Beiträge von tbone

    So, ich hab' mich nochmal bezüglich der Dichtungen und der Lieferbarkeit "informiert", Stand
    ist von 2009, also wird es zur Zeit nicht besser aussehen, aber zu einzelnen Dichtungen gibt es
    weiter "unten" noch mehr.

    • RepSatz Lenkgetriebe ZF 90442111 / 1609076
      (Manschetten+Mittelstück, 8 ORinge, 4 Hohlschrauben, 2 Ringe, 4 Schellen)
    • RepSatz Lenkgetriebe ZF
      (Manschetten+Mittelstück, 8 ORinge, Usit-Ring, 4 Hohlschrauben, 2 Ringe, 4 Schellen)
      90188878 / 1609045) (NML.- KEIN ERSATZTEIL)
      -> Verwenden: 90398968 / 1609073 (Nr oder Abbildung im Katalog aber nicht zu finden)
    • RepSatz Lenkgetriebe ZF, Lenkspindel alle Dichtungen komplett
      90369214 / 1609066) (NML.- KEIN ERSATZTEIL)
    • RepSatz Lenkgetriebe ZF Usit-DICHTRING
      90297389 / 950929 (NML.- KEIN ERSATZTEIL)
      -> bei OPC 1,07EUR
    • RepSatz Lenkgetriebe ZF, O-Ringe groß, Simmeringe für Lenkspindel + O- und UsitRinge für Ölleitungen
      90442110 / 1609075 (NML.- KEIN ERSATZTEIL)
      90296337 / 1609058 (NML.- KEIN ERSATZTEIL)
      90369214 / 1609066 (NML.- KEIN ERSATZTEIL)


    Wie man sieht, sind die Kleinteile eher nicht mehr zu haben, der einzige Reparatursatz,
    wäre vielleicht noch der Erste, aber dürfte bei Opel auch ziemlich kostspielig sein, daher habe
    ich die erstmal leicht zu erreichenden Dichtungen selbst ausgemessen:


    Man braucht:

    • 6 x O-Ringe für die oberen Leitungen und Schrauben
      Innenmaß: minimal 12, besser 12.5mm
      Außenmaß: 18mm
      Stärke: 2.5mm
    • 2 x Usit-Ringe für die RohrAnschlüße am Druckzylinder
      Innenmaß: 16,3mm
      Außenmaß: 24mm
      Stärke: 1.5mm
      Der Metallring ist dabei 2.5mm breit, der Gummiteil ca. 1.2mm
    • 1 x O-Ring an der Verbindung Lenkspindel + Gehäuse
      Innenmaß: 41.8mm
      Außenmaß: 48,5 - 45,8mm
      Stärke: ca. 2.6mm+ (schwer zu sagen, wie stark der Ring original ist,
      der alte Ring ist gequetscht 2.4 x 2.8mm)
    • 2 x Alu-Dichtringe für die Druckleitung von der Pumpe kommend
      Innenmaß: 13,5mm
      Außenmaß: 18.8mm
      Stärke: ca. 1mm
      (Ist wohl kein leicht erhältliches Maß, 14x20mm passt nach Test auch.)
    • 2 x Alu-Dichtringe für den Rücklauf zum ServoÖlbehälter
      Innenmaß: 16mm
      Außenmaß: 21mm
      Stärke: ca. 0.8mm
      (Auch kein leicht erhältliches Maß, 16x22mm passt nach Test auch.)
    • (2 x Lenkmanschetten)
      Nicht weiter als 41 mm auf der einen Seite und
      ca. 55mm auf der anderen - 8-20cm streckbar.


    Die Maße für die Simmeringe im Zylinder und der Lenkspindel finde ich unter Umständen auch
    noch heraus, dann kann man sich den Krempel selbst zusammenstellen. Bei IR-Dichtungstechnik
    komt ein Dichtsatz mit den oben aufgeführten Teilen keine 5 EUR, dazu einen Satz Manschetten
    von Febi für'n Zehner und ein großer Teil der Servo ist damit schon neu abzudichten.


    Noch ein kurzer Instandsetzungshinweis:
    Nimmt man die Servo soweit auseinander, ist auf jeden Fall auch der untere kleine Deckel abzu-
    schrauben, darin sitzt eine Feder und ein Kolben, der die Zahnstange immer schön an's Ritzel
    drückt. Bei 2 von drei Servos war dieser Kolben total fest, die Zahnstange hat dann unnötig Spiel
    zum Ritzel.. also rausnehmen, säubern, neu einfetten, ohne Fett lässt der sich auch nicht einsetzen,
    den kleinen Deckel mit Dichtmasse wieder aufsetzen, sonst siffelt das Fett da wieder irgendwann
    nach unten durch.


