Beiträge von Strahli

    Hier mal zwei Bilder zum Aussehen und dem Aufbau der Rotocaps. Wenn die federbelasteten mechanischen Verdreheinrichtungen nicht unter korrekter Vorspannung stehen, fangen die Ventile bei zu geringer Vorspannung an zu klappern. Wenn die Vorspannung zu stark ist, dann schlagen die Ventilteller härter auf die Ventilsitze.

    Prinzipiell muss aber von vornherein gesagt werden, dass ein Motor mit Rotocaps von der Geräuschentwicklung einen wesentlich raueren Motorlauf aufweist, da diese Motoren mehr mechanische Bauteile aufweisen.

    Die alten Opel OHV Motoren haben diese Rotocaps ausschließlich auf den Auslassventilen.


    genauso ist es und da mein Lenkrad im Kadett D (Baujahr 1980) mit den 185´ern bei Kopfsteinpflasterfahrt immer anfängt zu flattern, brauch ich für meine Radreifenkombination in Verbindung mit dem ersten Wurf des nicht so gut gelungenen Opel Fronttrieblerlenkgetriebes bis Fahrgestellnr. -12773846 einen Lenkungsdämpfer.

    Dieser Lenkungsdämpfer war ab dem nachfolgendem modifiziertem Lenkgetriebe ab Baujahr 1981 dann beim 1,6SR und erst Recht beim GTE Serie.

    Bei einem so klingendem Motor sollte man definitiv das Ventilspiel überprüfen lassen, um weitere Schäden durch Ventilbruch zu verhindern.

    So lange jedoch kein Ventil bricht/ abreißt und ein Ventilteller in den Brennraum fällt, ist ein Schaden an anderen Motorteilen nicht zu erwarten.

    Wenn diese Geräusche erst nach einem Ölwechsel aufgetreten sind, dann hat der Motor wahrscheinlich längere Zeit stillgestanden und hatte Ablagerungen innerhalb der Rotocaps, welche durch das frische Öl mit modernen Additiven beim Betrieb gelöst wurden.

    Hallo Borut,


    das hört sich für mich nach besonders laut arbeitenden Rotocaps (Ventildreheinrichtungen) an. Da diese Technik damals bei damit ausgerüsteten PKW Motoren mit fehlendem hydraulischem Ventilspielausgleich noch relativ neu und noch nicht ausgereift war, erforderten diese Motoren einen wesentlich höheren Aufwand bei der Einstellung der mechanischen Ventilshims (Ventileinstellplättchen).

    Sprich, das Ventilspiel ist bei diesem Motor nicht korrekt eingestellt, daher schlagen die Ventilteller zu hart auf den gehärteten Ventilsitzen auf. Sollte das Ventilspiel zu stramm eingestellt sein, könnte es zu einem Bruch eines Ventiles kommen und der Teller des entsprechenden Ventiles in den Brennraum fallen, mit entsprechenden Folgeschäden.

    So gebrochene Ventile habe ich schon bei Cummins QSK19 Dieselmotoren kennen gelernt.

    Ich fahre selbst einen 60 Jahre alten OHV 1700 Motor (Rekord A) mit mechanischen Rotocaps und bei diesen Motoren stellt man die Ventile bei laufendem Motor ein.


    Gruß Strahli


    Willkommen im Club Steinbeißer :D


    Einen gemauerten Radlauf hab ich zwar noch nicht gesehen, aber einer meiner verflossenen Opel hatte einen mit Beton ausgegossenen Einstiegsschweller...

    Es gibt schon famose Karosseriekünstler unter den Schraubern, die sich an moderne Instandsetzungsverfahren zu trauen wagen :thumbdown:

    Da bin ich vollkommen bei Dir. Viele Besitzer/ Verkäufer wissen nicht mehr zu schätzen was sie da haben und gehen dementsprechend auch mit den Teilen um.

    Wenn ich sehe wie oft neue, teilweise frisch lackierte Blech- oder Metallteile im Allgemeinen auf blanken Pflastersteinen, auf verschneiten oder nassen Wiesen oder einfach nur im Dreck für Verkaufsfotos drapiert werden, dann wird mir schlecht. Ganz schlimm wird es, wenn so Sitzpolster oder Sitzgarnituren angeboten werden.

    Wer Teile so anbietet, der geht auch im allgemeinen Alltag so mit den Teilen um und legt auch keinen Wert auf Achtsamkeit beim Versand. Dann verzichte ich auch lieber auf so ein Angebot, als mich hinterher ärgern zu müssen.

    Freut mich zu lesen, dass Du auf dem Weg der Zielgeraden bist. Hast Dir das erfolgreiche Ergebnis auch wahrlich verdient, nach all den Rückschlägen die Du erfahren musstest.

    Ich drücke Dir die Daumen und sage, was lange wärt wird endlich gut, in diesem Sinne viel Erfolg.