Beiträge von 13S

    Naja, dass diese Vergaser für teures Geld (von einer Tuningfirma?) verkauft werden und dann nicht richtig funktionieren... Ganz schön ärgerlich. Nicht dass die Drosselklappen auch noch falsch eingepasst sind. Das spielt nämlich eine große Rolle, wenn die Klappen sich im Bereich der Übergangsbohrungen (Leerlauf- zu Hauptgemisch) bewegen.

    By the way. Ich hab' ja auch den 13S, wohl mit dem Standard 2E3 Vergaser. Bei der letzten AU wurden nur 0,12 Vol.-% !!! im Leerlauf gemessen, aber selbst damit läuft der Motor einwandfrei und tourt auch ganz normal ab. Dabei bekommt der ausschließlich E10, schon über zwölf Jahre. Keine Probleme.

    Wenn Du jetzt mal ein Stück Schlauch nimmst, und an den Vergasern anschließt - etwas hochhältst - dann dort vorsichtig Benzin einfüllst, dann muss der Zufluss ja bald stoppen. Daran siehst Du, ob die Schwimmernadelventile ordnungsgemäß schließen. Das würde ich prüfen.

    Sehr ungewöhnlich. Zumal die mechanische Pumpe nur einen geringen Druck von 0,2 bis 0,3 bar liefert. Sind das ältere Vergaser, die lange gelagert wurden? Schwimmer und Schwimmernadelventile okay? Und zwischen Pumpe und Nockenwellengehäuse fehlt das Isolierstück als Abstandshalter nicht?

    Wenn man sich nicht an die Vorgaben halten muss, die damals aus der Entwicklung und dem Versuch hervorgegangen sind, dann ist alles in Ordnung und wir vertrauen deinen Einschätzungen. Der TÜV wird damit auch einverstanden sein.

    Laut Umrüstkatalog hinten nur 17,46 mm mit der kleinen Bremse vorne zulässig.


    Hast Du da jetzt hinten größere Zylinder drin, geht das solange gut, bis Du auf der Autobahn bei Höchstgeschwindigkeit mal voll in die Eisen steigen musst. Sobald die Hinterräder zuerst blockieren, fängt die Karre sofort an zu schleudern. Deswegen legen die Hersteller die Bremse immer so aus, dass die Vorderräder zuerst blockieren.

    Dass der Bremsdruck dadurch nicht verändert wird, ist klar. Aber die Bremskraft.


    Es ist zulässig, die Radbremszylinder mit 19,05 mm statt 17,46 mm zu verwenden, aber nur in Verbindung mit einem Kolbendurchmesser der vorderen Bremssättel von 52 mm statt 48 mm.

    Ist das nicht gefährlich? :huh:


    "Der Austausch der Radbremszylinder an der Hinterachse gegen größere verändert die Bremskraftverteilung und kann zum Blockieren der Hinterräder sowie zum Ausbrechen des Fahrzeugs führen."