Alles anzeigen... Golf 3 Automatik bei knapp 102tkm eine Spülung gemacht. Danach traten immer wieder Probleme mit dem Overdrive auf, der bei steigender Temperatur immer schlechter griff.
Genauso schaltete das Getriebe danach öfter Mal nervös hin und her, oder auch einfach mal zurück.
Ist das Öl schon dunkelbraun/schwarz, dann lieber drin lassen und weiterfahren.
Riecht es verbrannt, dann kann man eh schon nichts mehr machen.
Hallo @Frisco-2.0
Deine Beispiele sind sehr interessant und aufschlussreich, jedoch nicht eins zu eins auf das hydraulisch gesteuerte THM 125 zu übertragen.
Alle von Dir aufgezählten Automaten werden von außerhalb durch ein Steuergerät zum Schalten animiert und dort spielt die vom Hersteller vorprogrammierte Steuerung die überwiegende Rolle. Die Steuerung soll dafür sorgen, dass die Automatik möglichst kraftstoffsparend arbeitet, daher greift diese Steuerung auch auf die Sensorik des Motors zurück, sprich es wird drehzahl- und leistungsgerecht geschaltet.
Wenn ein moderner elektronisch gesteuerter Automat nervös hin und her schaltet, dann würde ich den Fehler als erstes im Steuergerät suchen und anschließend die Sensorik prüfen.
Harte Schaltvorgänge können vom falschen verwendeten Getriebeöl begünstigt werden, aber auch ein Zeichen von verschlissenen Dichtungen sein, welche bereits vorbelastet bei einer Spülung naturgemäß zusätzlich Schaden nehmen.
Da ich selbst bereits zwei Automaten gehimmelt habe, was natürlich auch mit der Fahrweise und der Wartungsmetalität der Vorbesitzer zusammen gehangen haben könnte, bin ich kein Freund davon alte Getriebe zu spülen. Ölwechsel hingegen habe ich prinzipiell ausgeführt und kann Deine Beschreibungen zum Zustand des Getriebeöles bestätigen.
Ein verbrannter Ölgeruch ist meistens ein Indiz für verschlissene Bremsbänder oder des Fahrens unter Pegelstandminimum, dabei überhitzt das Getriebe.