ansonsten bring mir die Sättel vorbei wenn ich das nächste Mal in Remscheid bin und ich lasse die Sättel bei meinem Kumpel einbrennen oder pulverbeschichten. Wie Du es magst.
Beiträge von Strahli
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Härtet laut Angabe auch erst ab einer Temperatur von 250°C richtig aus
Dieser Lack wird auf Deinen Sätteln nicht vollständig aushärten.
Wenn die Sättel im Betrieb wirklich so heiß werden würden wie hier angesprochen, dann würden die Dichtmanschetten der Bremskolben verbrennen und undicht werden.
Daher solltest Du den Lack vor dem Zusammenbau der Sättel einbrennen. Ist ja prinzipiell nichts anderes was ich mit meinen Sätteln beim Pulverbeschichten machen lasse.
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So weit ich weiß, sind Lacke bis ca. 1200 °C sogenannte Einbrennlacke, die erst nach hoher Erwärmung die richtige Aushärtung und anschließend abriebfest sind. Diese eignen sich gut für Krümmer und Auspuffrohre.
Der Lack auf dem Krümmer sitzt schon über 15 Jahre und hält auch bei zügiger Fahrt auf der Autobahn.
Ein Bremssattellack hält bis 300 °C und reicht vollkommen aus.
Genauso hat es mir mein Kumpel erklärt, dass schafft aber kein billiger Lack aus einer Sprühdose. Hochtemperaturfeste Lacke auf Keramikbasis werden im ersten Schritt in einem Industrieofen eingebrannt und erhalten ihre Langzeiteigenschaften im zweiten Schritt im Betrieb.
Die Eigenschaften zwischen Bremssattellack und moderner Pulverbeschichtung sind nahezu identisch, da spezielle Pulverbeschichtungen heute auch bis 500°C hitzebeständig sind. Der Vorteil gegenüber dem Lack liegt in der Beständigkeit gegen Salze und Feuchtigkeit.
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alles klar, jeder so wie er mag; hat ja schließlich auch jeder so seine eigenen Erfahrungen gesammelt.
na gut, zurück zum Thema
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Du stellst mir Fragen, ich gehe zu meinem Lacker, wo ich früher auch geschafft habe und greife ins Regal, bzw. er greift für mich ins Regal, müssten eigentlich von Akzo Nobel sein, bin mir aber nicht sicher.
Du kannst aber auch z.Bs. einen Ofenlack nehmen, die gibt es auch bis 1200°C, das ist nichts besonderes, denke mal beim Ofenlack hast nicht die Auswahl an Farbtöne.
Also ich wage zu bezweifeln, dass dieser Ofenlack bis 1200°C hitzebeständig ist, für den Preis bekommt man keinen hochhitzebeständigen Lack.
Den Hersteller würde ich gerne mal wissen, denn der wird im Angebot mit nichten erwähnt.
Habe selbst einen Kamin im Haus und glaube mir das Ofenrohr wird, selbst wenn ich den Kamin zum Glühen bringe, nicht wärmer als 200°C und in der Kaminkammer hat die Flamme aufgrund der Verbrennung der Zersetzungsgase mit 1000°C die höchste Temperatur, die Kohlenglut selbst hat nur 800°C.
Laut Akzo Nobel haben deren Spitzenlacke auf anorganischer keramikbasis auch nur eine Dauerbeständigkeit von max. 1000°C auf Keramikuntergründen und auf Kohlenstoffstahl bis zu 650°C, da kostet der Liter aber auch über 115,-€. Empfohlen wird vom Hersteller aber selbst nur ein Einsatzbereich von bis zu max. 600°C.
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Ja der hat nen G-KAT mit Lambdasonde nachgerüstet. Im Motorraum hab ich auch nen Aufkleber von HJS wo das drauf steht. So wie er jetzt ist würde ich 195€ Steuern zahlen und mit H hat man ja die pauschale von 191€. Würde ich auf Euro 2 nachrüsten zahle ich nur 95€😬
hast Du noch die originalen Unterlagen von HJS zu diesem G-Kat Nachrüstsystem?
Ich kenne für den 13S OHC nur die damalige G-Kat Nachrüstung von Mantzel. Von HJS sind mir nur die Nachrüstsysteme für die 1100´er und 1200´er OHV Motoren bekannt.
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Ich lackiere Bremsteile nicht mit Bremssattellack, sondern mit hitzebeständige Lacke die bis ca.1200°C gehen, das hält super, habe da auch Bauteile die weit über 10 Jahre sind, ohne Mängel.
Also ich kenne keine handelsüblichen hitzebeständigen Lacke die bis zu 1200°C vertragen, zumal ja die Schmelztemperatur von Stahl und Gusseisen je nach Höhe des Kohlenstoffgehaltes zwischen 1150 und 1500°C variiert; dass solltest Du ja auch berufsbedingt kennen.
JuppesSchmiede Kannst Du mir hier mal Deinen Lackanbieter benennen?
Bei Temperaturen ab ca. 1000°C kommen keramikbasierte Beschichtungen zum Einsatz, wobei die Keramikschichten hier auf das zu beschichtende Material durch ein spezielles Plasmaverfahren aufgeschmolzen werden.
