Sicher, dass der einen U-Kat in physischer Anwesenheit eines Katalysators hat? Kenn ich eigentlich nur vom Ascona mit 16N Motor und einem Katalysator, der da tatsächlich verbaut ist und eben nicht mittels Lambdasonde geregelt wird.
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So weit bekannt, wurde der 13NB ab Werk ohne Kat ausgeliefert; der U-Kat konnte aber ab ca. 1985 zusammen mit der Auslieferung geordert werden, um in den Genuss der damalige KFZ-Steuerbefreiung zu kommen. Dieses Abgas-Upgrade war mit Opel genummerten Teilen aus dem Zubehörkatalog möglich; musste aber vom Kunden aktiv geordert werden.
Laut Info Material war für die 13NB der U-Kat nach US Norm 85 bestellbar. Ein U-Kat arbeitet immer ohne Lambdasteuerung, weshalb auch keine L-Sonde vorhanden ist.
Um hier den "ursprünglichen" Ausrüstungszustand des Fahrzeuges identifizieren und mit dem aktuellen Zustand vergleichen zu können, wird vom TE auch der alte KFZ-Brief benötigt, denn es gab beim 13NB je nach Ausrüstungsstand drei verschiedene Emissionsklassen.
- 09 für "bedingt schadstoffarm Stufe C" nach aktueller Gesetzeslage gleichzusetzen mit 00 und Fahrverbot in Umweltzonen
- 02 für "bedingt schadstoffarm Stufe C / XXIII" = Euro 1
- 77 für "schadstoffarm E2 nachgerüstet", was in diesem Fall ebenfalls Euro 1 entspricht und nicht wie von vielen vermutet für Euro 2
Normal wird ja bei den "Smallblock" Motoren die Euronorm mittels anderer technischer Finessen erreicht, so dass da eben kein Katalysator verbaut ist.
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Die von Dir sogenannten technischen Finessen sind allesamt auf technische Maßnahmen zur aktiven Abmagerung des Kraftstoff-Luftgemisches zurückzuführen und in Bezug auf die Erreichung Euro 1 Abgasnorm (ohne Katalysator) ausschließlich auf Motoren bis max. 1400 ccm Hubraum begrenzt. Bei den größeren Motoren muss immer eine Katalysator nachgerüstet werden.
Ansonsten wäre es ja ein Leichtes, eine Lambdasonde inkl. Steuerung nachzurüsten. Zumindest, wenn sich das für den jeweiligen Hersteller gelohnt hätte.
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Dass ist es ja gerade nicht, und rentabel waren diese technischen Umrüstsätze für die jeweiligen Hersteller auch nicht, weshalb sie bereits nach wenigen Jahren wieder vom Markt verschwanden und man die Entwicklung auf Upgrade-Katalysatoren fokussierte.
Es ist nämlich gar nicht so einfach mechanisch arbeitende Vergaser mit einer elektrisch/ elektronisch arbeitenden Lambdasteuerung nachzurüsten. Schließlich unterliegen die Vergaserkomponenten einem das Abgasverhalten beeinflussenden Verschleiß, welcher sich über fest hinterlegte Kennfelder zur damaligen Zeit technisch nicht abbilden ließ. So etwas sollte mit der heutigen "lernfähigen" digitalen Welt möglich sein.