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Beiträge von Strahli
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Strahli danke für deine schnelle antwort. Baujahr ist 9.82 und brauchst du meine fahrgestellnummer auch?
Bekommt man die 5gang schaltkulisse denn noch relativ einfach?
Und was würde am Längsträger bearbeitet werden müssen?
Bei Deinem Baujahr "und Monat" sollte schon der von Opel geänderte Längsträger verbaut sein

Kannst mir ja Deine Fahrgestellnummer per PN schicken, dann schaue ich morgen noch mal zur Kontrolle.
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An Deinen 1300´er Motor passt ein F10 oder F13 5-Ganggetriebe, und wenn Du von 4- auf 5-Gang umbauen willst dann mußt Du auch die Schaltkulisse im Innenraum umbauen, da Du sonst Probleme bekommst den 5. Gang einlegen zu können.
Zudem ist beim Umbau auf ein 5-Ganggetriebe besonders wichtig zu wissen, welches Baujahr und welche Fahrgestellnummer Dein Kadett hat. Weil es bei Fahrzeugen bis Fahrgestellnummer zwingend erforderlich ist den Längsträger auf der Fahrerseite für das dann größere Getriebegehäuse anzupassen, damit dieses nicht an den Längsträger anstößt. Bei Fahrzeugen ab Fahrgestellnummer ist bereits ab Werk ein geänderter Längsträger verbaut.
Für die Info zur betreffenden Fahrgestellnummer müsste ich in die Mikrofilme schauen, dass kann ich aber frühestens morgen erledigen.
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der wird früher oder später ein Kandidat für die Presse werden... eher früher wie später
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Sowas hat Versicherungstechnische Gründe, für den klaren Menschenverstand ist da viel Blödsinn bei, aber wenn was passiert wird der Laus durch den Arsch geschaut um einen schuldigen zu finden. Wenn du dann z.Bs. Radbolzen mit 95Nm anstatt mit eingestellten 110Nm angezogen hast, hat der Betrieb den schwarzen Peter an der Backe.
So hatte ich da vor einigen Jahren, bin bei Thyssen wo 20t Stahlplatten unter der Decke verfahren werden und werde aufgefordert einen Helm zu tragen, wenn so eine Platte runter kommt bringt der Helm auch nichts mehr, dann liegt halt ein Helm zwischen den Schuhe, wo sonst nur die Schuhe stehen würden, aber ich wäre versichert gewesen.

Joar, vollkommen richtig. Aber ohne den Helm auf Deinem Kopf würden Deine Hinterbliebenen keinen Cent vom Unfallversicherungsträger bekommen. Ein Schelm wer da falsches denkt.
Spaß beiseite, in vielen Punkten bringt das ja auch was für die Allgemeinheit und hat dafür gesorgt, dass die Unfallzahlen im öffentlichen wie auch dienstlich/ wirtschaftlichen Raum seit vielen Jahren rückläufig sind, und das spart natürlich auch Kosten bei den Versicherungsträgern und entlastet Krankenkassen wie auch Krankenhäuser. Schließlich wollen wir ja auch alle wieder gesund von der Arbeit nach Hause kommen; ich habe schon Kollegen gehabt die nicht mehr nach Hause kamen, dass wünsche ich keinem zu erleben.
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Komm, jetzt aber.
Mit dem Eichwahn unserer Behörden darfst du mich nicht beschäftigen
!Dieser ganze Eich-Fi.. (Endschuldigt, aber da kocht es in mir hoch).
Nur zum nachverfolgen, für das Drehmoment der Radschrauben / Radmuttern haben wir einen Hazet-Drehmomentschlüssel.
Das Ding ist vom mobilen Hazet-Werkstattwagen geprüft, eingestellt bzw. neu justiert worden, Kostenlos!
Drei Wochen später steht das Eichamt auf der Matte und erzählt uns, das wir den eichen müssen!
Noch besser.
Scheinwerfereinstellgerät, dafür wurde extra ein Platz in der Werkstatt eingemessen, Kosten: Knappe 200€ für zwanzig Minuten Arbeit, einen Kaffee hat der Mann auch noch bekommen und meine Bühne blockiert, das war vor drei Jahren.
Dazu haben wir vom Nachbar noch sechs Winkel aus Edelstahl anfertigen lassen, die wir in den Werkstattboden verschraubt haben, kostet auch Geld und Arbeitszeit.
In dem Bereich der Winkel müssen einmal die Vorderräder stehen und auf der anderen Seite das Einstellgerät, gut soweit, haben wir gemacht.
Dieses Jahr waren die wieder da, Begründung: Wir müssen den Platz wieder prüfen, könnte sich ja verändert haben.
Außerdem mußte jetzt noch eine Schiene dahin, an der das Einstellgerät geführt wird.
Also, einmal 4m Edelstahlschiene, eine Stunde Arbeit und die Prüfung des Platzes:
300€!!!!!!!!!!!!!
Unser Hallenfundament ist 60cm Stahlbeton, was bitte soll sich da ändern?
Die Erde dreht sich nun mal, was wollen die?
Luftprüfer:
Ganz ehrlich, ob der Luftprüfer jetzt 2.5bar anzeigt und in Wirklichkeit 2.3bar oder 2.7bar im Reifen sind, will mir da jetzt irgendeiner hier erzählen, das wäre wichtig?
Nicht bei einer Alttagskiste, deren Toleranzen nach 100.000km sowieso völlig abweichen vom Neuwagen.
Ich verstehe die Eichung des Abgasgerätes aufgrund der aufwendigen Elektronik, aber ob der Drehmomentschlüssel 118Nm oder 122Nm bei eingestellen 120NM knackt, geht mir einfach am Arsch vorbei.
Soviel zum Thema eichen, da geht mir die Galle hoch

