Verteiler und Zündkabel sind häufige Ursache.
Im Zündverteiler, der sehr einfach aufgebaut ist, sitzt der Impulsgeber (der braune Eisenring) im Alter oft etwas lose. Wenn der sich nur wenige Grad verdrehen lässt, springt der Zündzeitpunkt um die doppelte Gradzahl hin- und her, besonders im Leerlauf und eher niedriger Drehzahl. Das Drehzahlsignal ist damit auch betroffen und wirkt sich auf Verarbeitung im Steuergerät aus, was zu Drehzahlschwankungen und Aussetzern führen kann.
Was man nicht sieht: Unterhalb hat der Blechkäfig, der das ganze halt, eine kleine Lasche, welche in das Verteilergehäuse ragt und das gegen Verdrehen sichert. Die Geberspule sitzt mit darin. Zu meinen C16NZ-Zeiten habe ich den Geber mit einer M4-Schraube fixiert, wozu man an der richtigen Stelle (wo die Lasche eingreift) eine kleine Bohrung mit einen Gewinde setzen muss. Außerdem etwas Exporidharzkleber (Uhu-Plus) für die Geberspule. Danach war Ruhe mit Verteilerproblemen. Eine andere Möglichkeit ist es, den Zündverteiler zu zerlegen. Dafür muss aber die Mitnehmerkupplung bei ausgebautem Verteiler entfernt werden, doch der Sicherungsstift sitzt oft bombenfest.
Verteilerkappen werden viel zu oft unnötig erneuert. Die Pole im Innern aus Aluminium von Verkrustung reinigen reicht, für die Hochspannung müssen die nicht wie poliert aussehen. Versucht man die Zündkabel abzuziehen, brechen die Anschlüsse aber gerne ab, und dann baucht man doch eine neue Kappe.
Zündkabel mit dem Ohmmeter auf Durchgang prüfen, die Isolation derer wie gesagt bei Dunkelheit auf Überschläge untersuchen. Am besten immer frei verlegen, ohne unnötige Berührung zu anderen Bauteilen und Kabeln. Bei hellen Kabeln sind Verfärbungen nichts Ungewöhnliches.
Die Zündspule macht selten Kummer.