Beiträge von Strahli

    vollkommen richtig, dabei packen viele Tuner die dazu gekauften Teile einfach nur in eigene Verpackungen um und schlagen dann nochmal saftig beim Preis drauf

    Dass hat man früher auch so in der Fahrschule gelernt, genauso wie "man solle nicht auf der Fußbremse stehen, wenn man beim Fahrzeugstillstand die Lenkung betätigen will. Weil man dann mit erheblich mehr Kraftaufwand gegen die Haltekräfte der Bremsanlage ankämpfen muss. Im Stillstand ist zum Fahrzeughalten ausschließlich die Handbremse zu benutzen."


    Haben nur viele in der heutigen Zeit der Komfortwunder entweder vergessen oder in der Fahrschulzeit nicht vermittelt bekommen.

    okay, danke für den Hinweis @16SDriver
    Da hat Opel schon so einen umfangreichen Modellbaukasten und dennoch lässt sich vieles einfach nicht wunschgerecht kombinieren.


    Frage, wenn die Aufnahmen am X16SZR so verschieden sind, kann man die fehlenden Gewindebohrungen am Smallblockgehäuse des D's nicht nachträglich einbringen?
    Ich habe sowas in den 90'ern mehrfach mit OHV-Motoren erfolgreich praktiziert. Da gab es diese Probleme ebenfalls bei Motorentransplantationen von Quer- in Längsrichtung eingebauten Motoren und umgekehrt. Für uns galt damals die Devise "was nicht passt wird passend gemacht!" und dass hat beim OHV mit der Einbringung der vorher fehlenden Gewindesackbohrungen immer bestens funktioniert. Wir konnten stets alle erforderlichen Motorhalter und Aggregateträger mit ein wenig Umbauaufwand befestigen. Dank dem typischen Opel Baukastensystem.

    Genau mein Reden :thumbup:
    Die Diskussion weiterzuführen ist Zeitverschwendung. "Nehm ich jetzt dieses oder jenes; aber das dritte ist ja noch einen Euro billiger..."
    Wie es @JuppesSchmiede schon sagte "jedes schlechte Öl von heute ist besser als ein gutes von damals".
    Ich fahre in meinem 56 Jahre altem OHV-Motor das billigste Mineralöl aus dem Baumarkt, was ich bekommen kann, meist um die 10,-€ für den 5 Liter Kanister und der Motor läuft noch immer bestens damit. Die neuen Vollsyntheticöle werden von Herstellern in den Himmel gelobt und sind dabei völlig ungeeignet für Motoren und Getriebe mit Korkdichtungen. Denen ist es aber auch egal, die wollen nur Ihre teuren Öle verkaufen.
    Diese Öle mögen zwar die Bildung von Ablagerungen verzögern, sind aber von der Viskosität viel zu dünn und der Ölfilm kann bei alten Graugußmotoren aufgrund der wesentlich schlechteren Oberflächenbeschaffenheit in den Brennräumen abreißen. Die Korkdichtungen saugen das viel zu dünne Öl wie ein Schwamm auf und danach geben sie es an die Umwelt weiter... tolle Sache, und dann wird gejammert weil der Motor inkontinent ist.

    okay Matthias,


    danke für die Klarstellung, dann haben beide das Selbe gemeint.


    Beim Bigblock 16V passt es mit dem Riemenantrieb der Servolenkung im Kadett D. Ein Freund fährt seinen 16V Umbau inklusive der Servolenkung und daher gehe ich davon aus, dass der Riemenantrieb auch im Smallblock passen sollte.

    Hallo Matthias,


    ich meine mich zu erinnern, dass die Bohrungen für den Befestigungsbügel auf der Beifahrerseite ebenfalls unterschiedlich sind, da sich 1982 mit dem neuen Lenkgetriebe das Gehäuse in den Ausmaßen geändert hat.
    Für den Bügel auf der Beifahrerseite müssen ebenfalls zwei neue Bohrungen oder Langlöcher in die Spritzwand eingebracht werden.
    Da ich die letzten Jahre nur noch einen Kadett bis FgstNr. fahre und in meinem Freundeskreis die Kadetten ungemein rar geworden sind, habe ich leider keine Vergleichsmöglichkeiten und auf meinem Dachboden liegt ebenfalls auch nur ein neues Lenkgetriebe bis FgstNr.
    Ich kann Dir also nicht sagen wie weit diese Bohrungen auseinander liegen.


    Gruß Strahli

    Sorry, ich möchte Dich ja ungern ausbremsen. Aber bevor Du zu euphorisch anfängst Geld für eine Servolenkung auszugeben, solltest Du im Vorfeld wie bereits erwähnt über die Fahrgeszellnummer prüfen, welche Ausführung des Lenkgetriebes in dem Kadett verbaut ist.
    Denn das Baujahr 1982 war das Jahr in dem Opel das Lenkgetriebe und die Lenkgeometrie der kompletten Vorderachse geändert hat.


    Der Übergang fand 1982 statt, bis zu den FgstNr C5000090 bzw. 12773846 wurde das alte Lenkgetriebe verbaut und erst ab den darauf folgenden FgstNr. ist das Lenkgetriebe mit denen vom Kadett E und Astra F kompatibel.
    Natürlich ist auch bei den Fahrzeugen bis FgstNr. ein Umbau möglich, jedoch ist dieser mit einem größeren Aufwand verbunden.