Beiträge von 13S

    Klapperschutz, ja - das wird es wohl sein! ;)


    Strahli schrieb: "Die Schlagkraft muss auf dem Kragen der Kappe wirken, damit die Kappe ohne Beschädigung, Verformung und Verkannten auf den Passsitz rutscht und die Dichtung am richtigen Ort zum Anliegen kommt. Auf dem äußeren Kappenboden sollen keine Schlagkräfte einwirken!
    Deshalb gibt es ja das Aufschlagwerkzeug, welches auch jede Opelwerkstatt besitzt. Eine entsprechend große Nuss kann die Kappe ebenfalls aufnehmen und die Kräfte wirken dann genau dort wo sie auch hingehören."


    Eine 30er Nuss kann die Kappe wohl aufnehmen, aber der Platz ist - wo das Entlüfterventil sitzt - zu knapp bemessen und man kann nicht zentrisch ansetzen. Es sind nur gemessen etwa 2,5 mm Aufpressweg, da bleibt nicht viel zu verkanten und die Abdichtung durch die Silikongummieinlage sitzt automatisch richtig, wenn die Kappe letztendlich bündig anliegt. Wichtig ist, die Kraft gleichmäßig zu verteilen und nicht unmittelbar mit dem Hammer draufhauen.

    Gelaufene Bremsscheiben und Richtplatte? Wie soll das gehen, wenn die einen äußeren Rand haben?


    Etwas Widerstand kann schon vorhanden sein beim Verschieben des Bremssattels, das ist bei ATE-Sätteln mit der umlaufenden Federklammer nicht anders.


    Wofür sind die Gummiringe der Schiebehülsen bei den DELCO-Bremssätteln? Dicht- oder Abstreiffunktion schließe ich aus. Sollen die nicht analog zum Bremskolbendichtring das Lüftspiel nach Betätigung der Bremse herstellen? Es ist ein Irrtum zu meinen, ein Scheibenschlag soll dieses bewerkstelligen. Es soll gar kein Schlag vorhanden sein.


    Bremszylinderpaste zur Schmierung der Schiebehülsen. Im Technischen Merkblatt zu dieser Paste steht: "Die Temperaturbeständigkeit der Paste reicht bei längerfristiger, thermischer Belastung von –40° C bis 100° C. Kurzfristig ist sie bis ca. 200° C belastbar." Ob Silikonfett da nicht besser wäre, weil hitzefester?


    Zum Aufschlagen der Blechkappen. Letztens hab' ich das an meinen neuen Reservebremssätteln geübt, dabei hat sich ein Kippen der Kappe nicht als Problem herausgestellt. Ein gutes Ergebnis konnte ich erzielen, wenn man nur ein festes Holzstück als Puffer zwischen Hammer und Kappe benutzt. Die Kappe nimmt den richtigen Sitz an und erleidet keine Verformungen wie beim Schlag Metall auf Metall.

    Nachtrag: Bei anderen Bremssätteln noch beachten, dass die Bremsscheibendicke dazu passt. C13N mit Schaltgetriebe hat meines Wissens 10 mm. Beim Astra geht's mit 12,7 mm los.

    Bestimmt hat sich die linke Bremsscheibe durch die Hitze verzogen.




    Bei den Bremssätteln vom Astra-F (oder Corsa-B ?) auf den Kolbendurchmesser 48 mm achten. Gebrauchtteile sind oft sehr alt und da kann auch der Rost schon unter die Manschetten gewandert sein. Man bekommt die recht günstig neu, da ist dann aber der Halter nicht bei. Dann muss man alt und neu gleichzeitig kaufen. Es gibt auch die älteren ATE-Sättel, die auch in Serie am Kadett verbaut wurden. Werden teilweise noch neu angeboten, komplett.




    Ich selbst hab' vor 10 Jahren neue (bzw. wiederaufbereitete) DELCO-Bremssättel drin, die es bis heute tun. Allerdings rosten die stark und der Lack platzt ab. Verzinkt oder chromatiert wäre wohl besser gewesen. Am meisten stören mich daran die blöden Blechkappen, die beim Abnehmen kaputt gehen. Und beim Auftreiben muss man aufpassen, dass die richtig sitzen und abdichten.

    Nach der Bescheinigung ist die Regelkreisprüfung auch nicht bestanden. Also funktioniert die Lambdaregelung nicht? Hat der Prüfer nichts dazu gesagt? Da muss man zuerst ran bevor man an den Katalysator geht. Masseverbindungen alle in Ordnung?


    Eine Spannungsmessung an der angeschlossenen Lambdasonde sollte Klarheit bringen. Danach kann man weiter sehen.