Beiträge von tbone

    Gut, zwei Bleche kann man auf diese Fläche natürlich direkt aufeinanderschweißen, aber rostvorsorge-technisch dürfte das eine der ungünstigsten Methoden sein, wäre es allerdings nicht zusammengepunktet, könnte es beim Fahren klappern, würde wohl noch schneller rosten, weil es noch mehr aneinander reibt und gäbe auch weniger Stabilität.


    Ist zumindest meine Vermutung.. als Karosserielaie.. o) Wäre mal interessant, wie das anderswo gelöst ist.
    Beim A-Vectra ist es übrigens genauso, der Träger ist nicht ganz so lang, aber auch deutlich dicker und länger als das Stehblech wie in einem normalen Kadett.

    @GT
    Der Träger im Schweller wird sicher noch eine Verbindung zur Karosse haben, wenn der Außenschweller ab ist. Klingt bei Dir so, als stütze sich der Träger am Außenschweller ab, denke ich nicht. Andersherum wird bestimmt eher ein Schuh draus ?! Als Stütze kann ja nur das festere Material und die festere Struktur dienen, und das wird der Träger sein, nicht der Außenschweller.

    @Zombie
    Wie BJ schrieb, kann das stark davon abhängen wie Dein Modul funktioniert, na oder auch nicht, im Grunde könnte die Verkabelung mit anderen Modulen identisch sein. Ich hatte jeweils ein Modul für vorne und hinten verbaut, je Modul also zwei Fensterheber dran, die waren dazu natürlich so ausgelegt. Das Modul kriegt einfach direkt +/-, dann gehen jeweils zwei Strippen zu den Hebern und jeweils drei zu einem Schalter. Die Schalter sind dann nur noch Impulsgeber und führen kaum noch Last, dahin müssen also dann keine dicken Schläuche mehr verlegt werden, es reicht ein "Klingeldraht". Evtl. brauchst Du andere Schalter, ich erinnere mich meine modifiziert zu haben (hatte aber nicht die originalen Teile drin).


    Welche Module das waren, kann ich jetzt auch nicht mehr sagen, die sind tief eingelagert und warten auf einen zweiten Frühling, wenn der Wagen mal fertig ist - damals über eBay gekauft - 20 EUR/Stück.


    Die Anbindung an die ZV habe ich dann über Minirelais realisiert. Dazu habe ich einfach den direkten Impuls der durch die ZV-Steuerleitungen geht auf ein Relais geschickt das "bistabil" ist (so heisst das glaube ich). Es verharrt also beim Schalten in der jeweiligen Position und brückt immer zwei andere Kontakte in der jeweiligen Endstellung. Damit kann man dem Heber-Modul dann vorgaukeln, es drückt jemand gerade auf den Schalter (Position "Schließen"). Die Endabschaltung im Modul trennt den Schließvorgang ja selbst, somit ist das simulierte Dauerdrücken kein Problem und funktionierte so lange einwandfrei, bis mir mal Wasser unter den Sitz lief.. o) Die Module hatte ich dort leider innerhalb des Sitzträgers positioniert. Lässt sich sicher noch eleganter lösen, aber Elektronisch bin ich eine Null, ich war froh, dass das so funktionierte.


    Die Relais hatte ich bei Conrad gekauft, waren so ganz kleine Dinger, ungefähr so groß wie zwei 10er Muttern aneinandergelegt. Da diese nur einen kurzen Impuls aufnehmen und dann nur eine Signalleitung brücken sollen, müssen das keine Monsterrelais sein.


    @OHA
    Das einzig Knifflige ist die Belegung der Schalter, kommt jetzt halt drauf an, welche Du hast.

    Ich habe zwar kein Cabrio, aber ich würde stark annehmen, dass der Außenschweller mit diesem "Schweller-InnenTräger" verschweißt ist.


