Da war glaube ich noch nichts mit Kleber. Die sind damals doch noch lediglich mit Gummi&Keder montiert worden - oder irre ich mich da? War in diesem Zeitraum nicht auch die Umstellung von "normalem" Flachglas zu VSG Frontscheiben? Ist hier evtl. der Grund zu suchen? Die Float Frontscheiben waren etwa 1mm dünner, als die VSG Scheiben. Vielleicht passte hier die Abstimmung Glasdicke zu dem Gummi nicht mehr so richtig?
Strahli ... Japp, das sehe ich identisch so. Problem ist halt, dass Du mit Helm, recht offenem Auspuff und 45er Webern unterwegs nichts mehr anklopfen hörst
Weiter ging es mit der "Werkstattparty". Der Schrott kam aus dem Motorraum der Chollera und es verblieb nur ein schmutzig gähnender Motorraum:
Der darf so natürlich nicht bleiben, aber immer eins nach dem anderen. Erst mal alles gründlich sortiert, gereinigt und Verpackt. So kann es die Tage zum Motorenbauer gehen:
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Nach einer gefühlten Ewigkeit, war mal wieder etwas Zeit übrig. Heutiges Ziel war es, den Motor mal zu öffnen und die Schäden aufzunehmen. Nachdem der Krümmer, Verteiler, Lichtmaschine aus dem Auto war, konnte man den Block auch genauer Begutachten. Das bereits bekannte Loch auf der Ansaugseite zum Zylinder Nr: 3 und daneben, zum Zylinder Nr: 2, ganz fein erkennbar ... auch aufgekrackt:
Auslassseite zeigte sich nun auch etwas offener:
Egal, hin ist hin. Rübe runter und weiter schauen. Wow, da ist nix, kein Kontakt vom Kolben zu den Ventilen. Nachdem ich den Kolben gezogen hatte, sah man hier aber auch den extrem "tollen" Lagerschaden:
Absolut heftig, was das Pleuel aushielt, bevor es aufgab:
Krumm wie ein S geformt und dem Kolben fehlt "gerade mal" eine Ecke. Darf nun alles in Rente gehen.
Uncle-Ron ... der Kopf war nicht unten Früher hätte ich mich darüber noch aufgeregt - dafür bin ich mittlerweile zu Alt und Erfahren genug
Strahli ... ich hätte schon noch diverse Verbesserungsideen, aber die lassen wir aktuell mal besser bleiben, sonst artet das wieder wie mit dem Rallye-E aus
Stofi ... wie schon geschrieben. Zum Aufregen bin ich schon zu Alt Extrem positiv bin ich überrascht, was mich die Party wohl letztendlich kosten wird. Dadurch dass wir diesen "einfach gestrickten Motor" nur schnell nachbauen und alles aus dem Toyota Großserienregal nehmen können, kostet das etwa 30% vom Rallye-E Motor
Sodele, wie ja von euch gewünscht, hier geht es dann wohl mal mit News weiter Noch harmlos im Parc Feme stehend:
Dann ging es mit der Jungfernfahrt in die erste Schleife zur WP1 & 2. Hier ging ich mit Absicht noch lange nicht ans Limit ... erst mal abchecken, wie das Ding so läuft und reagiert Wer möchte, kann sich die leicht verblendete Onbordaufnahmen dazu gerne ansehen. Link anklicken, Lautsprecher aufdrehen und ab geht die Chollera:
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Wer brav das Video zu Ende gesehen hat, kann ab hier mitreden Abgeparkt in der WP4, nach den mir bekannten Geräuschen:
Ein kurzer Check unter der Motorhaube bestätigte mein Gehör:
Joup, es ist leider das, wonach es ausschaut. Ein Loch im Block Aus und vorbei mit dem Fun. Bis dahin hat mir der Toyota sehr viel Spaß gemacht und er ist wesentlich weniger zickig, als vermutet. Wenn die Hinterachse mal auskeilt, ist das Heck sehr zügig wieder einzufangen. Wirklich sehr brav das ganze Fuhrwerk. Bei der nächsten Ausfahrt wird mehr mit dem Heck gespielt und auch die zweite Lenkachse mit dem hydr. Handbremshebel mehr in Bewegung gesetzt. Auch die Bremse hat noch Verbesserungen notwendig. Die ist wesentlich zu lasch. Mal sehen, was mir dazu einfällt. Jetzt erst mal zurück, zur heimischen Hebebühne:
Als erste Maßnahme verließ das Getriebe das Auto. Die Schaltung ist unter Last extrem Sch...e.
