Beiträge von Strahli

    Hallo Sascha,

    Deine Informationen sind aufschlussreich. Ich würde genau wie JuppesSchmiede es bereits beschrieben hat, als erstes das eine Kerzengewinde reparieren; wenn Du hier noch keine Erfahrungen hast, dann überlasse die Reparatur einem Fachmann.

    Anschließend die Kerzen durch neue ersetzen und vor dem Einbau den Elektrodenabstand mit einer Fühlerlehre überprüfen. Fahre die neuen Kerzen bis zu tausend Kilometer und prüfe danach das Kerzenbild erneut.

    Sollten die Kerzen wieder starke Kohleablagerungen haben, so sind mit großer Wahrscheinlichkeit die Ventilschaftdichtungen aufgrund der geringen jährlichen Laufleistungen versprödet und lassen Öl in die Brennräume gelangen.

    Diese sind dann zu tauschen.


    Gruß Strahli

    Hallo Sascha,


    wie viel hat Dein Kadett-Motor schon gelaufen? Deine Beschreibungen lassen einen hohen Verschleiß oder mangelnde Pflege bei den Vorbesitzern vermuten. Der Motor läuft bei Deinem Kerzenbild zu fett und verbrennt definitiv zu viel Öl.

    Ich habe Dir mal ein sehr gut erklärtes Schema zum Thema Zündkerzen Brandbilder beigefügt, was in meinen Augen selbsterklärend sind.

    Hier kommt es darauf an, was Du mit Deinem Kadett vor hast; ob Du ihn aufbauen oder eher im Alltag nutzen willst. Aber wahrscheinlich wirst Du um eine Motorüberholung nicht herum kommen, ich vermute dass die Kolbenringe und Ventilschaftdichtungen verschlissen sind.


    Zündkerzenbilder und deren Zusammenhänge


    Gruß Strahli

    Dem ist nicht mehr viel beizufügen. Da jeder ein anderes Wohlbefinden beim dahingleiten mit seinem fahrbaren Untersatz empfindet, sollte hier auch jeder seine individuelle Lösung favorisieren; und zum Glück gibt oder heute eher gab es hier von diversen Herstellern hierfür allerlei Individualisierungsmöglichkeiten in Bezug auf Komfort, Sportlichkeit und Fahrzeughöhe.

    Ich habe leider für meinen D bei keinem der bekannten Hersteller das gewünschte Ergebnis finden können und habe mir daher meinen persönlichen Mix selbst zusammengestellt.


    Stoßdämpfer Vorderachse Monroe Sensatrac S3405 Gasdruck

    Stoßdämpfer Hinterachse Koni rot Öldruck in der Härte einstellbar


    Federn rundum Jamex -35 mm hinten in Verbindung mit Jamex Federwegbegrenzern


    Hiermit fühle ich mich im D wohl, auch wenn er damit immer noch etwas hochbeinig da steht.

    Der Motor war kerngesund, sauber eingestellt und absolut trocken. Diese Verbrauchswerte waren damals was völlig normales und haben mich damals auch nicht gestört; der Liter hat Mitte der 90'er auch umgerechnet nur 60 bis 65 Cent gekostet, zudem gab es auch nicht solche Preisschwankungen wie heute.

    Mein 1994'er Audi Quattro ist als Sechsender nicht unter 10 Liter zu bewegen, in der Stadt sind es zwischen 13 und 14 Litern.

    Dass haben viele heute vergessen. Selbst ein neuer Omega A 2.0 hatte einen Verbrauch von 10 bis 12 Litern. Hatte den Ersthand Omega meines Vaters nach 11 Jahren in 1999 übernommen und war glücklich, dass ich nach dem Rekord so günstig unterwegs sein konnte.


    Kyle01

    Ich finde es klasse, dass Du Dich so um Deinen Kadetten kümmerst und Dich auch am geringen Verbrauch erfreuen kannst.

    Mach weiter so :thumbup:

    Ist ja auch kein Wunder, schließlich müssen unsere alten Schätzchen ja auch nicht so viel Speck unterm Blechkleid mit sich herum schleppen.