    Für die großen Schweißpunkte kannst Du auch prima so eine kleine Schweißpunkt-Bohrkrone nehmen. Die macht so ca. 1cm Kreislöcher um den Schweißpunkt herum. Oder mit einer abgenutzten Flexscheibe die Punkte soweit ausdünnen, dass sich das Blech ringsum wie Alufolie wegziehen lässt. Ist vor allem bei rostigen Stellen oft schneller gemacht.

    Jo, mag besser sein, bei den neueren Astras.. aber ich kenne zumindest zwei weitere Astra Gs, die wie Kadett und Co an den hinteren Radläufen aussehen. Wer weiß, vielleicht gab es mal ein paar Produktionswochen, bei denen Verzinkung oder Konservierung ausgelassen wurde.. o)


    Was die Konservierung angeht, will ja auch immer keiner hören. Ich meine immer, die Radläufe sind noch top, tu' Dir den Gefallen und konserviere das komplette Auto. "Jaja, werde ich mal machen.." und dann wird er eines Tages verkauft.. wg. dem Rost.. o)


    Würde uns hier im Forum auch eine Menge Blecharbeiten sparen, wenn da mehr Leute dran denken würden bzw. mal dran gedacht hätten.. o)

    Wenn Du den Rost von außen siehst.. ist eine Reparatur oder Hilfe zu spät. Den Radlauf hätte man von Innen, vor ca. 5-8 Jahren spätestens mal konservieren müssen. Nun ist der Rost zwischen den Blechen soweit "durch", dass er auch den Lack außen aufreißen lässt.


    So ist das zumindest in den meisten Fällen, evtl. hast Du Glück und es ist nur eine unterrostete Blase von außen, in der Regel aber nicht. Zeig doch mal ein Foto.. o)

    Falls das so Aufsatzdinger für die Türkurbel sind, hau die gleich weg, das taugt nix, aber ich nehme mal an, Du hast richtige E-Heber.


    Auf jeden Fall solltest Du die Leitung mit Sicherungen versehen. Einen Originalkabelbaum brauchst Du meiner Meinung nicht, musst halt dann selbst sehen, wo Du die Strippen ranhängst und wie Du sie durch die Tür bekommst.


    Strom bekommen die Heber standardmäßig über die kleine Runde Buchse unten rechts im Faherfußraum, der Massepunkt ist unterm Fahrersitz auf dem Querträger. Die Schalter mit den Motoren entsprechend zu verbinden, sollte für jemanden der Plus und Minus auseinanderhalten kann, dann kein Problem sein.


    Wenn Du dann schon dabei bist und vll noch einen Groschen übrig hast, ist die Überlegung eine solche Wert, gleich ein Komfortmodul mitzuverkabeln. Dann reicht ein Knopfdruck und die Scheiben schließen/öffnen von selbst. Sehr praktisch.. o) Lässt sich dann auch mit der Zentralverriegelung koppeln usw., hatte ich in meinem 4 Türer Kombi mal drin.. für vorne und hinten. War genial.. Auto zu, alle Scheiben fahren hoch.

    Hi Andy, danke.. o) Ja, mhh.. der Sattler könnte das wohl!.. o)


    Ich habe in den Wagen aber bis jetzt schon ca. 700 EUR und 8 Wochen Arbeit investiert.. für einen angepeilten Verkaufspreis von 1000-1200 EUR ist das jetzt aufwandstechnisch natürlich schon ein ganz übles Verlustgeschäft.. da passt auf gar keinen Fall mehr ein Sattler ins Budget, verstehste.. ?! o)


    Den Wagen möchte ich dann an einen guten Freund abgeben, daher mache ich mir die Arbeit ausnahmsweise, aber finanziell ruinieren wollte ich mich damit nicht unbedingt.. o)


    "Winzige Stecknadeln" habe ich noch irgendwo aufgeschnappt, die Idee ist gar nicht so übel. Geht sehr schnell, man macht keine weiteren Schäden und dürfte einen ziemlich guten Kosten/Nutzen-Faktor haben.


