Beiträge von Strahli

    Servus,
    dass ging mir genauso. Ich fahre seit 1992 Kadett D, bis 2000 sogar im Alttag.
    Habe fast 7 Jahre gesucht bis ich im Jahre 2011 in Luxemburg auf einen guten und vor allem unverbastelten 13 SR gestoßen bin. Zweite Hand und damals mit knapp 70'tkm auf der Uhr.
    Die Warterei und Suche haben sich auf alle Fälle gelohnt, auch wenn es hinterher einige Probleme mit der Zulassung in Deutschland gab. Luxemburg ist eben nicht in der EU.
    Anbei ein paar Bilder.
    Gruß Strahli

    Servus,
    also die starken Einbrandspuren an den einzelnen Kontaktflächen der Verteilerkappe deuten mit großer Wahrscheinlichkeit auf einen defekten Zündkondensator oder Hallgeber hin, jenachdem ob eine kontaktgesteuerte oder eine kontaktlose Zündanlage zum Einsatz kommt. In beiden Fällen ist es ratsam den kompletten Zündverteiler zu tauschen.
    Beide Bauteile sorgen dafür dass der Stromkreis der Zündspulen-Primärwicklung unterbrochen wird. Daraufhin bricht in ihr das Magnetfeld zusammen und induziert in der Sekundärwicklung der Zündspule eine Hochspannung, die von der Zündspule an die zentrale Klemme der Kappe des Zündverteilers geleitet wird. Der Verteilerläufer leitet die Hochspannung auf die Anschlüsse der zu den Zündkerzen führenden Zündkabel. Durch Verschleiß an den beweglichen Bauteilen und durch altersbedingte Kraftveränderungen der Fliehkraft- oder Unterdruckverstellung kommt es zu Abweichungen in der Zündkurve, welche zu Spannungsspitzen innerhalb der spannungsführenden Teile der Kappe führen und für diese Einbrandspuren sorgen.


    Gruß Strahli

    Wirklich nicht schlecht Dein D :thumbup:
    Schön dass es so langsam im Bergischen wieder ein paar mehr Enthusiasten für dieses lange verschmähte Modell gibt.


    Mein erster D im Jahre '92 war genau eben dieser, nur war der damalige Einschichtmetalliclack nicht so umwerfend. Deiner leuchtet ja richtig in der Sonne.
    Heute, fünf D weiter bin ich wieder beim Einschichtmetalliclack gelandet, aber selbst aufwändigstes polieren lässt meinen nicht so erstrahlen.


    Wünsche Dir einen unfallfreien Saisonabschluss


    Gruss Strahli

    Moin,
    dann bliebe noch das Lenkgetriebe! Wurde dieses schon geprüft?
    Und dass Thema Bremsscheiben würde ich dennoch nicht außer acht lassen. Ich habe selbst schon innerhalb eines Monats an ein und dem selben Fahrzeug die Scheiben zweimal tauschen müssen, um Ruhe ins Lenkrad zu bekommen.
    Wollte ich damals auch nicht wahr haben wollen.
    Bevor Du neue kaufst, leg die alten ruhig mal auf eine Richtplatte um die Planheit festzustellen.


    Gruß Strahli

    Moin,
    es wird Dir nicht gelingen den Rost auf lange Sicht fern zu halten, da die Oxidation auch bereits in den nicht sichtbaren Bereich des Materials vorgedrungen ist und die Struktur geschädigt hat. Im Netz gibt es dazu anschauliche Bilder von Elektronenrastermikroskopen, ist sehr aufschlussreich.
    Auch wenn Du oberflächlich die Poren versiegeln kannst, so wird im verborgenem die elektrolytische Korrosion auch unter Ausschluss von Feuchtigkeit und Sauerstoff ihr zerstörerisches Werk fortführen.


    Gruß Strahli

    Warum diese Mittel so angepriesen wird? Weil die Hersteller nur unser Bestes wollen.


    Rost ist das Ergebnis einer chemischen Reaktion namens Oxidation, welche unumkehrbar ist, außer man bringt im Rahmen einer Vergütung wieder neue Ordnung in die Atome. Dass geschieht beim Einschmelzen...


    In Deinem Fall wäre es wohl eher besser den Oberflächenrost zu entfernen, danach reinigen, entfetten, grundieren und danach versiegeln.


    Gruß Strahli

    Hallo,
    das beschriebenen Symptom kann drei Ursachen haben.
    Der überwiegende Teil ist auf Bremsscheiben mit Seitenschlag zurück zu führen. Dabei spielt das Alter der Bremsscheiben keine Rolle, es ist eher auf minderwertiges Material zurück zu führen. Einmal mit einer heiß gefahrenen Bremsscheibe durch eine Pfütze fahren und schon kann sich diese um einige zehntel Millimeter verziehen und schon hat man den Salat.
    Der zweite Aspirant für Lenkradflattern sind festsitzende Schiebehülsen in den Bremszangen; hier fallen vornehmlich die Delcobremsanlagen auf. Davon betroffen sind auch vermeintlich neue Bremssättel (alte Lagerware) da die Schiebehülsen korrodieren oder die innenliegenden Gummiabstreifringe aufquellen. Daher empfiehlt es sich immer die Schiebehülsen aller Bremssättel, auch eben neuer, vor dem Einbau zu zerlegen und frisch geschmiert einzusetzen. Ich selber habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht die Gummiabstreifringe zu entfernen und die freie Nut als Fettspeicher zu nutzen. Dies ist ein Tipp eines alten Opel Monteurs, der Sattel sitzt etwas lockerer und hat ein viel besseres Ansprechverhalten bei Seitenschlag in der Bremsscheibe und kann diesen somit besser ausgleichen.
    Das Dritte sind hochfrequente Schwingungen in den ungefederten Massen der Fahrwerkskomponenten, hervorgerufen durch Unwuchten und/oder Verspannungen. Wie bereits beschrieben müssen Fahrwerkskomponenten wie Querlenker im belasteten Zustand angezogen werden, da die Komponenten im Fahrbetrieb sonst ein Eigenleben beginnen.


    Ich würde als erstes die Schiebehülsen prüfen, dann die Querlenker lösen und belastet neu anziehen. Als letzte Maßnahme dann die Bremsscheiben tauschen.


    Gruß Strahli