemand über Nacht ein angespitztes Stück Draht an die Innenseite des Reifenprofils gestellt, welches sich dann heute morgen beim losfahren in den Reifen gebohrt hat. Auf der Fahrt zur Firma spürte ich zwei etwas heftige Schläge in der Lenkung (daher meiner Ansicht nach auch die ungewöhnliche Form des Fremdköpers), als wäre eines der Gelenke ausgeschlagen.

    An der Firma angekommen war aber nichts lose, ausgeschlagen oder ähnliches sofern ich das zu dem Zeitpunkt beurteilen könnte.

    9h später war der reifen jedenfalls Platt wie eine Flunder.

    In der Garage angekommen hatte ich gut zu tun den Draht aus dem Reifen zu entfernen.

    Glücklicherweise ist das Cabrio meines Vater nur unweit entfernt eingewintert, da habe ich mir das Ersatzrad ausborgen dürfen.

    Das gefährlichste an der Kadett Elektrik ist meiner Meinung nach die Heckscheibenheizung.


    Nicht selten wird da der Steckplatz der Sicherung so heiß, dass der Sicherungskasten an der Stelle etwas schmilzt.


    Ansonsten sind die Kabelquerschnitte im Kadett völlig ausreichend dimensioniert und halten auch Dauerbelastungen bei Strömen aus, wo die Sicherung kurz vor dem durchbrennen ist. Anders hätte das auch nicht sein dürfen.

    Als mir Heiligabend auf der Autobahn der Motor wegen eines defekten Thermostaten überhitzte, hab ich den mit einem stück 0,75mm² Kabel überbrückt, damit lief der fast eine ganze Stunde lang.

    40A hätte der dünne Draht nicht mitgemacht ^^

    Kann ich so bestätigen und mache ich auch so, nachdem mir über den ersten Winter das E5 die Vergaser verstopft hat. Leerlauf ging zwar aber mehr auch nicht. Mit 98 von Total oder 100 von Shell, drückt man nach einem halben Jahr auf den Knopf und kann direkt losfahren.


    Ich halte es auch generell für sinnvoll (außer es ist ein Alltagswagen) mindestens einmal im Jahr den Hochwertigen Kraftstoff zu tanken um das System einer Art Spülung zu unterziehen.

    Wo man den Kadett vorne gut hochheben kann ist die ca. 15mm große Bohrung unten in der A-Säule.

    Habe mir dafür eine M14 Schraube mit großer Unterlegscheibe als Wagenheberaufnahme umgeschweißt.


    Dass die Längsträger einknicken wenn man den Wagen weiter vorne anhebt ist hier schon ausführlich besprochen worden, deshalb auch der Hinweis der Ironie.

    Wäre es nicht effektiver den Wagenheber unter der Kühlertraverse, statt unter dem Motor (ich nehme an du gehst unter die ölwanne) hochzuheben?


    Ironie aus.

    Nun für mich würde es eine verständliche Reaktion darstellen. Es gibt immer irgendwen, dem irgendwas nicht passt, was in diesem Fall nunmal ich bin.


    Das habe ich sehr wohl gelesen und auch interpretiert. Meiner Meinung nach ist es aber nur angebracht so etwas bei einem 38 Jahre alten Wagen noch durchzuführen. Wäre der Wagen 20 Jahre jünger, wäre mir das vermutlich auch mehr als egal.

    Aber gut original erhaltene und unrestaurierten Kadetten sind heute echte Raritäten und es ist von dem her sehr Schade drum.