@Meenzer
ich verstehe Dich vollkommen, wir geben in unserer Großwerkstatt jährlich mehrere zehntausend Euronen für die Überprüfung und Kalibrierung unserer Meßmittel und Meßgeräte aus.
Daher kann ich Deinen Unmut nachvollziehen. Die Kosten für diesen bürokratischen Aufwand der hier in D betrieben wird, müssen erst einmal verdient werden, diese werden 1:1 über die Kostenverrechnungssätze an die Kunden weitergegeben.
Unsere Messgerätschaften sind alle mit einem Barcode für die Identifizierung und einer jährlichen Prüfmarke versehen. Sobald der Prüfstempel abgelaufen ist, dürfen wir mit diesen nicht mehr arbeiten und müssen diese bis zur durchgeführten Rekalibrierung unter Verschluss aus dem Verkehr ziehen. Da die Prüfzeiten bei den Prüfinstitutionen aktuell auch eng bemessen sind, haben wir mittlerweile jede Menge an Ersatzmessmitteln in den Schränken liegen.
Was für eine bürokratische Art der Kapitalbindung, und die Kundschaft ärgert sich dann über steigende Werkstattstundensätze. So etwas wird in der EU auf die Spitze getrieben und die kleinen Werkstätten müssen sehen wie sie es umsetzen. Alles zum Wohl und dem Schutz der Gesundheit der Bürger, Schrauben anziehen im 4-Augen-Prinzip und jeder private Schrauber wird nicht überwacht, ... ähm, noch nicht

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Hätte ich eigentlich auch selbst drauf kommen können.
Sieht man mal, baust den Krempel ständig ein- und aus und machst dir gar keine Gedanken mehr darum.
@Meenzer
mach Dir keine Gedanken, diese Art der Betriebsblindheit ist völlig normal und bei uns allen ausgeprägt. Manchmal muss man eben über den Tellerrand schauen um wieder den Blick fürs wesentliche zu schärfen.
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aber die beiden unterschiedlichen Wandler passen auf ein und die selbe Zapfenwelle am THM 125.
Dieses Automatikgetriebe ist ja auch beim Mittelmotor des Pontiac Fiero mit Heckantrieb zum Einsatz gekommen und dort hatten wir mal den Austausch der Wandler getestet; das passte definitiv untereinander.
Wir hatten mal die Idee ein Pontiac Getriebe in einen Kadett zu verbauen, weil wir die längere Gangübersetzung testen wollten. Dazu ist es dann aber nicht mehr gekommen, wir hatten aber bemerkt, dass wir die Aufnahmepunkte der Getriebehalterung hätten ändern müssen, die Aufnahmezapfen am Getriebegehäuse sind jedenfalls vorhanden.
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Hallo @Meenzer
wie behandelt Ihr diese Meßgeräte bei Euch im Betrieb? Müssen diese jährlich überprüft und geeicht werden?
Hintergrund, ich habe zwei dieser Meßmittel in meinem privaten Werkzeugbestand und beide zeigen andere Werte an; habe diese vor über 20 Jahren aus dem Bestand eines insolventen Opel Betriebes übernommen.
Prüfe daher selbst immer noch über die 90° Methode die Riemenspannung nach.
Gruß Strahli