Beiträge von 13S

    Die Unterdruckdose hat auf den Leerlauf keinen Einfluss, weil dann kein Unterdruck anliegen soll. Erst wenn die Drosselklappe bei leichter Öffnung die Bohrung für den Anschluss dieser freigibt, soll sie wirken. Die Dose ist allerdings mechanisch mit dem Induktivgeber verbunden. Ich weiß jetzt ja nicht wie die defekt ist. Wäre die Verbindung lose, kann das doch negative Auswirkungen haben. Der Geber könnte dann wackeln, was einen unruhigen Leerlauf auslösen würde.
    Ob der Motor Falschluft saugt, wenn heiß? Die Leerlaufdrehzahl müsste sich dann auch ändern. Merkwürdig! Funktioniert die Beschleunigerpumpe?


    Wenn Du meinst, das Gemisch wäre in dem Fall zu mager, dann dreh' die Gemischeinstellschraube ½ oder auch 1 Umdrehung heraus um zu sehen was passiert. Später kannst Du sie wieder zurückdrehen.


    Ich habe für den Vergaser auch noch größere Leerlaufdüsen 42,5 und 45 probiert, aber bei mir ist der CO-Wert damit selbst bei ganz hineingedrehter Einstellschraube zu hoch. Ein Grund dafür ist, dass die Drosselklappe der 1. Stufe beim 2E3 bei korrekter Einstellung den Übergangsschlitz schon teilweise übersteigt. So bleibt es bei der 37,5er.


    An der Zündanlage ein Hitzeproblem festzustellen, schwierig. Auch weil es nur im Leerlauf ist. Die Isolation der Zündkabel kann nachgelassen haben. Schaust Du mal bei Dunkelheit die Kabel an wenn er läuft. Verteilerkappe/-läufer Sichtprüfung. Alles andere kann man nur durch Tauschen probieren.

    Die Zündanlage betreffend kann eine Überhitzung in erster Linie nur von einem (sehr) falschen Zündzeitpunkt herrühren.


    Zur Prüfung braucht man natürlich eine Stroboskoplampe. Neben der eigentlichen Einstellung würde ich mir anschließend die Funktion der Fliehkraftverstellung und der Unterdruckdose (schon erneuert?) ansehen.


    Wie steht es denn mit der Warmluftklappe in der Luftfilteransaugung? Nicht dass auch unter hoher Last nur heisse Luft vom Auspuffkrümmer einströmt.

    Komisch nur, dass niemand früher den unrunden Lauf der alten Felge/n bemerkt hat. Auf der Wuchtmaschine z.B.


    Vielleicht wurden die mal zu stark angeknallt? Na zum Glück sind offenbar die Radnaben nicht verzogen.

    Unterdruckschläuche beschädigt oder verwechselt? Besonders der zum Unterdruckfühler (MAP-Sensor) an der Spritzwand.


    Kabelverbindungen o.k.? Steuerzeiten stimmen? Zündzeitpunkt verstellt?

    Opel Nr. 636002 Nockenwelle 13N
    Opel Nr. 636000 Nockenwelle 13S


    Letztere steht noch als Originalersatzteil bei eBay drinnen für 79 €, Anbieter: opelclassicparts.

    Der Niederhalter soll in dem Fall auch nicht auf den Schlepphebel drücken, sondern auf den Ventilfederteller.

    Dann bleibt nur: Kraftstoffförderung prüfen (Leitungen, Ansaugung im Tank, Filtersiebe, Pumpe) und/oder den Vergaser reinigen, Schwimmernadelventil prüfen. In dem Gasblasenabscheider ist oben noch ein kleines Kugelventil, damit nicht zuviel Benzin gleich wieder in den Rücklauf geht.

    Das ist nicht so einfach zu beantworten. ;)


    Nachdieseln? Vielleicht läuft der Motor nicht zu mager, sondern zu fett wenn er richtig heiß ist? Weil zu mager würde sich eher im Warmlauf bemerkbar machen, wenn die Startautomatik gerade abgeschaltet hat.


    Bei defekter Unterdruckdose am Verteiler hatte ich kein Ruckeln, sollte eigentlich auch nicht.


    Übrigens, im Kraftstoffzulauf am Vergaser sitzt noch ein dünnes langes Filtersieb.

    Nein. Da wird bestimmt einer der Entlüftungsschläuche porös sein.

    Das wird nicht viel helfen. Der Anschluss dafür am Vergaser hat nur einen winzigen Bohrungsdurchmesser. Die Unterdruckdose sorgt für den richtigen Zündzeitpunkt im Teillastbereich. Ohne diese zieht der Motor sehr bescheiden, außer Du gibst richtig Gas. Sie ist leicht auszuwechseln, bei mir war die auch hinüber - schon wieder 10 Jahre her.