Beiträge von 13S

    Wie schaff' ich es, den Kadett auf Mercedes S-Klasse Qualitätsniveau zu bekommen? Ich glaube, da seid Ihr auf dem besten Weg. Mal sehen, was noch so alles getauscht und neu zusammengewürfelt wird... :thumbup:

    Opel wollte ja unbedingt auch den Frontantrieb haben und hat versucht, den Golf zu kopieren, ohne eigene Erfahrung. VW hatte beim ersten Golf wenigstens mehr Know-How durch die Fusion mit Audi-NSU gehabt.


    Sobald der Fahrbahnzustand schlechter wird, offenbaren sich die Schwächen im Fahrverhalten und -komfort des Kadett.Das liegt bestimmt auch an der Karosserie selbst, der es möglicherweise an Steifigkeit mangelt. Im Vergleich zu anderen Autos seiner Zeit wie z.b. Audi 80 oder VW Passat 32b ist der einfach näher an der Holzklasse. Habe den Kadett-E vor 30 Jahren auch als Neuwagen kennengelernt.


    Mit dem Stoßdämpferwechsel habe ich mir bei dem jetzigen Kadett-E nur teilweise einen Gefallen getan. Bei schneller Fahrt wirkt zwar alles stabiler und besser kontrollierbar, aber der Fahrkomfort hat sehr deutlich gelitten. Habe vorne Bilstein B4 und bin hinten bei Sachs Touring Öl ausgekommen, nachdem es dort mit Bilstein, Kayaba und AL-KO mehr hoppelte als federte.


    Also was man als Serienersatz von den bekannten Hersteller geliefert bekommt, ist tatsächlich oft mehr Ersatz als Serie und kann einem das Auto teilweise vermiesen. Kennlinien Pi mal Daumen. Wenn die Dämpfung nämlich zu stark ist, leidet nicht nur der Komfort durch die Stösse, auch die Bodenhaftung bei kurz hintereinander folgenden Straßenunebenheit verschlechtert sich und kann bei rutschiger Fahrbahn in Kurven zum Ausbrechen führen, genau wie bei verschlissenen Stoßdämpfern. Gut beladen und mit vollem Tank fährt es sich noch am angenehmsten.


    Weiß nicht wie die Jungs hier mit ihren 1 cm Restfederweg-Fahrwerken zurechtkommen, ich stell's mir grauslich vor. Oder bin ich einfach zu alt?


    Was mir noch aufgefallen ist, dass die Stufenheckkarosserie etwas steifer war (durch das Querblech unter der Hutablage?) als der Dreitürer.

    Wegen der Spritpumpe und der Dichtung welche Du gekauft hast...


    Wenn an dem Flansch das Benzin tropft, dann ist die Pumpe hinüber. Vielleicht war's ja nur ein rissiger Schlauch.


    Hoffentlich findest du ein neues Einfüllrohr und dass die Öffnung dafür im Getriebe unbeschädigt ist. Ein O-Ring gehört auch dazu.

    Ja, es gibt noch Kadetten, die nicht umgerüstet und "verbessert" (wie im Forum üblich) ohne nachgerüsteten Cent-Artikel Benzinfilter unterwegs sind. Werden aber immer weniger. Wenn der Tank rostfrei und sauber ist, braucht es diesen bei Vergasermotoren auch nicht. Deswegen bin ich immer sehr misstrauisch, wenn ich so ein Teil im Motorraum von angebotenen Gebrauchtwagen (oder bei Motorrädern) entdecke, wo dieser serienmäßig nie vorhanden war. Die original vorhandenen Siebe reichen völlig aus. Sollten diese ausnahmsweise Ersatz benötigen und nicht mehr aufzutreiben sein, dann platziere ich einen Filter in dezenter Ausführung (wie z.B. Pierburg 4.00030.80.0) in Tanknähe unter dem Wagenboden, wenn außerdem die originale Benzinpumpe mit Sieb einer Ersatzpumpe ohne Sieb gewichen ist. Macht sich letztendlich noch besser als ein Billigteil unter der Haube.


    Deine Erklärung zum Sinn der Beschleunigerpumpe ist etwas zum Schmunzeln ;) . Aber warum es sich bei einer Nichtfunktion nicht mehr fahren läßt, erschließt sich mir nicht ganz, zumal diese nur die Aufgabe hat, eine kurzzeitige Gemischabmagerung bei schnellem Öffnen der Drosselklappe (hier nur 1. Stufe) zu verhindern und ruckfreie Gasannahme zu ermöglichen. Sachter Gasfuß, und man merkt den Ausfall gar nicht. Oder seh* ich das falsch?


