Beiträge von Kyle01

    Nun zu den Ergebnissen:

    Zylinder 1: 10 Bar

    Zylinder 2: 10,8 Bar

    Zylinder 3: 11 Bar

    Zylinder 4: 10,5 Bar


    Natürlich entschied sich das zündkabel vom 2. Zylinder dazu, den Kontakt auf der Zündkerze zu lassen und sich somit aus diesem Wagen zu verabschieden.

    Die Zündkerze des 3. Zylinders war der Meinung, aus dem Kerzenschlüssel zu rutschen und lag dann zwischen den heißen Krümmerrohren.

    Zum Schluss noch ein Bild wie der Kompressionstester nach der Aktion aussah

    Gut der Kompressionstester ist hier eben angekommen. Muss jetzt eh 200km warmfahren und dann sehen wir weiter.


    Gekauft hab ich den Wagen damals angeblich mir 125.500km (aktueller Stand des alten Tachos) der andere Tacho kam mit einem Stand von 95.200km rein, steht jetzt irgendwo bei 28.000km


    Aber wie man schon gesehen hat, der Vorbesitzer war beim Basteln ja noch hirnloser als ich

    Sollte der Kompressionstest unauffällig ausfallen, dann habe ich einen sehr mysteriösen Motor.

    Auf 1000km jetzt wieder ein halber Liter Öl weg.. Er Qualmt nicht blau, er sifft nicht großartig, die k

    Kurbelgehäuseentlüftung war auch nicht sonderlich verölt, Ventilschaftdichtungen sind neu, Dichtring am Zündverteiler ist neu, Kurbelwellendichtring ist neu (obwohl es da unten wieder feucht wird),...

    Eigentlich kann es gar nichts anderes mehr sein, als verschlissene Kolbenringe. Riefen in der Lauffläche waren ja ebenfalls nicht vorhanden.

    Das ganze Öl kann sich ja schließlich nicht in Luft auflösen

    Hallo Helmut,

    normalerweise gibt es in den Fußräumen Wasserabläufe. Allerdings befindet sich zumindest vorne in den Fußräumen unter dem Teppich noch eine dicke Dämmmatte, die einiges an Flüssigkeit aufnehmen kann.

    Prinzipiell müsste man das halbe Interieur ausbauen und vernünftig trocknen lassen.

    Wenn das Wasser im Innenraum so hoch stand, solltest du beim Einspritzer auch das Steuergerät kontrollieren!

    Gut, die Ventilschaftdichtungen müssen dann nicht wieder erneuert werden, das ist schonmal ein Vorteil im Zeitmanagement.


    Kommende Woche werde ich die Kompression überprüfen. Benzinpumpenrelais abziehen und beim starten die Drosselklappe voll öffnen ist soweit klar. Was mache ich aber mit der Zündanlage? Muss ich das Kabel, welches von der Zündspule an den Verteiler geht am Verteiler lösen und auf Masse legen, oder kann ich auch einfach den Stecker vom Zündmodul unter der Zündspule oder sogar den von der Zündspule lösen?


    Ansonsten wäre es denke ich nicht unbedingt gut für die Zündanlage, wenn der Impuls nirgends abgeleitet werden kann

    Okay, also am besten einen Austauschmotor besorgen und Umbauen.

    In der Zeit dann den originalen komplett überholen.

    Das Ausrücklager der Kupplung oder ein Getriebelager gibt scheinbar auch langsam den Geist auf. Denn wenn ich im Leerlauf die Kupplung loslasse, hört man auffällig raue Geräusche.

    Hört sich an wie eine 60 Jahre alte Drehbank bei Recht niedriger Drehzahl, nur eben bei weitem nicht so laut

    Das Zündkerzenbild hat sich nicht geändert, die Kerzen sehen genau so aus wie beim letzten Mal..

    Habe beide Schläuche der Kurbelgehäuseentlüftung überprüft (waren beide frei) und auch gereinigt.

    Es läuft offensichtlich auf die Kolbenringe hinaus..

    Falls man das machen kann, kommt man von unten dabei, also dass man die Kolben nach unten aus dem Motor nehmen kann, oder muss man zusätzlich wieder alles obenrum zerlegen?


    Falls der Motor verloren sein sollte, könnte man dann auch auf einen C14SE, also den 1.4Si mit 82PS und Einzeleinspritzung Umbauen?

    Heute morgen sind wir Problemlos angekommen, hat der kleine echt gut gemacht.


    Das werde ich im Laufe der nächsten Woche machen, sowie die Zündkerzen kontrollieren.


    Von dem Wetterchaos sind wir auf dem Weg verschont geblieben, auch im Ort war keine Wasserdurchfahrt erforderlich