Beiträge von Strahli

    Das ist doch typisch für Opel´s Modelle, ab den 70´ern bis Ende der 90´er war das Blech bei Opel unterirdisch schlecht und mit Zunahme der geschlossenen nicht konservierten Hohlräume der Verstärkungsbleche erhöhte sich noch die Korrosionsanfälligkeit; dass änderte sich erst mit dem Verzinken der Bleche. Schaut Euch nur mal die Astra F an, die sahen nach 10 bis 15 Jahren nicht besser aus wie unsere Kadetten. Die meisten D´s waren Mitte der 90´er Jahre nach spätestens 15 Jahren auch fertig und reif für die Presse, meine D´s waren davon nicht ausgeschlossen.

    Vor den 70´er Jahren war das Blech besser und auch dicker, aber die Technik anfälliger.

    japp, genau aus diesen Gründen kommt für mich auch kein Automat mehr in Frage <X


    Was nützt mir ein komfortables Fahren, wenn ich nicht ans Ziel komme... ich finde ein Getriebe muss in der heutigen Zeit, mit den uns heute zur Verfügung stehenden Materialien und Fertigungsmöglichkeiten, wenigstens 200´000 km anstandslos durchstehen!

    Schließlich haben die Konstrukteure bereits fast 200 Jahre Erfahrung mit dem Bau von Übersetzungen und Getrieben.

    Hallo,


    dieses Phänomen ist doch schon seit Jahren aus der "Geiz ist geil Gesellschaft" bekannt und so muss man eben wissentlich darauf reagieren und im Vorfeld seinen Angebotspreis entsprechend anpassen.

    Zudem ist es schon immer schwieriger gewesen einen "alten" Wagen mit Automatikgetriebe an den Mann zu bringen, dass ist nicht nur bei Opel so; schließlich ist die Reparatur/ der Austausch eines Automaten ein vielfaches teurer als der Austausch einer Kupplung oder eines gebrauchten Schaltgetriebes.

    Bin selbst in den 90´ern Kadett D und Rekord E Automatik gefahren und habe diesen Makel bei meinen damaligen Kaufentscheidungen gezielt für mich genutzt um günstig bei der Anschaffung im Alltag unterwegs zu sein. Wo konnte man denn damals Anfang der 90´er einen 10 Jahre alten Wagen mit zwei Jahren TÜV für 400,- bis 1000,-DM wildern? Nirgends, dass war nur bei Opel´s älteren Automatikmodellen möglich, ein vergleichbar ausgestatteter Schaltwagen im selben Zustand war gleich bis zu 5x teurer.


    Außerdem spielt heute bei jeder Kaufentscheidung für ein älteres Auto auch das Thema der Ersatzteilversorgung eine entscheidende Rolle und die ist für die THM 125 Automatikgetriebe mehr als bescheiden zu bezeichnen. Es gibt für diese Getriebe so gut wie gar nichts mehr zu kaufen, weil das Händlernetz damals aufgrund fehlender Nachfrage nach Ersatzteilen fast alles für diese Automaten entsorgt hat. Es war in den 90´ern niemand bereit 3000,-DM für ein Austauschgetriebe oder die Reparatur eines THM auszugeben, was verständlich ist, wenn das entsprechende Auto selbst schon weiniger wert ist.

    Deshalb hab auch ich mich nach drei defekten Automatikgetrieben bis 1999 dafür entschieden keinen weiteren Automaten mehr aus dem GM Konzern zu fahren und fahre bis heute ausschließlich Schaltwagen.

    Erkläre ich Dir sehr gerne. Pierburg hat mit den Vergasern der Bauserie "2E" einen vergleichsweise modernen Vergaser geschaffen, aber mit diesen Vergasern zeichnete sich ebenfalls das Ende der Ära der Vergaserfahrzeuge in Bezug auf die Dosierbarkeit des Kraftstoffes und dem damit einhergehenden Abgasverhalten ab.

