Beiträge von Strahli

    Das solltest Du mit Deinem TÜV absprechen. Dein Kadett benötigt ja aufgrund der Einführung in den Bereich der deutschen StVZO eh eine Vollabnahme.

    Mein 1960'er Rekord besitzt weder Anschnallgurte noch habe ich die Verpflichtung diese nachzurüsten. Er fällt aufgrund der deutschen Erstzulassung vor dem April 1970 unter die Fahrzeuge mit Bestandsschutz, welche mit Anschnallgurten nicht ausgestattet sein müssen.

    Eine grundsätzliche Ausrüstungspflicht besteht bei Oldies im Bereich der StVZO ab Erstzulassung 01.04.1970 (Gurte vorne) bzw. 01.05.1979 (Gurte hinten).

    Läuft die Pumpe bei laufendem Motor nicht ständig im Ruhemodus mit? Die Ansteuerung der Servoventile erfolgt jedenfalls über die Lenkwinkelsensoren. Der Servomotor hat meines Wissens eine Ansteuerung über das Motorsteuergerät, gibt der Kurbelwellensonsor kein Signal so werden weder Benzinpumpe noch Servomotor mit Spannung versorgt.


    Ersatz bekommst Du auf den gängigen Handelsplattformen mit den vier bunten Buchstaben oder bei jedem Schrotti in Deiner Nähe. Ich würde letzteren favorisieren, da Du dort in den meisten Fällen wenigstens 6 Monate Garantie auf gebrauchte Ersatzteile bekommst.

    meines Wissens sind die Gurte von der Geometrie und den Gegebenheiten am Einbauort gleich, nur die Abrolllänge hatte sich im Lauf des Produktionszeitraums geändert.

    Muss ich heute Abend mal in meinen Unterlagen nachlesen.

    Gab es auch, aber mal ausgenommen bis auf einige Nullserien (ist mir von Rekord Modellen bekannt) sowie bestellbare Ersatzkarosserien, hatten bei Opel alle ausgelieferten Fahrzeuge eine Fahrgestellnummer.


    Für die sogenannten Nullserien, Versuchsfahrzeuge aus der Vorserie, galt die strikte Order, dass diese nach Abschluß der Tests zerstört werden mussten. Vom Rekord hatten aber dennoch welche überlebt und waren in Vertragshändlerhände gelangt.

    cW-Wert ist eine gute Frage...

    Bei uns haben sie damals gesagt, dass der D eine Aerodynamik wie ein altbergischer Kleiderschrank hätte :thumbup:

    Die Vorderachskonstruktion mit Achsschenkeln, Federn und Lenkgetriebe wurde geändert um den Lenkrollenradius zu verbessern und somit den Wenderadius sowie das gesamte Lenkverhalten zu optimieren. Die D Modelle bis Fahrgestellnummer haben ein wesentlich schlechteres Lenkverhalten und neigen dazu gefühlt über die Vorderachse zu schieben.

    Ab Fahrgestellnummer wurde die gesamte Lenkgeometrie überarbeitet. Diese Anpassung erfolgte im Rahmen der D Serie, beim Übergang zum E wurden dann noch die Domlager und Spurstangen überarbeitet.