Alles anzeigenIch sehe es wie Opel85: Früher gab es im Ruhrgebiet den "RevierMarkt", wo man günstig über Inserate an Autos kam. Man bekam viel leichter ein ehrliches Fahrzeug für einen sehr schmalen Taler. Und oft höre ich auch andere meckern, dass sich die Zeiten geändert haben und man früher bessere Geschäfte machen konnte, als Privatmann.
JuppesSchmiede: Eine Omega bekommt man wirklich günstig, aber den Sprit muss man sich auch leisten können. Kann davon ein Lied singen...ich sage nur Y22XE. 😅
Möchte mich ja auch nicht streiten oder andere Ansichten kategorisch ablehnen, dennoch mache ich regelmäßig Erfahrungen, dass die Leute heute für alles "teuer Geld" wollen. Verkaufst du, bekommst du nichts, willst du kaufen, dann zieht man dich ab. Ob privat oder im Handel.
Ich kenne den Revier-Markt auch noch, auch dort gab es viele schwarze Schafe und jeder hier aus dem Revier kennt jemanden der auf die eine oder andere Weise Kontakt mit diesem Markt hatte. Es liegt aber in der Natur des Menschen positive Erfahrungen aus der Vergangenheit zu überhöhen "Früher war alles besser!" und negatives noch stärker zu negieren; mich eingeschlossen.
Warum siehst Du denn alles so sehr in schwarz-weiß, denk doch lieber positiv in Variationen von grau ![]()
JuppesSchmiede versucht anhand von einem Beispiel aufzuzeigen, dass es auch heute noch möglich ist ein Auto günstig zu schießen und Du redest es Dir selbst mit einem der schlimmsten Motorentwicklungen der letzten Jahre madig. Auch den Omega B gab es mit einem standfesten und zuverlässigen 8V Motor. Und mal ganz ehrlich, wer was großes fahren will, der muß sich auch mit den dazugehörigen größeren Kosten auseinandersetzen und auch anfreunden.
Du darfst gerne mal mit meinem Audi Quattro tauschen, 6 Zylinder, permanenter Allradantrieb mit alter Zweiventiltechnik und einem 70 Liter Tank, da sind 14 Liter im Stadtverkehr "State of the Art". Das war mir bereits im Jahr 2000 beim Kauf bewußt und stört mich auch heute noch nicht, er wird dennoch voll getankt und die Fahrweise wie auch Nutzung entsprechend angepasst; verkauft wird er deswegen dennoch nicht.
Und zum letzten Hinweis Deinerseits, die Gier liegt in der Natur der Menschen, sie wollen immer mehr haben aber möglichst wenig dafür tun oder zahlen. Niemand zwingt einen dieser Kultur nachzueifern oder unmöglichen Forderungen nachzugeben; wenn ich etwas suche und auch haben "will", dann wäge ich zuvor ab was es mir wert ist dafür auszugeben und wenn mein Gegenüber mir unsympathisch oder fordernd ist, dann verzichte ich halt und ärgere mich hinterher auch nicht. Niemand zwingt mich zu einem Kauf, und genauso handhabe ich es auch beim Verkaufen, ich habe eine reale Preisvorstellung, muss nichts verschenken aber bin auch gerne bereit sich bei einem fairen Preis zu treffen. Ist mir ein Interessent aber nicht sympathisch oder macht unterirdische Verhandlungsversuche, dann erhöhe ich stattdessen den Preis und verkaufe nicht an ihn.