Beiträge von ViSa

    Habe ich nur so gemacht.


    FB raus, in Schraubstock eingespannt, Nabe mit passendem Dorn rausgekloppt. Sicherungsringe entfernt und das Lager aus dem FB-Gehäuse geschlagen.(Geht absolut easy mit einem 1-Kg Fäustel).

    Gereinigt, neuen Sicherungsring rein, neues Lager mit passendem Dorn für Aussenring eingeschlagen. 2.ten Sicherungsring drauf, fertig, das neue Lager ist im Federbein.


    Nabe vom Innenring befreit und mittels selbst gebauter "Vorrichtung"(Gewindestange mit passenden Dornen und Ringen zur Abstützung des inneren Lagerringes, damit sich das nicht rausdrückt beim einziehen der Nabe) reingezogen und fertig. Ist alles kein Hexenwerk.


    Diese Methode funktioniert am besten mit einer "echten" Werkbank und Schraubstock wie sie in der Industrie oder Handwerk Verwendung finden. Fangt da nicht mit irgendwelchem Baumarktkram an, das geht meistens in die Hose ..


    Oh, das ist neu für mich. Wieder was gelernt.

    Naja, bin ja auch seit 25-30 Jahren raus aus der aktiven Hobyschrauberei ... dementsprechend auch mein Wissensstand.

    Dein Lager hat einen breiten Aussenring und 2 schmalere Innenringe welche an den Aussenseiten mit einer Dichtmanschette "Simmering" versehen sind. Das ist ein(!) komplettes Teil !!


    Bei der Demontage des RL wird das Lager faktisch zerstört, ein Innenring bleibt auf der Nabe zurück und muss seperat entfernt werden.

    Das ist keinesfalls "wiederverwendbar"! Fummelst du das neue Lager auseinander kannst du es auch gleich wegschmeißen, wenn die Simmeringe beschädigt wurden ist es nur noch Schrott.


    Also, folgende Vorgehensweise:

    • Neuen Sicherungsring einsetzen (Seite egal)
    • Neues Lager in den Achsschenkel einpressen bis es auf dem Sicherungsring aufliegt. Druck nur auf den äusseren Ring anwenden.
    • 2.ten Sicherungsring in die Nut einsetzen
    • Nabe vom Rest (inneren Lagerring) befreien
    • Nabe in das Lager einpressen, und diesmal den inneren Ring des Lagers abstützen bis die Nabe aufliegt
    • Stützt du den 2.ten inneren Ring nicht, wird sich dieser aus dem Lager rauspressen, womit das Lager dann Schrott wäre.

    Kleiner Tip:

    Den Lagerring nicht mit dem Hammer von der Nabe runterkloppen, das ist der beste Weg die Nabe übern Jordan zu schicken.

    Entweder Abzieher oder leicht mit einem Fön erwärmen, dann fällt der meistens schon von alleine runter ..

    Richtig.

    Vielleicht habe ich mich nicht 100% richtig ausgedrückt, aber genau das ist der Sinn und Zweck dieser Bauform.

    Oder einfach gesagt:

    Im Fall der Fälle soll eher die Schraube kaputt gehen als das (oftmals fest verschweißte) Muttergewinde dessen Reparatur ungleich schwerer bis gar unmöglich wäre.

    Das passieren einfach die wildesten Dinge, ohne das ich dafür ne logische Erklärung hätte.


    Beim C20XE:

    Bosch FR7DC (ist die richtige Kerze! und war auch neu), wollte damit partout nicht anspringen, und wenn war er am stottern wie ein Sack Nüsse.

    NGK-V-Line 20/ BKR6ER (ebenfalls die richtige Kerze) rannte damit wie ne eins.


    Das verstehe wer will ... wir sind damals fast bekloppt geworden, was hatten wir nicht alles getauscht und getestet ..

    Verschiedene Steigungen sind das eine.

    Ich persönliche habe bei Opel auch noch keine Zoll Gewinde gesehen.

    Ausser vielleicht bei Rohr/ Schlauchverschraubungen wie z.B. Servo.

    Aber schon seltene M-Größen wie z.B, M7. Das gibt es tatsächlich, auch in den DIN-Tabellen,

    ist nur eher ungängig. Genau wie der 15er Kopf der hier besprochenen Schraube.

    Schrauben/ Lager/ U-Scheiben sind am KFZ ohnehin ein ganz eigenes Thema, so auch Torx, Vielzahn und was es sonst so gibt.

    Das sind nicht immer DIN-Größen die da verwendet werden. Vom Gewinde her vielleicht schon, aber die Form der Köpfe ist teilweise sehr speziell, siehe z.B. auch die KW-Schraube beim XE.

    FC 51 KANN auf ein defektes SG hinweisen, muss es aber nicht zwingend sein.


    Stromversorgung/ Zündung etc. ist o.k.? Springt er überhaupt an und läuft schlecht oder komplett tot?

    Sicherungen alle gecheckt? Weitere Auffälligkeiten?


    Nur aus eigener Erfahrung:

    Ja, Steuergeräte können wirklich mal kaputt gehen.


    Aber in meiner "Schrauberkarriere" bisher noch nicht ein einziges mal erlebt.

    Ursachen lagen meistens in der Peripherie, wie Verkabelung, schlechte Masse, Defektes Zündschloss, Schwache Batterie (Unterspannung -> kann die dollsten Fehler versachen), Fehler in der Zündung usw. ..


    Was genau gibt dir die Gewissheit das dein Steuergerät wirklich hopps gegangen ist.


    Wenn es tatsächlich defekt sein sollte, es gibt Firmen die sich auf die Reparatur von sowas spezialisiert haben, einfach mal googlen.