Schon wieder 2 Jahre rum, und er läuft immernoch. Habe jetzt 255691 km auf der Uhr. Aktuell habe ich den Radlauf hinten endlich mal ordentlich machen lassen, das kann ich einfach nicht. Fürs Lackieren fehlt aber das Geld, da bin ich selbst mit der Spraydose ran. Sieht sehr gut aus, kann natürlich nicht perfekt werden. Hatte es leider das erste mal daß die Spraydosen "gerotzt" haben. Bilder folgen...
.
.
.
.
.
Was ist die letzten drei Jahre noch passiert:
6 / 2009 :
Der Teppich ist nach 20 Jahren und 2 Monate fix und fertig. Und für kleines Geld mußte was neues rein. Ich habe mich dann gewagt einen normalen Teppich auszulegen. Es war mir natürlich klar, daß ich ihn nur sehr schlecht anpassen kann. Das Ergebniss ist aber weit besser als gedacht. Ich habe ihn nicht verklebt, da es nicht notwendig ist, hält auch so. Außerdem will ich immer wieder mal nach Feuchtigkeit sehen. Ein Bild vom Endergebnis muß ich noch machen, wenn ich ihn endlich mal wieder gestaubsaugt habe...
.
.
.
.
1 / 2010
Ich glaube mein Kadett wird noch Jahre brauchen bis er mal in der Hochglanzgalerie landet. Wiedermal mußten Lack und Blech leiden, als mir eine junge Frau beim rückwärts ausparken auf die Frontschürze drauf ist:
. 
.
.
Ein langes Autoleben, was hat der in 22 Jahren schon alles hinter sich:
In die Beifahrertür sind sie mir schon zweimal reingefahren, was einige Dellen und Kratzer hinterließ.
Und von selber Tür haben Diebe mal das Schloß aufgebrochen und das Radio geklaut. Dabei haben Sie noch die Leuchte vom Himmel rausgerissen, was man ja besonders gut reparieren kann. Bei der Tür hatte ich jetzt aber Glück. Ein Forumsmitglied hatte eine in selbiger Farbe (256) zum Verkauf. Sie hat nur wenige Kratzer und wenige, sehr kleine Dellen. Im vergleich zu vorher ist es jetzt ein Unterschied wie Tag und Nacht, fast wie eine neue Tür.
Das zweite mal haben Sie ihn auf der Fahrerseite aufgemacht, aber ohne Schäden an der Tür. Dafür haben Sie die Pappverkleidung unterm Lenkrad rausgerissen und wollten ihn wohl kurzschließen. Entweder wurden Sie gestört oder sind am Lenkradschloß gescheitert, gefahren sind sie jedenfalls nicht.
.
.
Mein einziger selbstverschuldeter Schaden war eine 360° Drehung bei der die Front die Leitplanke "geküsst" hat. Die Straße war feucht, die Kurve noch leicht abschüßig und ich zu schnell. Dann ist mir das leichte Heck noch leichter geworden, und dann war es zu spät. Ein Scheinwerfer und Lackschäden an der Frontschürze waren die Opfer.
Die Frontscheibe mußte auch schon einige male gewechselt werden. Einmal war es Steinschlag, ein anderes mal haben irgendwelche Jugendliche es mit einem Fußball geschaft. Richtig übel war es bei ca. 130 km/h auf der Autobahn mit einem großen Eisbrocken von einem LKW-Dach direkt auf die Scheibe. Nach kurzem Blindflug konnte ich aber wieder sehen und nach Hause fahren.
8 / 2010
Letztes Jahr stand wieder TÜV an. Erfreulicherweise gab es keine bösen Überaschungen. Rost ist seit 2007 (noch) kein Thema. Folgendes mußte gemacht werden:
Domlager
Stoßdämpfer vorne und hinten (nach 12 Jahren)
Bremsbeläge hinten
Bremsscheiben hinten
Bremsbeläge vorne
Bremsscheiben vorne
Bremsschläuche vorne
Benzinleitungen (jetzt aus Kunststoff)
Blinkerglas v.l.
Kennzeichenleuchte
Nachwievor habe ich etwas Ölverlust an der Ölwannendichtung, ging aber nochmal durch. 2012 ist sie dann aber fällig.
Die Bremsleitungen wurden leider zu einem Problem. Meine Werkstatt wollte das aus Zeitgründen nicht machen, so daß ich erstmal eine andere suchen mußte. Die haben mehr oder weniger freundlicherweise dann neue angefertigt. Sie haben dann aber gleich gesagt, daß sie sich wegen des ABS-Systems nicht an den Einbau trauen. Sie machen eigentlich nur Young- und Oldtimer. Widerum freundlicherweise hat den Einbau dann, Gott sei Dank, meine alte Werkstatt gemacht.
Einen mittleren Schock hatte ich dann als der Motor grauenhaft metallische Laute von sich gab und nicht mehr angesprungen ist. Da war ich mir fast sicher, daß es ein kapitaler Motorschaden ist. Von einem Tag auf den anderen ging garnichts mehr. Da ich nichts sehen und finden konnte und nicht noch mehr kaputt machen wollte, ging er ab in die Werkstatt. Die haben auch einige Tage gebraucht, alles mögliche getestet. Erster Verdacht war das Schaltgerät der Zündspule. War es aber dann doch nicht.
Alle Zylinder wiesen auch einwandfreien Druck auf. Am Ende war es der Nockenwellensensor, den Sie getauscht haben. Kosteste auch etwas Geld aber der Motor ist ansonsten kerngesund.
Ein echte Panne, mitten im tiefsten Ried (südlich Rüsselsheim), hatte ich dann doch mal, die Lichtmaschine war hinüber. Ich glaube es war noch die erste. Neue Batterie war dann im Winter 10/11 auch noch fällig.