Beiträge von Strahli

    Das Vergasergehäuse vom Schwimmer würde beim originalen Vergaser eines deutschen Fahrzeugs die GM Nummer 96003111 geprägt haben, sofern der Motor noch den originalen Vergaser besitzt.

    Habe jetzt meinen ganzen Fundus an Bildern gesichtet, aber leider kein Bild vom S13S Motor finden können.
    Auch meine Suche bei Google ist erfolglos geblieben. Daher werde ich später mal in den TI-C weiter suchen, irgendwo muss doch ein Hinweis auf die geänderte Luftansaugung zu finden sein.
    Prospekte von den Schweizer Modellen habe ich leider keine.

    Das Schweizer Modell mit dem 13S Motor hatte wie auch auf dem deutschen Markt den Verajet Vergaser verbaut. Es wurde ausschließlich der Luftansaugtrakt verändert.
    Die Spezifikation des schweizer Motors enthält folgende Daten:


    Motorcode: S13S
    Zylinderzahl: 4
    Bohrung: 75,0
    Hub: 73,4
    Hubraum: 1.297
    Leistung: 71 PS bei 5.800 U/min
    max. Drehmoment 98 Nm bei 3.800 - 4.600 U/min
    Ventilsteuerung: OHC
    Verdichtung: 9,2
    Gemischaufbereitung: GMFVarajet II Kraftstoffart: Super
    zulässige Höchstdrehzahl: 6.600 U/min


    Verbaut wurde dieser Motor im Kadett D, Kadett E und Ascona C nur für Schweden und die Schweiz.


    Ich habe einen Cousin in der Schweiz und mein Onkel fuhr diesen Motor ebenfalls in seinem Ascona C.

    Gefällt mir gut wie Du es Stück für Stück angehst Deinen SR wieder in ein Schmuckstück zu verwandeln.
    Die alte Hutablage war ja schon ganz schön stark ausgeblichen. Auch Deine Heckklappe hat schon einiges an Verwitterung hinter sich, drück Dir die Daumen dass Du diese wieder aufpoliert bekommst.
    Hast Du schon einen neuen Schriftzug für die Heckklappe?

    Ich gehe hier von der Kaufkraft eines Durchschnittsverdieners aus.
    Die Zahlen der letzten Jahrzehnte zeigen eine deutliche Verschiebung der Preise der meisten Produkte des täglichen Gebrauchs und der Dienstleistungen, mit Ausnahme von elektronischen Gütern, welche dagegen immer günstiger werden. Und dann begründen die Autobauer ihre Preissteigerungen immer noch mit den üppigen Grundausstattungen der heutigen Fahrzeuge, welche wiederum auf genau diesem elektronischen Fortschritt basieren, der kaum zusätzliche Kosten verursacht.
    Fahrzeuge werden heute im Vergleich zu damals in nicht geahnten Stückzahlen kostengünstig produziert. Dabei senken computergestützte Entwicklung und automatisierte Fertigungsstraßen die Herstellungskosten, einzig die Lohnkosten je Stück explodieren... nur leider kommt davon im Portmonee der Monteure in den Werken nicht so viel an wie in den oberen Etagen.


    Sorry für meine Ausschweifungen und nun zurück zum Thema. Ich habe zwar heute noch Fotos vom zerlegten Rekord gefunden, aber leider waren keine Bilder der Betoneinstiege dabei.