Die Wartezeit bis der Motor wieder zurück ist, kann man auch wunderbar für diverse Revisionsmaßnahmen nutzen. Der Schaltturm hatte schon seit längerem Probleme mit seiner Befestigung. Die Gewinde in der Getriebeglocke waren nicht mehr das, was sie mal waren. Bei zweien hatte ich schon mal einen Helicoil Einsatz eingesetzt. Das war aber auch nicht das gelbe vom Ei. Beim letzten Einsatz ging sogar eine Schraube raus. Mit drei Schrauben hält zwar der Schaltturm noch, aber durch die Durchgangsbohrung verlässt auch viel Öl das Getriebe. Da das Getriebe gerade gut greifbar war, wuchtete ich es auf die Werkbank, nahm den Schaltturm ab:

Die ersten beruhigenden Einblicke gab es hier schon mal. Die Gewinde waren zwar erwartungsgemäß im Sack, aber die Gangräder sehen trotz des fehlenden Öls und der jahrelangen "Quälereien" noch sehr gut aus:

Nachdem alle Einzelteile auf dem Tisch ausgebreitet waren, zeigte sich auch hier der gute Zustand. Einmal alles reinigen und gut. Die Befestigungslöcher wurden aufgebohrt und ein M8er Gewinde vorsichtig in den Aluguss eingeschnitten, Auch die Glocke wurde gründlich gereinigt. Dann alles wieder rein und der neu befestigte Schaltturm wieder drauf. Fertig zum anflanschen:

Thomas