Beiträge von Strahli

    Junge Junge... wenn man es nicht weiß, dann sollte man kein Unwissen streuen.


    Erstens, sind die Kadetten mit Einspritzanlage, technisch betrachtet mit den Maßstäben der 80´er Jahre keine alten Autos, diese besitzen ein damals modernes geschlossenes Gemischaufbereitungssystem mit kennfeldgesteuerter Zündanlage und Querstromzylinderkopf.


    Zweitens, wenn man mit DIN Normen um sich wirft, dann sollte man auch prüfen wann diese erstmalig veröffentlicht wurden!!!

    1987 gab es noch keine DIN EN 228 :D oha, natürlich gab es auch schon in den 80´ern eine DIN Norm für Ottokraftstoffe, viel Spaß beim Suchen.

    In den 80´ern fuhr die überwältigende Mehrheit noch verbleibte Kraftstoffe und 90 % aller auf deutschen Straßen unterwegs gewesenen Fahrzeuge fuhr mit Normalbenzin ROZ91; auch unsere Kadetten. Bleifreies Benzin (ähm Normal) wurde erst 1984 eingeführt und 1988 verpflichtend, Super war zu meiner damaligen Zeit auch noch "verbleit"...

    Frage, wofür steht die DIN EN 228 noch mal? ahja richtig für die Klassifizierung der "bleifreien" Kraftstoffe :D

    Schau mal nach dem Benzinbleigesetz, dass habe ich noch in der Berufsschule vermittelt bekommen.


    Frage seit wann fährst Du Verbrenner? Ich seit 1987... damals gab es noch nicht mal Super Plus ROZ98

    Klasse, also ich habe in der Berufsschule noch gelernt, dass mit steigender Oktanzahl die Neigung zum Klopfen abnimmt und die Leistung sowie die Effizienz eines Verbrennungsmotors gesteigert werden.

    Wieviel Oktan hat Ethanol noch mal... richtig ROZ 104, die Gründe warum der Verbrauch durch die Beimengung von Ethanol steigt sind andere.


    Und warum haben wir früher an der CO-Schraube gedreht, richtig, weil in den 80´er Jahren die Abgaswerte für Neufahrzeuge erstzulassungsabhängig Schritt für Schritt verschärft wurden und die damaligen Neuwagen (Vergasermodelle) mit den damals noch verbauten älteren Vergasertypen mit den dann zu mageren Kraftstoffgemischen nicht klar gekommen sind.

    Zulässig ist heute bei Fahrzeugen ohne Katalysator ein CO-Gehalt von max. 1,50 %Vol im Abgas. Vorher galt hier für die Gemischanreicherung bei Vergasermotoren laut §47 der damaligen StVZO ein Maximalwert von 4,5 %Vol im Abgas, weshalb Vergasermotoren damals auch noch ein ganz anderes Ansprechverhalten hatten und natürlich auch mehr Kraftstoff verbraucht haben.

    Denn nach der Verschärfung der europäischen Abgasnovelle, waren wie in der nachstehenden Tabelle zu ersehen, die ursprünglichen CO-Werte nicht mehr zulässig. Damit fuhren die Vergasermodelle wie kastrierte Eber, aber die Abgaswerte auf dem Tester entsprachen der EU-Norm.



    zurück zum Thema Zündkerzen

    Das Thema ist baujahrabhängig, es gibt zwei verschiedene Ausführungen bei den Aufnahmen der Delco Sättel und genauso auch beim Gegenstück an den Bremsleitungen.


    Der Anschluß von vorn war bei den frühen Ausführungen bis Fahrgestellnummer,


    und dann wie auch bei den späteren ATE Sätteln, der Anschluß von der Seite

    (hab leider gerade keinen entsprechenden Delco Sattel hier liegen).

    Junge Junge, lest Ihr eigentlich was man Euch zur Verfügung stellt?

    Die Ölwanne hat eine verstärkte Seite, an welcher diese mit einem Montiereisen abgehebelt werden soll, dann gibt es auch keinen Verzug beim Lösen der Ölwanne. :D

    Das Problem war auch schon im Jahre 1981 bekannt!


    JuppesSchmiede

    Da gebe ich Dir selbstverständlich Recht, mit dem Thema der Kerzen hat das natürlich nichts mehr zu tun. Der Kerze ist es vollkommen egal was sie zündet und wann sie dies tut, solange das Gemisch zündfähig ist schafft sie es auch. Dabei ist auch egal zu welchem Zeitpunkt der Gemischaufbereitung gezündet wird, sie hat halt nur diese eine Aufgabe; der Zündzeitpunkt ist dann nur noch Leistungsoptimierung um möglichst viel Wirkungsgrad aus dem Kraftstoff ziehen zu können.