Das liegt nun bereits zerlegt auf der Werkbank. Die noch neuwertigen Synchronringe haben auf der Gegenseite kaum noch was zum eingreifen und die Schaltgabeln haben sowas von Spiel, dass man das schon gar nicht mehr Spiel nennen kann. Bestellungen sind raus
Im Motorraum kann man nun besser von unten hineinschauen:
Unteres Pleuelauge ist durch den Block abgehauen Hatte wohl keinen Bock mehr Egal, ich hab Bock auf den Bock und habe bereits einen gebrauchten Motor im Internet gefunden und geordert. So wie der da ist, bekommt der eine Komplettkur durch Zerlegung und kleiner Bearbeitung, damit ich zügig damit wieder Fahren kann
Wow, hätte ja jetzt nicht mit so vielen Positiven gerechnet Dankeschön, aber gerne gehe ich dafür zum Dank auch einzeln darauf ein
Stofi - Beide Autos haben ihre eigenen Reize. Techn. sind es verschiedene Antriebskonzepte und der Rallye-E hat auf dem Papier die besseren Werte ... allerdings auch etwa 200Kg mehr Speck auf den Hüften. Wir werden es am Samstag sehen, wie das nu genau wird Hauptunterschied - Der Rallye-E wurde von mir nun 22 Jahre lang aufgebaut, hat Frontantrieb, aufgerüstet und immer wieder auf meine Bedürfnisse abgestimmt. Die Chollera ist von jemand anderen, Heckantrieb und ich muß mich erst einmal damit zu recht finden. Die kompletten Automatismen fehlen. Bin jetzt schon gespannt, wie oft ich falsch Schalte, die hydr. Handbremse im Griff verfehle, oder anderen ähnlichen Quatsch damit veranstalte
Strahli - ob die Entscheidung wirklich so gut war, wird sich erst noch zeigen Driftking werde ich nie werden. Das ist mir grundlegend zu langweilig. Im zivilen Verkehr und im langsamen Gang, macht mir das nichts aus und auch recht viel Freude. Wie das sich aber im Wettbewerb im Wald und auf Zeiut gibt, bleibt abzuwarten.
Das geht auch mit meinem 3,5T Transporter (3l BiTurbo 210PS) recht einfach, oder ich hätte meinen BMW nicht restauriert, sondern dafür umbauen können. Der von Hartge bearbeitete 3,5l R6 bietet hierzu gute Grundlagen. Ich habe mich allerdings für ein zivilen Aufbau entschieden:
@Meenzer - japp, paralellen gibt es erst einmal von der Entwicklung. Hier war Cosworth ebenfalls Federführend. Grundlegend ist es eine Weiterentwicklung vom Ford Escort 1600er 16V Motor - teilweise sogar noch ein Zwilling und es passen sogar Teile davon.
Frank - man nehme ein paar bunte eckige Papierstücke und kauft sich sowas ... war halt auch nichts interessantes als 1600er auf dem Motorsportmarkt verfügbar. Deswegen die Chollera
In meinem anderen Fred hatte ich es ja mal angerissen und natürlich kamen diverse Rückfragen dazu. Diese wollte ich aber noch nicht öffentlich im WWW sehen. Für verschiedene Personen klingt das vielleicht komisch, aber es handelt sich um ein Motorsportfahrzeug, was auch als solches eingesetzt wird. Dementsprechend müssen die "Klassenkameraden" nicht immer alles wissen Nun ist unsere Nennung zur nächsten Veranstaltung raus und Veröffentlicht. Somit kann ich hier auch was veröffentlichen. Opel Fanatiker sollten hier nun nicht weiter lesen. Es ist kein Opel ... kein deutscher Hersteller .... noch nicht mal was Europäisches .... Es handelt sich um einen Toyota Corolla AE86 von 1984
Warum nun hier im Baustellenbereich? Nun ja, da wird wie im Rallye-E wohl ständig was gebaut werden müssen
Kofferraum:
Motorraum:
Toyota 4AGE Motor - diversen bestimmt bekannt. 1600ccm 16V in Serie mit Einspritzanlage und 125PS. Hier die Version mit 45er Weber Vergaser.
Die kompletten Umbauten wurden vor 30 Jahren auch durch Toyota Motorsport bei der FIA für diverse Rennserien Homologisiert:
Diverse, für mich persönliche Umbauten wurden bereits realisiert. Unter anderem ein neues griffiges Lenkrad:
Auch die Heckscheibe ist für mich nicht unwichtig:
Trotz noch 1,5 Jahre "RestTÜV" fuhr ich in unsere Prüfstelle und ließ ihn neu Prüfen ... inkl. H-Abnahme, die die Corolla vorher nicht hatte. Ich wollte das rote `07er Kennzeichen vom Rallye-E nutzen. Zum einen gibt es dadurch keine Folgekosten und zum anderen kann ich zügig und einfach entscheiden, mit was gefahren werden kann - wenn beide Autos einsatzbereit sind.
Meinem Vorhaben wurde übrigens zugestimmt und die Corolla läuft nun auch mit den roten Kennzeichen durch die Gegend
Neue 195/50-15 Extrem Semis wurden auch bestellt und sind schon für nächste Woche montiert:
Ein recht nettes Gimmick darf verbleiben ... auch wenn es nicht schneller macht, so sieht es einfach gut aus:
Sodele, nun haut in die Tasten und verreißt mich in der Luft
Diverse Tricks gab es damals auch schon Nur mal eine Anekdote: Als die Spritmenge reglementiert wurde, gingen auch die Vollgasanteile zurück. Um diese Anteile etwas zu steigern, wurden diverse Zellen versteckt gebohrt und als Reservetank benutzt