Es gibt sehr wenige keramikbasierte Schutzlacke die Temperaturen von bis zu 1000°C vertragen können, diese Lacke müssen aber genauso wie eine Pulverbeschichtung in einem Industrieofen eingebrannt werden und diese gibt es nicht im freien Handel zu erwerben. Alles andere sind Werbeversprechungen dubioser Hersteller.
Die Familie eines Freundes von mir ist im Bereich von Oberflächenbeschichtungen seit über 30 Jahren aktiv und er kennt sich auf diesem Gebiet sehr gut aus. Moderne Pulverlacke werden heute bei ca. 250°C verarbeitet und sind anschließend bis zu 500°C temperaturbeständig; heißer wird auch keine seriennahe Bremsanlage.
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Wie schon mal erwähnt, lass die Sättel nach dem Strahlen pulverbeschichten, Meine Erfahrung sagt mir, dass es hier im Spritzwasser- und Schmutzbereich Rund um das Fahrwerk nichts besseres wie auch langlebigeres gibt als eine Oberflächenbeschichtung auf Kunststoffbasis.
Die Beschichtung wird eingebrannt und versiegelt die darunter liegenden Metalloberflächen bis auf den Bereich der Staubmanschetten vollständig, und zudem ist die Beschichtung nahezu resistent gegenüber Feuchtigkeit, Salzen und Schmutz.
Ich habe mit so behandelten Bremssätteln bei meinem Audi Coupé nun schon bereits seit 20 Jahren Ruhe, und die sehen immer noch klasse aus; null Rost und auch kein eingebrannter Bremsenstaub.
Ein Lack wird mit der Zeit rissig und wirkt dann hygroskopisch, was neue Korrosionsbildung begünstigt.
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Ich hab bei meiner Erbse ja auch Alles am Vorderwagen getauscht. Zum Einschweißen hab ich die originale D Kadett Rahmenlehre KM-434 gehabt. Selbst bei der Rahmenlehre geht bei der vorderen Querlenkeraufnahme keine 14er Schraube durch - da ist nur ein 13er Loch drin. Bei der Erbse sind die Querlenkeraufnahmen komplett vom E - Kadett drin. Die hinteren Querlenkeraufnahmen sind bei D und E Kadett unterschiedlich, aber egal. Ich mußte auch die vorderen Aufnahmen von ca. 12,5 mm auf 14,5 mm aufbohren. Es ist zwar doof, daß bei den originalen Blechen da nicht das passende Loch drin ist, aber so wie das ausschaut hat noch keiner eine vordere Querstütze gehabt, wo ein 14er Loch drin war. Soweit ich bei meinem D - Kadett Werkstatthandbuch gesehen hab, sind Toleranzen von +/- 2 mm angegeben. Ist zwar im Bereich Aufhängung nicht anstrebenswert, aber ein Kadett ist halt kein Hightech - Rennwagen. Aber vielleicht ist der E - Kadett etwas genauer gefertigt.
Ich habe in meinem Sammelsurium an Kadett D Dokumentationen noch ein originales Handbuch namens "Schweiß und Zusammenbau Operationen - Handbuch Opel Kadett D" aus dem damaligen Bestand der Adam Opel Werke Bochum, welches ich seinerzeit von einem ehemaligen Werksangehörigen erwerben konnte.
Werde den Ordner mit den Originalzeichnungen und Schweißplänen zu den einzelnen Karosserieteilen mal heraussuchen, vielleicht ist ja dort etwas über die Zeichnungen zu den Querlenkeraufnahmen zu finden.
Ich kann mir gut vorstellen, dass diese speziellen Bohrungen erst im eingeschweißten Endzustand der Aufnahmen eingebracht wurden, um die Toleranzabweichungen in der Serienfertigung so gering wie möglich zu halten. Dies wird aber in der Karosseriefertigung am Fließband garantiert mit einer Vorrichtung geschehen sein.
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Daher, ist es auch ein Originalteil, was da verwendet wird?
Ein Aufkleber mit GM/Opel und einer Ersatzteilnummer würde mir da persönlich nicht als Beweis reichen.
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Vielleicht sollte ich mal einen eigenen Beitrag machen, woran man erkennt, ob original oder Nachbau, aber da das Forum öffentlich einsehbar ist, lesen dann vielleicht die Falschen mit.
@Meenzer
Du kannst so ein nicht öffentliches Thema auch über eine von Dir definierte Forengruppe kommunizieren und an von Dir als vertrauenswürdig angesehene Mitglieder gezielt streuen.
Mit einem einfachen Klick kannst Du ebenfalls bestimmen, ob die von Dir hinzugefügten Mitlesenden zu dem Thema weitere Mitglieder einladen können oder auch nicht; dann bleibt dieser elitärer Kreis alleinig über Dich steuerbar und nur Du kannst weitere Mitlesende einladen. Was aber nicht verhindert, dass irgendjemand die geschriebenen Themen und Kommentare herauskopieren kann und diese über andere Kanäle weiter verbreitet.
Gruß Strahli