    Aber Stecknadeln sind halt keine Reparatur, ist was für Hausfrauen.. o) Also für weitere Ideen bin ich nach wie vor offen. Den Himmel hatte ich vor 2 Wochen erst komplett ausgebaut, um die Dachrehling an diesem Astra Kombi komplett neu abzudichten.. muss jetzt auch nicht unbedingt nochmal sein.. o)


    Alte Autos sind echt ein Faß ohne Boden.. o) Und was ja nun auch noch dazukommt.. Stellen am Himmel sind nun sauber aber lose.. und der Rest ist fest aber dreckig.. o) Irgendwie muss ich das wieder einheitlich hinbekommen.

    Guten Sonntag!.. o)


    Ich richte seit einigen Wochen einen Astra F Kombi wieder her, Blech, Lack, Motor und nun ist auch der Innenraum langsam dran.


    Was ich gestern lernte ist: Einen Astra-F Himmel auf gar keinen Fall mit feuchtem Lappen o.ä. abreiben, der Stoff vom Himmel kommt 10 Minuten später gnadenlos runter. An Stellen an denen ich ein Nassreinigungssauger versucht habe, kommt er auch schon nach 3 Minuten runter. Sehr ärgerlich, wollte die Info aber hier auch mal abgeben, bevor sich der nächste den Himmel versaut!


    So, nun hängen da die Beulen an der Decke, ich habe schon im Netz geforscht, welchen Kleber man da nehmen könnte. Die hängenden Beulen sind alle mittig, kann also nicht von der Seite heran und Kleber drunterjubeln.


    Ich stellte mir vor, kleine Schlitze zu machen oder mittels einer Spritze den Kleber punktweise unter/über den Stoff einzubringen. Mit Sprühkleber aus der Dose werde ich kaum unter den Stoff kommen, ohne eine zu große Öffnung machen zu müssen, fällt glaube ich raus.


    Der Kleber hier soll aber ganz gut geeignet sein, aber auch nicht gerade billig für eine Einmalanwendung:
    http://www.ottozeus.de/swift-c…15141-2-streichfahig.html


    Hat jemand klebertechnisch oder methodisch eine Alternative parat !? Sowas schonmal gemacht, was verspricht Erfolg ?!


    Danke Euch.. o)
    Gruß,
    Rob.

    Ich würde meinen, einfach auch mal den Drehmomentschlüssel verwenden, klingt bei 8-10Nm vll albern, aber "handfest" oder ein "bisschen fest" ist halt ungenau und wird garantiert nicht gleichmäßig.


    Vor allem muss man sauber arbeiten, alles vorher schön saubermachen ist A und O. Auch die Gewinde und Schrauben sollten soweit gängig sein und nicht angerostet, verfälscht doch sonst das Anzugsmoment.


    Die Stege wegfräsen, mhh.. dürfte eig. unnötig sein, es sei denn Eure Korkdichtungen sind sehr dünn. Die Stege haben außerdem den Sinn, die Dichtung über den Löchern zu zentrieren und in Position zu halten.


    Wird das Ganze dann in Schneckenreihenfolge angezogen, sollte das dann aber bei sorgsamer Arbeit dicht sein, ohne Dichtmasse und sonstige Tricks.


    Am Ende gibt es dann aber auch noch "Korkdichtung" und "Korkdichtung", neulich hatte ich eine in der Hand, die war aus 3-4 Korkteilen zusammengepresst und muss zwangsläufig an den Nahtstellen undicht werden.


    Aufpassen auch, dass sich die Dichtung beim Anziehen nicht nach außen über das Gehäuse der Nockenwelle verschiebt. Und einmal den Deckel gelöst.. braucht meist eine neue Dichtung. Hier in Berlin kostet die 3 EUR beim 0815-Autotip-Teileladen.


    Ich nehme an, für die Gummidichtung gilt das gleiche Prozedere und wird wohl auch dicht zu bekommen sein, wenn man sich halt etwas Mühe gibt.