Beiträge von Strahli

    Vollkommen richtig was Du da schreibst.

    So habe ich es vor über 30 Jahren auch noch in der Ausbildung gelernt,

    Eine Lebensmittelsäure greift keine Gummidichtungen und Schläuche an, wir spülen auch heute noch mit Zitronensäure um Ablagerungen in Flüssigkeitssystemen aufzulösen.

    Technische Säuren aus der chemischen Industrie verwendet man hier auf keinen Fall.

    Essig ist natürlich auch eine gute Möglichkeit und gibt es in jedem Discounter.

    Wir sprechen hier über einen Grauguss OHV, der benötigt kein auf Aluköpfe getrimmtes AG11. Jedes billige Glysantin aus dem Baumarkt ist heute 1000 mal besser wie das Zeug mit dem die Motoren vor 50 Jahren arbeiten mussten.

    Ich fahre in meinem 60 Jahre alten OHV seit 22 Jahren das billigste Frostschutzmittel und das billigste 15 W40 Mineralöl, dafür waren diese Motoren ausgelegt. Das moderne Zeug von heute schadet diesen Motoren eher!

    Besorg Dir fürs Spülen des Kühlsystems etwas Zitronensäure, die Du mit einer frischen Ladung Wasser für mehrere Stunden im System einwirken lässt nachdem Du den Motor hast kurz laufen lassen. Das Zeug löst alles an Ablagerungen im kompletten System.

    Danach ablassen und mit einer frischen Ladung Glysantin und Wasser bis zu einem Gefrierpunkt von -20°C auffüllen.

    Bei den alten OHV Motoren kannst Du ruhig das billigste Glysantin aus dem Baumarkt fahren, das schadet dem Motor überhaupt nicht. Die modernen Frostschutzmittel bringen bei den alten Graugussmotoren keine Vorteile und kosten nur unnötig mehr.

    Eigentlich sollte es an der Stelle keine morgendliche Feuchtigkeitsprobleme geben. Du wirst nicht drum herum kommen hier unter den Teppich schauen zu müssen, ich vermute in diesen Bereich eine Durchrostung; anders kann sich dort in dem Bereich keine Feuchtigkeit sammeln solange der Innenraum dicht und trocken ist.

    Die Wärmeentwicklung des Motors hat überhaupt nichts mit dem Stillstand zu tun, das ist eine physikalisch-chemische Größe und hängt ausschließlich mit der Wärmekapazität bei der Verbrennung (Zündfähigkeit des Kraftstoff-Luft-Gemisches), der Wärmeableitfähigkeit der Umgebung und dem vorherrschendem Luftdruck zusammen.

    Einzig entstandene Ablagerungen im Kühlkreislauf könnten hier noch die Wärmeableitung negativ beeinflussen. Ich tippe auf einen zu hohen Glykolgehalt... oft ist weniger halt mehr.

    Kadett1.2S

    Wenn das Mischungsverhältnis zwischen Kühlerfrostschutz und dem Wasser nicht stimmt, dann kann der Motor ebenfalls nicht warm werden.

    Ein zu hoher Anteil an Kühlerfrostschutz führt zu viel erzeugte Motorwärme ab und das Thermostat kann ebenfalls nicht korrekt regeln.


    Ich gehe daher davon aus, dass es hier eine Schnittmenge mehrerer Aspekte gibt, die Dein Phänomen verursachen.

    Als erstes ohne viel Aufwand den Frostschutzanteil überprüfen, dann das Thermostat in heißen Wasser auf Funktion testen, am besten unter Zuhilfenahme eines Thermometers, um Fehlfunktion auszuschließen und zum Schluß das Flügelpumpenrad auf Freigängigkeit prüfen und den Flüssigkeitskreislauf einmal durchspülen.


    So viele Möglichkeiten gibt es bei diesen Motoren ja nicht.

    tja so ändern sich die Zeiten, bis in die 70'er Jahre waren gelbe Nebelscheinwerfer in Deutschland völlig normal, hatte diese vom Hersteller Hassia selbst an meinem Rekord.

    Auch in Frankreich waren gelbe Scheinwerfer lange State of the Art und hatte überhaupt nichts mit Tuning zu tun.