Beiträge von Strahli

    nur das Opel Classic Parts Teilelager, dass wollten die bei PSA nicht übernehmen...

    Mal sehen, wie lange die noch GM-Teile im Vertrieb behalten.

    Das ist ein aus einer alten 200 mm Bremstrommel gedrehter Bremstrommeleinstellring, mit dem man an der offenen Bremstrommel die Einstellung der Handbremse wie auch der Nachstelleinrichtung vornimmt und die Auflageflächen der Bremsbeläge prüfen kann. Eine damit eingestellte Trommelbremse lässt sich perfekt montieren und benötigt hinterher keine weitere Einstellung.

    Diese Teile musste bei unserem alten Lehrmeister jeder Stift in seiner Ausbildung auf der Drehmaschine drehen. Damit lässt sich das Verschleissbild der Auflageflächen sichtbar machen.

    Dieser Abgang ist nicht für einen Temperaturfühler gedacht, dass ist der Bypassanschluss für den Bremskraftverstärker beim BMW E46 mit 6 Zylindermotor. Daher stammt dieser Ansaugschlauch nämlich ursprünglich.


    Genau so ist es, das Ausdrehen von Bremstrommeln habe ich Anfang der 90´er Jahre auch noch gelernt und als Stift aus Kostengründen an meinen Fahrzeugen noch praktiziert.

    So nun mal Butter bei den Fischen, wer von Euch Alt Opelanern kennt noch dieses alte Opel Werkzeug, welches ich vor 33 Jahren im 1. Lehrjahr auf der hauseigenen Drehmaschine unserer Werkstatt anfertigen musste?

    Joar, dass hat man aber nur bei stark abgefahrenen Bremstrommeln gemacht, und dann musste man extra Bremsbeläge in "Übermaß" bestellen, denn Standardbremsbeläge wurden nie abgedreht.


    Und jetzt die Frage, wo bekommt man heute noch Bremsbeläge im Übermaß? Genau, nirgends.

    Diese Arbeit wurde bereits Anfang der 80'er Jahre aus gesundheitlichen Gründen verboten.

    Ich kenne keine Werkstatt die so ein Maschine noch im Werkstattbestand hat.

    Du meinst bestimmt die Gelenkmanschette der Antriebswelle.

    Die äußeren Gleichlaufgelenke sind rechts wie links identisch. Der einzige Unterschied ist zwischen Smallblock und Bigblock Antriebswelle zu finden.

    Wenn bereits mehrere Kugeln in dem Gelenk fehlen, dann muss die Antriebswelle bereits im Vorfeld Geräusche und Probleme gemacht haben. Wann waren denn Deine besagten Spezialisten da dran?

    Red-D

    willst Du das Federbein inklusive Antriebswelle ausbauen?

    Eigentlich löst man die Antriebswelle vom Federbein, hängt diese aus und nimmt dann das komplette Federbein aus dem Radhaus.

    Das passende Werkzeug sollte man schon zum Ausbau parat liegen haben.

    So wie Du es vor hast ist es umständlich.


    Gruß Strahli

    Wer beim Tausch des Zahnriemens bei der Wasserpumpe spart, wird bei den OHC-Motoren oft nach kurzer Zeit mit einer undichten Wasserpumpe gestraft. Die Pumpen habe sich nach vielen Jahren im Dienst auf den Lagerdruckpunkt eingelaufen, und entweder werden sie am Lager undicht oder die Dichtung ist einfach nach den Jahren fertig; jedenfalls kommt es in den meisten Fällen vor, dass die Pumpe nach einer Lageveränderung undicht wird, das ist nicht unbekannt.

    Von daher immer das komplette Setting tauschen, zudem sieht Deine Dichtung auch schon ziemlich plattgedrückt aus und entspricht nicht mehr so Recht dem Prädikat O-Ring.

    Bei heckangetriebenen Fahrzeugen ist diese technische Konfiguration natürlich seitenverkehrt, da sitzt die Fettkappe dann natürlich auf der Vorderachse und an den Antriebswellengelenken der Hinterachse ist sie selbstverständlich obsolet.