    Das Grundprinzip der ersten Ausbaustufen der Pierburg Vergaser waren reine absolut mechanisch arbeitende wie auch unterdruckgesteuerte Vergaser. Der grundsätzliche Aufbau der späteren 2E Vergaser hat sich jedoch über allen Weiterentwicklungen gegenüber dem ursprünglichen Grundmodell kaum verändert, einzig die Steuerungselemente wurden verändert und teilweise mit elektronischen Stelleinrichtungen versehen, wodurch sich die Wirtschaftlichkeit und das Abgasverhalten umweltfreundlich beeinflussen ließen. Der Einsatz der elektronischen Stellglieder war unbedingt erforderlich, um eine lambdagesteuerte Abgasreinigung für einen G-Kat gewährleisten zu können. Jedoch wurde bei diesen Bestrebungen sehr schnell eines klar, dass man hiermit abgastechnisch an die Grenzen des technisch machbaren stößt und hat diese Entwicklung zugunsten der besseren Abgaswerte beim Einsatz einer Einspritzanlage nicht weiter verfolgt.


    Anbei die Ausbaustufen der Pierburg 2E* Bauserie:

    • Pierburg 2E1 - funktionsweise rein mechanisch und unterdruckgesteuert, mit Handstarter
    • Pierburg 2E2 - funktionsweise rein mechanisch, mit automatischer elektrisch gesteuerter Bimetall Starteinrichtung (Starterdeckel) und elektrischer Thermoschalter gesteuerter Ansaugrohrvorwärmung plus Bypassheizung und unterdruckgesteuertem Drosselklappenansteller. Besonderheit ist ab dieser Ausbaustufe die Schubabschaltung.
    • Pierburg 2E3 - funktionsweise rein mechanisch, aber gegenüber dem 2E2 mit konventioneller Startautomatik
    • Pierburg 2EE - funktionsweise mechanisch, aber gegenüber dem 2E2 zusätzlich mit elektronisch gesteuertem Drosselklappenansteller

    anbei zwei aktuelle Angebote originaler Mantzel und HJS-Nachrüstsätze für die Opel OHV 1100´er und 1200´er Nähmaschinen in Ascona, Kadett und Manta mit Solex-Vergasern.


    Mantzel G-Kat Nachrüstsatz für OHV-Motoren


    HJS G-Kat Nachrüstsatz

    Hallo nr1ebw


    leider muss ich Frisco-2.0 recht geben, dass hat es bei Audi und VW definitiv so gegeben, Vergaser mit G-Kat. Das am meisten verbaute System war hierbei der Pierburg 2EE oder 2E2 Vergaser. Die Steuerung des mechanischen Vergasers erfolgt dabei mittels eines elektronisch geregelten Drosselklappenanstellers.

    Und solche Steuerungssysteme gab es für viele andere Vergaser-Modelle der 80´er Jahre ebenfalls als Nachrüstsätze, so auch für den Kadett D 1300 vom Tuner Mantzel vertrieben.

    muhaha...


    naja nicht alle, es gibt immer Personen non grata die gleicher sind wie der Durchschnittsbürger. Nicht ohne Grund zahlen Eigentümer großer Kapitale im Vergleich weniger Steuern wie der Otto Normalbürger. Das Abschreibungsrecht macht es möglich! Das beste Beispiel der letzten Jahre ist das Prinzip Abschreibungen auf Steuern geltend zu machen die noch nicht mal gezahlt wurden.

    Für die heute unter die Abgasnorm Euro 0 fallenden Fahrzeuge gab es vor der Einführung der Novelle im Jahre 1992 die nachfolgend genannten Schlüsselnummern: 00, 03, 04, 05, 06, 07, 08, 09, 10, 15, 17, 19, 20, 23, 24, 88, 92


    Darunter fielen Fahrzeuge ohne Abgasbehandlung, Fahrzeuge mit Abgasrückführungen, bedingt schadstoffarme Fahrzeuge sowie Fahrzeuge mit ungeregelten Katalysatoren.

    Wobei der Steuerschlüssel für Fahrzeuge mit U-Kat bis 1998 den selben Hebesatz von 13,20 DM je angefangene 100 Kubikzentimeter hatten wie Fahrzeuge mit geregeltem Katalysator (US-Kat oder Euro 1).