Beiträge von Kyle01

    Im Alltagswagen hab ich nun die 3. Tankfüllung Super Plus drin.

    Wesentlich besserer Motorlauf, spricht weicher an und hoppelt nicht mehr so. Auch ist im unteren Drehzahlbereich mehr los.

    Trotz flotter Fahrweise und kaltem Wetter bin ich da aktuell bei 7,8L/100km.

    Ins Moped hab ich das Zeug auch getankt, damit fuhr sich der ausgeleierte Zylinder auch wesentlich unauffälliger

    Letzteres würde ich unterlassen.

    Laut sämtlichen Handbüchern, soll man den Diagnosemodus sicherlich nicht grundlos nur beim ausgeschalteter Zündung einleiten.

    Was passiert wenn man es dennoch macht?


    Ein Motorstart im Diagnosemodus dient nur zum einstellen des Grundzeitpunkts für die Zündung.


    Das Steuergerät hat nicht umsonst einen Speicher der sich selbst erst nach X problemlosen Motorläufen selbst löscht.

    Es reicht auch wenn du bei der 5. Fahrt nachdem die Lampe an war, ausliest obwohl die MKL bereits erloschen ist. Der Fehler bleibt nach wie vor hinterlegt

    Mal immer langsam.

    Erfahrungsgemäß schmeißt er Lambdafehler erst nachdem er ca. 30sek. lang vergebens versucht sich korrekt einzuregeln. In der Zeit läuft der Motor spürbar ungleichmäßig und läuft erst etwas ruhiger, sobald das Steuergerät aufgrund des Fehlers konstant mit einem Ersatzwert arbeitet.

    Bei Fehlern am Saugrohrdrucksensor geschieht das bereits nach 5-10sek.


    Wenn das Steuergerät einen Fehler im Motormanagement meldet und auf die Ersatzwerte zurückgreift, wird das in diesem Fall irrtümlicherweise oft als Notlauf bezeichnet.


    Wenn man technisch nicht unbegabt ist, kann man auch mit einer dünnen Nadel am Multimeter das Kabel der Lambda anpieken und somit messtechnisch feststellen, ob die Sonde defekt ist oder nicht.


    Daher ist das obige Vorgehen schon richtig, erst zu sehen welche Ursachen diesen Fehler noch hervorrufen könnten - und das können bei einen zu mageren Kraftstoff-Luftgemisch einige sein.


    Eine weitere Möglichkeit zu prüfen, ob Sonde oder Steuergerät korrekt arbeiten, wäre bei Auftreten des Fehlers eine Abgasanalyse zu machen.


    So wie es sich für mich liest scheint am Motor regelungstechnisch soweit alles zu funktionieren wie es soll.

    Ferner könnte man messtechnisch auch noch die Regelglieder wie bspw. den Kühlwassertemperatursensor auf ordnungsgemäße Funktion prüfen, was die Ursache weiter in Richtung Gemischaufbereitung lenkt.

    Das meine ich.

    Die kleinen Motoren werden ab Tempo 120 auf Dauer nervig wegen der Drehzahl und bieten dann auch kaum noch Leistungsreserven um "mal eben" auf 160 zu beschleunigen um schnell irgendwo vorbei zu kommen. Da hat dann der C18NZ die Nase vorn

    Nun, ich sprach vom C18NZ in Kombination mit dem WR Getriebe.
    Als CR mag er seine 90PS auch spaßig auf die Straße bringen können, das womöglich auch sehr agil.

    Aber das WR macht ihn trotz 90PS zur verhältnismäßig lahmen Ente.
    Gerade wenn man bergauf im 2. Gang beschleunigt merkt man, dass er durch die lange Übersetzung zwar will, aber nicht kann.
    Und dagegen macht ein 30PS schwächerer Motor mit "normalen" Getriebe wesentlich mehr Freude, auch wenn er nicht schneller ist.

    Dazu dann noch wie bereits erwähnt wurde, der günstigere Spritverbrauch der kleinen Motoren.


    Wenn man damals täglich weite Strecken pendeln musste, mit viel Autobahnanteil - dann war der C18NZ mit WR Getriebe sicherlich eine bequeme Wahl.

    Aber für den sonstigen Alltag - wenn man nicht gleich einen GSi bestellt hat - war man meiner Ansicht nach mit den kleineren Maschinen besser bedient.

    Ich bin den C18NZ von Sofian zur Probe gefahren.

    Hier auch das angesprochene Problem: Das WR Getriebe.

    Er fährt sich zwar sehr Komfortabel, aber von der Leistung her ist er auf Landstraßen nicht bzw. kaum stärker als der C14NZ
    Letzterer bringt dabei allerdings durch seine Spritzigkeit und Drehfreude wesentlich mehr Fahrspaß.


    Ich denke die Stärken des C18NZ Motors finden sich eher für gemütliche Autobahnreisen in den höheren Ausstattungslinien.

    Denn dort läuft er sehr ruhig und hat genügend Drehmoment um es auch bequem etwas zügiger angehen zu lassen.

    Prinzipiell kannst du den alten Schalter drin lassen, dann zeigt die Anzeige nur permanent vollen Öldruck an - die Warnleuchte funktioniert aber dennoch.


    Wenn du den Sensor für die Anzeige haben möchtest, Tür es der günstigste von FAE ganz gut. Anschlussgewinde ist M14x1,5 wenn ich mich nicht irre. Du musst dann nur ein zusätzliches Kabel dahin ziehen

    Für den Digitaltacho gibt es zwei Impulsgeber.

    Einmal 6 - Impuls (Dieser Geber findet sich bei jedem Kadett mit Multec Einspritzanlage)

    Und 16 - Impuls (meist bei GSi 16V verbaut)

    Wenn ich mich richtig erinnere, gab es für den Automatik auch 10 - Impuls, das ist aber eine seltene Ausnahme.


    Welchen von den oberen beiden man verwendet ist prinzipiell völlig egal, das LCD kommt mit beiden klar. Es muss lediglich über die Massebelegung entsprechend codiert werden, das ist aber auf der oben genannten Seite erklärt.


    Kurzum, am einfachsten kommst du, wenn du dir den 6 - Impuls Geber aus einem Kadett E organisierst. Dieser hat zwar nach wie vor den mechanischen Anschluss für die Tachowelle, aber entweder lässt du die Welle blind hinterm Tacho liegen, oder du baust sie ganz aus und verschließt die Öffnung am Geber.

    Was mich an der Liste zweifeln lässt, dass der Kadett E uneingeschränkt freigegeben ist und der Kadett D gar nicht aufgeführt ist.

    Die frühen 13N und 13S sowie der 18E OHC Motor sind die gleichen wie im Kadett D, ebenso der alte 1.2 OHV Motor wurden dort gleichermaßen verbaut.





    Die Sache mit dem E10 tanken in der Alltagsschleuder ist ganz einfach. Bei meiner geringen Fahrleistung tanke ich alle 2-3 Monate. Wenn er dann Mal kurz vor dem trocken laufen ist, und dann,das günstigere E10 bekommt, macht das bei ein paar Litern keinen Unterschied ob ich E10 im Tank habe oder Mal wieder 500kg an der Anhängerkupplung hängen habe.

    Wichtig ist das die Ausgabe in dem Moment gering gehalten wird.

    Da allerdings in den Privaten Umständen zumindest die Umbauerei des Eigenheims soweit durch ist, sollte der Fall in der Regel nicht mehr eintreten.