Beiträge von 13S

    Merkwürdig, der erste Fall.


    Fehler tritt nur beim TÜV auf? Die Betätigungskraft ist dann erhöht oder normal für eine Bremsung, wenn das Pedal hart ist? Der Motor läuft doch dabei, weil sonst kein Unterdruck für den BKV da ist.


    Rückschlagventil in der Unterdruckleitung i.O.? Originalschlauch, der sich nicht zusammenzieht? Leerweg zwischen Pedal und HBZ muß immer etwas vorhanden sein!


    Zweiter Fall - Hört sich nur wenig beunruhigend an.
    Belagstärke und -zustand der Trommelbremsen sollte man mal nachgucken, und ob die autom. Nachstellung geht. Evtl. die Kante der Beläge dort etwas anschrägen. Sind doch richtig eingebaut und die passenden Teile?

    Was ein Liter Salatöl bei Aldi kostet, ich weiß es nicht.


    Was ich aber weiß ist, daß man die kleinen Dieselmaschinen ohne weiteres bei ruhiger Fahrweise mit 4 Liter auf 100 km fahren kann - Benziner, egal welcher im Kadett-E, gehen nicht so weit runter.


    Habe mal an einem Spritsparwettbewerb teilgenommen vor 15 Jahren, mit einem nagelneuen Benz 190 D.


    Verbrauch war auf einer gemischten Strecke über 100 km 3,X Liter. Habe damals nicht gewonnen, weil ich unterboten wurde.


    Und nebenbei bin ich kein CO2- oder Umweltfetischist, aber Sparen macht mir Spaß. Volle Pulle ist auch nett, aber ich brauch's heute nicht mehr. Mein Durchschnitt mit dem C16NZ und Automat liegt bei 9 Litern auf 100 km, ja weil es sind nur kurze Fahrten in der Stadt. Als Wenigfahrer juckt's mich nicht.


    Bitte erst lesen, dann antworten :wink: .


    Meine Antwort bezog sich auf den möglichen Minderverbrauch, nicht auf den Unterschied der Kraftstoffpreise.

    Das wäre eine einfache Rechenaufgabe.


    Beispielsweise, wenn das Auto viel im Stadtverkehr läuft, schätze ich einen Minderverbrauch von 2 Litern auf 100 km (wenn man wirklich sparsam fährt). Bei Preisen von 1,50 € je Liter wären das 3 € je 100 km weniger.


    Steuer ist beim 16D 620 € im Jahr gegenüber 242 € beim gleich großen Benziner. Also 378 € mehr.


    Mehrkosten ergeben sich bei einer Jahresfahrleistung von unter 12600 km.


    Wer Salatöl nutzt, oder jemanden in der Familie hat, der eine Kfz-Steuerbefreiung bekommt - für den rechnet es sich schon eher.


    Kadett-E mit Dieselmotor sind schon so selten, schade wenn sie völlig von der Bildfläche verschwänden.


    Kleine Anekdote am Rande:


    Zurück ins Jahr 1988 und eine sehr zügige Fahrt mit dem Kadett-E 16D vom Niederrhein nach Heidelberg. Der Leasingwagen wurde damals ausgetauscht gegen einen neuen gleichen Typs, jedoch mit dem C13N-Motor. Tankanzeige des Diesels bei der Abgabe 1/2, des Benziners bei der Rückkehr 1/4. Bemerkenswert auch die gute Elastizität des Dieselmotors, wogegen man an langen Autobahnsteigungen den C13N mitunter vom 5. in den 3. Gang zurückschalten mußte.


    Mir war der Diesel recht sympathisch.

    Ich kann mich noch erinnern, als im Anschluß an den ZDF-Sport-Spiegel manchmal ein Autotest folgte. Die Wasserdurchfahrt und den Kältetest fand ich zu dieser Zeit besonders spannend.


    Mein Vater fuhr damals BMW und später Alfa Romeo, für die behäbigen Opel-Badewannen mit dem gusseisernen Ofen und der Bratpfanne unter der Haube gab es nur spöttische Bemerkungen. Vierzig Jahre, wie die Zeit vergeht!


    Wer möchte, für den habe ich zum Vergleich aus dieser Serie noch einen weiteren Test des Mercedes 300 D gefunden. Er stammt aus dem Jahr 1976. Auf YouTube zu finden:
    Teil 1 = NKKTLs_vTFA und Teil 2 = EXYHuGqvHMU


    Kopieren und ins Suchfeld bei YT einfügen.


    Dabei ist interessant, wieviel geringer die Seitenwindempfindlichkeit des Daimlers ist. Naja, er ist ja auch deutlich schwerer.

    Zum "Autoschrauben" aus Langeweile hab' ich keine Lust :snooze:, zum einen weil unnötige Schrauberei mehr schadet als nützt. Wenn man schon älter ist :humpel:, weiß man was sinnvoll ist und was nicht. Andererseits, wenn man keine Garage hat, muß man genau planen was man vorhat :denk:, welche Werkzeuge und Teile man braucht und wieviel Zeit wohl nötig ist.


    Trotzdem arbeite ich am liebsten selbst, wenn etwas zu machen ist. Man spart mehr oder weniger Geld, weiß genau was Sache ist und lernt seinen Wagen in- und auswendig kennen.


    Und zum Glück gab es über die Jahre recht wenig am Kadett zu reparieren =).

    Statische und dynamische Einstellung, das kommt aus der Zeit der Zündverteiler mit Fliehkraftgewichten und Unterdruckverstellung.


    Ist noch ein Unterbrecherkontakt vorhanden, stellt man die Zündung ein, ohne daß der Motor laufen muß. Unterbrecher öffnet = Zündzeitpunkt.


    Dynamische Einstellung prüft z.B. den Zündzeitpunkt bei einer bestimmten Drehzahl (meistens ohne Unterdruck) und man guckt, ob der Zündzeitpunkt entsprechend früher liegt. Dann war auf dem Schwungrad oder der Riemenscheibe eine weitere Markierung, die bei einer bestimmten höheren Drehzahl angeblitzt werden mußte.