    Die Beschreibung und Erkärung des Varajets auf senatorman.de ist sehr gut und ausführlich.

    Also so schlimm ist es nicht. Als ich den C16NZ noch hatte, gab's auch mal Probleme und ich hab' das noch 1. orig. GM Zündmodul durch ein neues Marke BERU getauscht, War aber dann alles wie vorher und letztlich musste ein anderes Motorsteuergerät her. Da das alte Zündmodul nun übrig war, hab' ich den gelben Fleck etwas angeschliffen und der wurde dann wieder schön weiß. Verkauf für 5 Euro und der neue Besitzer war zufrieden.


    Zugeben muss ich allerdings: Ein neuer Ersatzverteiler ist an Bord, den ich für 10 Euronen bei eBay geschossen hatte. Ist wohl ein aufbereiteter und ist kein orig. GM-Modul drinnen, aber alleine schon die Kappe, Unterdruckdose, Kabelstrang sind es wert und im Notfall ist der Verteiler komplett noch schneller getauscht als das Zündmodul alleine.


    @Sprinter: Für Kaffee 50 km hin und 50 km wieder zurück? Und ich hab' auch keine Ersatzteile mehr.

    Auch wenn die Zündverteiler anfälliger sein mögen (die 1,3 Liter Motoren haben auch den DELCO-Typ mit internem Modul, und meiner läuft mit längst gelb gewordenen weissen Fleck schon 32 Jahre damit)... Wenn in kurzer Zeit drei Zündmodule hinteeinander verbraten werden, liegt das sicher nicht an der Konstruktion alleine. Bei Kappe und Läufer, das sind einfach gemachte Teile, da reicht eine Sichtprüfung um sagen zu können: In Ordnung.
    Dann ist da eben nur noch die Geberspule in Verbindung mit dem Magnetring und das Zündmodul.


    In vielen Motoren von GM hat man früher das Zündmodul in den Zündverteilern verbaut und der Hitze ausgesetzt, oft noch mit dem Unterschied, die Zündspule in die Verteilerkappe zu integrieren. In vielen amerikanischen Foren kann man Threads dazu finden, wo reihenweise Module hops gingen oder alle paar Monate. Mal half einer anderer Hersteller des Moduls, dann war es der Lichtmaschinenregler, schlechte Masseverbindung, Spannungsabfall pluseitig, ein gealterter Impulsgeber, die Zündspule und deren Masseverbindung, defekte Zündkabel, zu hohe Motortemperaturen, usw. Im Grunde gibt es nicht die eine Antwort, was ich bis jetzt gefunden habe.


    Zündmodule und andere Ersatzteile, selbst wenn gebraucht, kosten ja auch Geld. Dann wär es vielleicht besser, sich das nächste Zündmodul von einer Werkstatt einbauen zu lassen, wenn die darauf eingeht. Weil wenn man es selbst tauscht, gibt es in der Regel keine Gewährleistung.

    Aus dem Schaltplan geht es nicht so eindeutig hervor. Deine Annahmen sind richtig. Das Motorsteuergerät steuert neben der Benzineinspritzung noch die Verstellung des Zündzeitpunkts, indem es das vom Zündmodul (im Zündverteiler) kommende Signal in Form einer Rechteckspannung phasenverschoben wieder zurück an das Zündmodul schickt. Sollte letzteres nicht funktionieren - Fehlercode 42 - kann das Zündmodul autark arbeiten. Der Zündzeitpunkt bliebe dann unabhängig von Drehzahl und Last konstant. Das hat jetzt nichts mit der Einstellung vom Zündzeitpunkt zu tun, was beim C20NE sowieso nicht geht.


    P.S.: Bin seit 9 Jahren zurück beim Vergaser und hab' damit nichts mehr am Hut. Der 13S-Verteiler sieht zwar ähnlich aus, hat aber am Zündmodul ein paar Anschlüsse weniger.

    Der Motor kann natürlich nicht ohne Steuergerät laufen. Es geht doch darum, dass die Zündung fehlt und sich auch mit Startpilot nichts tut.

    Das mag möglicherweise der Fall sein. Ich hatte das ganz zu Beginn schon erwähnt. Ich hatte Dir die Seiten verlinkt, was und wie Du prüfen kannst.