Beiträge von Frisco-2.0

    Naja, Jugendsünden bei Seite und zurück zum Thema.

    Der 2.5er soll wohl auch weniger verbrauchen und fixer sein, als der spätere 2.6er, obwohl moderner und mehr Leistung.


    Die Schaltgetriebe finde ich im übrigen im B als hakelig und die Schaltwege sehr lang. Das war schon im Omega A sehr nervig.

    Ich persönlich empfinde einen Automaten als passender. Zumal AR25 und AR30 relativ problemlos laufen, bei regelmäßigem Ölwechsel.


    Aber wie schon erwähnt, der X20SE ist absolut ausreichend und robust, dazu ein Freiläufer und sehr wartungsarm. Aber auch schwer zu finden.

    Also, ich selbst hatte einen 2000er Omega B 2.2 16V Automatik Executive.


    Zum Positiven:


    - Extrem gute Straßenlage, auch bei sehr hohen Tempo

    - sehr gute Ausstattung

    - günstige Ersatzteile

    - Komfort sehr hoch (Preis-Leistungsverhältnis)

    - Langstreckeneigenschaften

    - Automatik schaltet sehr gut und sanft.

    - Facelift-Optik ist einfach mega

    - 2.2 16V (in meinem Fall der Y22XE) läuft sehr ruhig, kaum Vibrationen Dank Ausgleichswelle


    Zum Negativen:


    - Hoher Verbrauch (14L Innerorts/ 7L bei konstant 90/ 12L im Mix)

    - Elektronik-Probleme, Kabelbaum im Fußraum, Türkabelbaum, Motorsteuergerät, Zündmodul oft defekt

    - Rost an Längsträgern, Schweller, Radläufen, Endspitzen, Federaufnahmen hinten, Scheibenrahmen Tür, Türkanten

    - Krümmer reißen sehr oft (bei mir alle 30tkm passiert, Krümmer Schrauben brechen sehr sehr oft ab (gerade Höhe Thermostatanschluß), kein Umbau auf Fächerkrümmer möglich, wegen Vor-Kats

    - Ölwannendichtungswechsek Horror, weil Motor dafür hoch und Hilfsrahmen abgelassen werden muss

    - Softlack blättert überall ab

    - Starke Spuruntreue ab 215/225er Bereifung...habe ganz schnell abgerüstet auf 195er.




    Im übrigen gibt es drei Omega B (1993-1997, 1998-1999, 2000-2003).

    Wenn ich dir eine Empfehlung geben dürfte, dann nimm einen von 1998-1999 mit dem X20SE. Der reist zwar keine Bäume aus, ist aber ein weiterentwickelter C20NE mit all seinen Vorzügen und Robustheit. Auch die Rostvorsorge ist bei den Baujahren um Welten besser, so wie die gesamte Qualität.


    Bei den V6 ist die Fahrkultur sehr hoch und der Verbrauch kaum höher, als beim 2.2, aber Zahnriemenwechsel ist sehr aufwändig und der linke Krümmer macht sehr häufig Probleme. Für den Austausch muss der Motor raus.


    Grundsätzlich würde ich mich JuopesSchmiede anschließen und einen Omega A nehmen, das leichter zu reparieren, weniger Gewicht und weniger Ärger mit Elektrik/Elektronik.

    Ich überlege auch noch, ob ich kommen soll, obwohl das ja in meiner direkten Nähe wäre.

    Weiß nämlich noch nicht, wann ich den Umbau auf Schalter anfange!? Kann sein, dass ich da schon angefangen habe...weil der jaulende Wandler ist mir sehr peinlich. 😅

    Man, man, man...dann sind ja 99,9% der Leute hier entweder saudoof oder können einfach nichts. 😅


    C16-NZ: Wäre es dann nicht besser sich direkt an einen Karosseriebetrieb oder Oldtimer-Restaurator zu wenden?

    Ich denke eher nicht, dass es sowas gibt. So ein Umbau war schon in den 90ern und 2000ern eher selten und teuer.


    Und allein schon, weil heute kein Prüfer mehr einen modellfremden Motor einträgt, wird das quasi unmöglich.

    Welchen Motorcode hat denn dein Kadett? Sieht nämlich nach einem serienmäßigen Katalysator aus. Den Life gab es in Deutschland eh nur als Kat-Modell oder als 17D. Mir scheint es eher so, dass die Gummis ausgeleiert sind. Kann aber auch sein, wenn z.b. eine billige Auspuffanlage verbaut ist, dass diese nicht ganz passgenau ist.

    Habe eine billige von Polmo drunter, da sitzt der Endtopf Gant komisch.


    Wie es mir scheint, ist aber bei dir der Fall, dass am Endschalldämpfer einmal die hinterste Schelle mit dem Haken dran öffnen, den Schalldämpfer etwas Richtung Heck ziehen und dann die Schelle wieder anziehen musst.

    Du willst also auf Hecktriebler umbauen? Einen Fronttriebler?


    Naja, hat zwar ein User hier schon gemacht, hat aber auch Jahre gedauert und Unsummen an Geld verschlungen.


    Weiß nicht, ob dir das heute noch ein Prüfer abnehmen würde?

    Da du einen Fronttriebler hast natürlich quer.

    Aus welchem Auto stammt der Motor? Vectra A oder B? Oder aus dem Omega B?


    Wenn du aber schon das nicht weißt, bist du dir sicher, dass du so einen heftigen Umbau machen willst?

    Du wirst fast alles am Auto ändern müssen. Fahrwerk, Bremsen, Karosserie verstärken, Elektronik, Spritförderung, Motorhalter, einfach alles.

    Und eingetragen bekommst du sowas heute wohl auch nicht mehr, weil die Prüfer keine Lust und keine Ahnung mehr von sowas haben.