völlig normal
Beiträge von Strahli
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gerade im Netz auf der Kleinanzeigenplattform mit den vier Buchstaben gestolpert...
Opel Astra 16V GSi Erstbesitzer Ralf Schumacher
Da wird wieder mal versucht Geld mit einem bekannten Namen zu machen!
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Hallo Gabriel,
hier mal ein paar Bilder meiner zu letzt überarbeiteten Bremssättel, sind zwar für die Passat B3 Bremsanlage aber grundsätzlich vom Aufbau identische 54´er Lukas Sättel System Girling 54.
Die Sättel und Sattelhalter wurden zerlegt, grob gereinigt, im Säurebad entlackt und neutralisiert, anschließend sind die Teile gepulvert und mit Neuteilen wieder komplettiert worden.
Eventuelle Kratzspuren vom Abbürsten der Lackreste verschwinden beim Kunststoffpulvern vollständig, da die kleinen Unebenheiten aufgefüllt und abgedeckt werden. Beim Lackieren der Teile können solche Kratzspuren je nach Tiefe im Lackbild im Anschluss sichtbar sein.
Gruß Strahli
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... Habe einen bekommen der als Ersatz für das ATE-System. Nicht schlimm, den lege ich auf Kante, ist ja bestimmt nicht der letzte Kadett der bei mir angespült wird.
..."nicht der letzte Kadett der bei Dir angespült wird"... die Aussage gefällt mir sehr gut und hat mir ein Grinsen ins Gesicht gezaubert
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Ich habe auch auf ein anderes Ergebnis gehofft, das sieht (bis auf die Laufflächen vom Kolben) schlimmer aus als vorher.
Mit einer solchen Drahtbürste nur mit Stahldraht habe ich bislang alles am Kadett entrostet...
Hallo Gabriel,
ich weiß ja nicht mit welchem Mittel von welchem Hersteller Du Deine Teile entlackt hast, aber das Ergebnis Deine Maßnahme ist nicht zufriedenstellend. Und ja, das abschließende Abspülen der Entlackungsrückstände ist immer erforderlich und unumgänglich.
Anbei mal ein paar Bilder meiner letzten Entlackungsaktionen; auf allen Teilen befand sich noch guter alter Nitrolack und auch dieser hat nach nur 24 Stunden Einwirkzeit aufgegeben und das Zeitliche gesegnet. Bei den gezeigten Teilen handelt es um Motoranbauteile aus meinem 60 Jahre alten Rekord und meinem Kadett D.
Alle Teile wurden nach dem Entlacken abgewaschen, mit Stahlwolle und Messingdrahtbürste für das anschließende Pulverbeschichten geputzt um die letzten Lackrückstände nach dem Säurebad zu entfernen; dass ist vollkommen normal.
Nach dem Pulvern sehen die Teile dann besser aus wie neu, so habe ich dass auch bereits mit meinen Bremssätteln und Bremsträgern gemacht; werde hiervon die Tage noch ein paar Bilder nachreichen.
Gruß Strahli
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Danach bin ich zum Kumpel gefahren und habe mit anderer Poliermaschine versucht weiter zu polieren. Es wird ganz langsam, aber der braucht ganz viel Wachs.

Außerdem waren die Bezüge der vorderen Kopfstützen ausgehangen, diese hab ich auch wieder gerichtet.
was für ein sichtbarer Unterschied, mit dem Polieren ändert sich nicht nur das Lackbild sondern auch gleich die Farbe des Wagens

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steht doch so im TIS, ich ziehe die immer so an, andere Werte sind mir nicht bekannt.
und die Kupferdichtungsringe sind weich genug um sich bei 20 Nm an die Dichtflächen anzulegen.
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Bei dem Thema Kraftstoffzersetzung betrachte ich ausschließlich die Problematik der Bildung von freiem Wasser im Kraftstoff; denn die Zündfähigkeit der Kraftstoffe bleibt auch nach Jahrzehnten der Zersetzung erhalten.
Es vermindert sich durch das Oxydieren des Kraftstoffes und Entweichen von entzündlichen Stoffen über den Zerfallszeitraum vornehmlich die Zündwilligkeit und somit die Oktanzahl des Kraftstoffes, die Brennbarkeit bleibt definitiv erhalten.
Bei Fahrzeugen mit Kunststofftank spielt das Ganze keine Rolle und wird von mir bei meinem Golf 2 und Passat B3 nicht weiter verfolgt, aber bei allen anderen Fahrzeugen mit Metalltank achte ich schon darauf, dass diese beim längeren Abstellen voll getankt sind.
Heutige Fahrzeuge mit Hochdruckeinspritzungen (meist Dieselmotoren) besitzen wasserabsorbierende Filter um das Kraftstoffsystem vor Korrosion und Verschleiß infolge Kraftstoffzersetzung und freiem Wassers im Kraftstoff zu schützen; die Tanks werden dabei eher stiefmütterlich betrachtet, da sie heute überwiegend aus Kunststoff oder Edelstahl sind.
Ich kenne diese Filtersysteme aus unseren Common-Rail-Einspritzsystemen, wo ausgefallene Wasserfilter infolge von Korrosion zu defekten an den Einspritzventilen führen. Die Folge sind thermische Überlastungen im Brennraum aufgrund nicht mehr vollständig schließender Einspritzventile und daraus resultierende Motorschäden.
Beim letzten mir bekannten Schaden hats ein Auslassventil am Cummins QSK 23 zerlegt, was dann bei laufendem 900 PS Motor in den Brennraum fiel und einfach zerrieben wurde. Das hat den Motor am Weiterlaufen nicht gestört, der hat auf den fehlenden Zylinder lachend verzichtet, die Brennkammer sah natürlich hinterher dementsprechend aus "kapitaler Motorschaden"
so nun aber zurück zum Thema des Thread Erstellers
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