hier ein paar bilder. ging schon beim umbau doof los 

zerbricht einfach der letzte kerzenstecker XD dabei hab ich die mit der blosen hand gezogen.

hier schon die neuen wellen und räder.

und heute mal erste bestandsaufnahme gemacht.
hier die gesprengte zahnriemenabdeckung.

man sieht richtig auf der innenseite wo die schrauben der nockenwellenräder gedrückt und geschabt haben.
aber keine anzeichen, dass die räder selber dran gekratzt haben.
erstmal grob die ölfützen und rückstände abgewischt.
gefällt mir komplett schwarz wesentlich besser.

man sieht schon wie schief der riemen lief. war erst noch viel schlimmer. da die nockenwellenräder aber noch nicht komplett abgeschert sind, so habe ich sie erstmal nur grob fest gezogen, damit sie nicht komplett abfallen.

die zahnriemenspannung war noch exakt wie beim wechsel.
dann habe ich den motor versucht weiter zu drehen und das ging problemlos. keine komischen geräusche, kein kratzen, schleifen oder unüblicher wiederstand zu spüren.
und jetzt kommts, zu meinem erstaunen stimmen noch alle 3 markieren über ein und fluchten exakt auf ot, wie nach dem einmessen.
die räder hielten scheinbar nur noch durch die stifte der wellen ihre position.
die simmerringe sitzen auch noch an ihrer position und sind nicht rausgedrückt worden.
beim von hand durchdrehen habe ich auch aus der kurbelwellenentlüftung gehört, wie er kompression aufbaut.
bevor ich am sonntag den kopf runter nehme, werde ich erstmal alles wieder fest zusammen bauen (hatte den ventildeckel mal ab um mir die nocken an zu sehen und die räder wieder festzuziehen).
dann die kerzen raus und messen wie die kompression auf allen 4 zylindern ist und ob er den drucktest besteht und den druck auch hält.
wenn alles passt, dann werde ich öl nachfüllen und mal sehen ob er sich starten lässt.
falls er anspringen und laufen sollte, dann habe ich tatsächlich einen 6er im lotto mit zusatzzahl gehabt und die zahnriemenabdeckung hat mich davor bewart, dass der riemen runter springt oder die räder komplett abscheren.
wenn man in ruhe drüber nach denkt, so könnte es sogar logisch klingen, da der motor bis zu letzt lief und auch gas annahm.
ich habe ihn ja selber ausgemacht, als ich feststellte dass der öldruck langsam immer weiter unter den normalen wert fiehl (gott segne den erfinder der öldruckanzeige im d-cockpit)
überhitzt haben sollte er sich auch nicht, da die wassertemperatur normal war und trocken gelaufen scheint er auch nicht zu sein, da der rote bereich des öldrucks noch nicht erreicht war, die ölkontrolllampe auch noch nicht anging und noch öl drin ist.
wenn ich echt so viel schwein gehabt haben sollte, dann bin ich echt mit "16" blauen augen davon gekommen.
ist nur zu klären, warum sich die schrauben gelöst haben.
sollte der motor noch okay sein, so werde ich die schrauben das nächste mal einkleben mit schraubensicherung und das gewinde in den nockenwellen komplett ölfrei machen.
dann im stand laufen lassen, bis er warm wird und ohne zahnriemenabdeckung beobachten was die schrauben machen.
falls sie sich wieder lösen sollten, so kommen wieder die originalen wellen rein.
bleiben sie fest kommt ein neuer riemen drauf und dann beten und hoffen.
falls der motor doch einen treffer haben sollte, so wird der kopf runter genommen und genauer geschaut, was getauscht werden muss.