    Die modernen Helferlein, Sicherheitsausstattungen und der allzu oft überflüssige Komfortballast spiegeln sich natürlich auch beim Verbrauch moderner Fahrzeuge wieder. Ein heutiges vergleichbares Modell zum Kadetten, ist aufgrund des Modellwachstums und der Mehrausstattungen bis zu 500 kg schwerer. Hätten die Hersteller die Effizienz der Motoren nicht verbessert, dann würden heutige Autos bestimmt das Doppelte verbrauchen.

    Mein 1'er BMW bringt 1,5 t auf die Waage und verbraucht 6,5 L/100 km, bei einer Gewichtsreduzierung auf durchschnittliche Kadett-Werte würde dieser garantiert mit weniger als 5 Litern zu bewegen sein.

    Würde man jedoch einen leistungsmäßig vergleichbaren Motor mit dem technologischen Entwicklungsstand des Kadetten in meinen BMW implantieren, so würde der Verbrauch locker bei oberhalb von 12 Liter liegen.


    Mein 1986'er Rekord E 2,2i wog 1,2 t und verbrauchte damals mit dem CIH Gußblock unter der Haube zwischen 12 bis 15 Litern Super, und dass obwohl er perfekt eingestellt war.

    Mehr Bremsreserven zu haben ist immer besser. Wobei man sagen muss, dass die Bremsleistung beim E schon deutlich über der des D Kadetten liegt; vor allem wenn man wie ich noch einen sehr frühen D aus dem Jahre 1980 mit den kleinen Trommeln auf der Hinterhand fährt.

    trigger die großen Trommeln die Dein SEH besitzt, sind schon nicht schlecht und wären auch für noch mehr Motorleistung gut. Aber leider lässt der Opel Umrüstkatalog dass heute nicht mehr zu. In den 80´und 90´ern hatten die TÜV´er mehr Freiheiten und es gab auch leistungsstärkere Umbauten mit diesen großen Trommeln, was heute nicht mehr abgenommen wird.


    Für das auch ambitionierte Fahren auf öffentlichen Straßen sind die großen Trommeln allemal gut. Wer auf sportliche Rundenzeiten setzen will oder abwegs der Straßen unterwegs ist, der sollte auf alle Fälle an der Hinterhand aufrüsten und auch die Vorderachse nicht vernachlässigen.

    Hallo Kadett Jünger,


    ich suche auf diesem Wege ein neues oder gebrauchtes linkes Seitenwandschwenkfenster (Ausstellfenster) für meinen dreitürigen D Kadetten, da dieses leider zu Bruch gegangen ist. Ausstellfenster klar Opel Teilenummer 163634 / GM 90069689.

    Im Austausch biete ich eine originalverpackte neue Gummidichtung für ein Seitenwandschwenkfenster beim Dreitürer an. Für eine neue Fensterscheibe lege ich auch noch ein paar EUR´onen oben drauf.


    Gruß Strahli

    Hallo Sascha,


    so lange die Ölpumpe Deines Motors Öldruck aufbaut, werden die Zylinderwände bei jedem Bewegungszyklus auch wieder mit Motoröl benetzt. Die Kolbenringe sorgen bei jeder Aufbewegung dafür und der Kreuzschliff auf den Kolbenbahnen bewirkt, dass der Ölfilm auf den Zylinderwänden besser haften kann.

    Du musst hier definitiv nicht aktiv werden.

    Von einem abgesoffenem Motor spricht man, wenn sich in den Brennräumen zu viel Kraftstoff befindet, um im Mischungsverhältnis zum Sauerstoff ein zündfähiges Gemisch bereit zu stellen, was ein Zündfunke zünden kann. Das Benzin-Luft-Gemisch ist dann einfach zu sehr überfettet. Feststellen kannst Du dies indem Du die Zündkerzen heraus drehst, sollten sie nass sein, so ist Dein Motor "abgesoffen".

    Sind sie nass, dann alle Zündkerzen rausdrehen und ohne Kerzen den Motor "KURZZEITIG" frei drehen lassen, das bläst die Brennräume frei; anschließend Kerzen wieder rein und Startversuch wiederholen.


    Ich tippe aber definitiv ebenfalls auf einen defekten Verteiler.


    Gruß Strahli