Beiträge von Strahli

    dass sieht überschaubar aus, hier haben wir glaube ich schon viel schlimmeres zu sehen bekommen.
    Viel Spaß beim Aufbau, ich drück Dir die Daumen :thumbup:

    Mit Lenkstock ist nicht nur der Lenkstockhebel gemeint, die Lenkstockeinheit ist die Gesamtheit des Schalterringes samt Zündschloss, die Hebelschalter sind dort angeschlossen. Alles was an Leistung über den Zündanlassschalter läuft ist möglichst über Relaisschaltungen auszuführen, dies war in den 80'ern aber oftmals nicht so gestrickt. Mein Lenkstock hat auch schon geglüht, es ist stets die Summe der Last und der Fehlerströme, da kann es ohne Beleuchtung noch okay sein, aber mit Zuschalten des Lichts bereits zu Problemen kommen.
    Mess mal den Widerstand und die Spannung von der Batterie bis zum Anlassschalter sowie Lichtschalter und danach von der Batterie bis zum Scheinwerferstecker.
    Bei meinem 60'er Rekord kamen z.B. vor Jahren von 7 Volt Batteriespannung infolge von Kontaktkorrosion und Widerständen nur noch schlappe 4 Volt am Scheinwerfer an.
    Beim Blinkrelais sorgte die Kontaktkorrosion am Lenkstock dafür, dass es die Funktion gänzlich verweigerte was alle Blinker mit Dauerlicht quittierten und das Kabel wie eine Heizspirale fungierte. Die Warnblinkanlage über ein anderes Relais gesteuert, funktionierte dagegen einwandfrei.


    Kontaktspray und blanke Massepunkte mit neuen Kabelschuhen haben bei mir damals am Rekord die Probleme wieder behoben. Die Kabel in den alten Kabelschuhen waren bereits grün angelaufen.

    Ich habe den Führerschein Klasse M mit 15 bereits 1988 bei der GST in der DDR gemacht und fahre bereits seit meinem 14. Lebensjahr motorisierte Fahrzeuge. Dort habe ich auch gelernt mit Vergasern und anderer Technik umzugehen...


    Schließe bitte nicht von Deinen Erfahrungen auf andere und stelle uns nicht an den Pranger, immer schön sachlich bleiben.

    Ich fahre seit 30 Jahren Vergaserfahrzeuge. Ein Vergaser verstellt sich nicht bei Stillstand, aber Stillstand sorgt bei alten Vergasern für brüchige und rissige Membranen sowie Beschleunigerpumpenmanschetten, was die Unterdruck- und die Laststeuerung gravierend stört. Eine defekte Pulldown-Dose sorgt dafür, dass ein kalter Motor abstirbt. Eine defekte Manschette der Beschleunigerpumpe verursacht Magerruckeln beim Beschleunigen.
    Und Ablagerungen im Düsensystem tun Ihr übriges!
    Ein Vergaser wird erst auffällig, wenn er über längere Zeit keine Wartung erhalten hat und natürlicher Materialermüdung erlegen ist. So lange die alternden Teile im Saft stehen trocknen sie nicht aus. Ein Vergaser ist aber ein offenes System und der Kraftstoff entweicht durch Verdunstung, was Ablagerungen zusätzlich begünstigt.
    Ich muss @Opel85 beipflichten, hier war nicht die Rede davon am Vergaser Einstellungen zu verändern, sondern die Peripherie zu prüfen.


    Entschuldige, der Beitrag war überflüssig.

    was läuft bei Dir denn alles an Verbrauchern über den Lenkstock?
    Es gibt doch nur zwei Möglichkeiten für dieses Problem, entweder ist der Übergangswiderstand zu hoch, weil die Kontakte korrodiert sind oder es fließt ein zu hoher Strom, weil zu viele Verbraucher im Stromkreis hängen.