    Und noch ein kurzer Zustandstest für den Druckzylinder:
    Das längliche Teil, in dem die Zahnstange sitzt, lässt sich mit den vier Schrauben und den das Rohr
    umschließenden Halter, abschrauben. auf er anderen Seite der Zahnstange sitzt ja der Zylinder in
    dem das Öl für den Druck nach links und rechts arbeitet. Der Zylinder bzw. seine Dichtung kann
    undicht sein, ein einfacher Test ist: Das ganze Rohr senkrecht halten, die Zahnstange nach unten
    ausfahren lassen, dann beide Öl-Löcher oben mit den Daumen zuhalten und versuchen die Zahn-
    stange reinzuschieben. Ist der Zylinder ok, ist das wie bei einer Fahrradluftpumpe, die man unten
    zu hält. Die Stange wird sich nicht einfahren lassen. Ist der Zylinder undicht, hört man es zischen und
    es gibt kaum Gegendruck.
    Andersherum geht der Test auch. Zahnstange einfahren, Löcher zuhalten und gesamtes Rohr hoch-
    halten (senkrecht), die Zahnstange sollte nun drinbleiben und nicht allein rauskommen (Unterdruck
    im Zylinder). Der Test klingt vll komisch, aber ich habe einen undichten und zwei dichte Zylinder
    hier, somit kenne ich die Unterschiede im "Testverhalten".. o)


    So, reicht ja nun erstmal für heute.. o)
    Bis bald und Gruß,
    Rob.. o)

    Na 2 Wochen könnt' ich ja grad noch so warten, bevor ich mir die halb durchgerosteten
    Dinger wieder einbaue, oder sogar diese komischen Tierferlegungsteller.. o)


    Dieses Staubkappe oder Federsitz genannte Teil habe ich da auch irgendwo auf einer
    Seite entdeckt, könnte man bei kfz-teileprofi wohl auch erwerben, ist aber auch eine
    andere Nummer, als die von Opel einst war. Hab' ich grad leider nicht zur Hand, aber
    wenn Du diese Nummer auch nochmal posten könntest.. sehr sehr gerne!..


    Was hast Du bei Opel für die Federsitz-Dinger bezahlt ?!


    Gruß und Dank!
    Rob.

    Hai Kaisi.. o)


    das ja knorke!.. o) Mit der Nummer findet man ja noch so einige andere Seiten,
    russisch, chinesisch und wieder weitere Teile, die es hier angeblich gar nicht mehr gibt.
    Natürlich alle unter anderen Nummern, aber eine wirklich interessante Geschichte!


    Ich sehe Staubkappen und Federteller z.B. erhältlich in China, ab 200 Stück Abnahme
    usw.. also, da geht ja noch einiges.. o)) Zur Not muss man demnächst mal eine Asien-
    Reise machen.


    Kann man den Leuten unter http://www.kfzteile-profis.de vertrauen ?! Hat da schonmal
    jemand bestellt ?!


    Beim FOH werde ich mit der Nummer auch nochmal antanzen, ich will den Mann dort
    mal ein bisschen fordern.. o))


    Vielen vielen Dank!
    Rob.

    Kaisi
    Sofern das wirklich eine andere Nummer ist, wäre das in jedem Fall wahnsinnig prima von Dir!.. o)


    Vll kannst Du sogar ein Foto oder eine Kopie der Rechnung machen, sodass ich bei meinem FOH
    gleich ein bisschen Druck machen kann, nach dem Motto: Guckt mal hier, anderswo ging das Bestellen
    aus Holland völlig reibungslos.. o)


    Danke für Deine ausführliche Antwort, ich halte dann mal die Füße still und zähle auf Dich.. o)

    Wickel den Tank in irgendwas ein, Wolldecke oder so..dann die Säure drauf und
    mit Folie einpacken.


    Ich hab testweise auch mal nur zwei getränkte Taschentücher übereinander auf
    eine rostige Stelle gelegt und diese mit einer Tüte abgedeckt, damit sie nicht so
    schnell trocknen. Also am nächsten Tag waren die Taschentücher braun und die
    Stelle auch fast blank.. o)


    Mit Tank und Wolldecke, wäre das gleiche Prinzip.. nur größer.. o)

    Kaisi
    7 EUR das Paar wäre mehr als ok.. o) Meinst Du mein FOH kann die Teile auch aus Holland auftreiben,
    oder hast Du einen Super-FOH ?!.. o)


    mechanic
    Beim Opelhändler sind die eben offiziell gar nicht mehr lieferbar, früher hatte die der Autozubehörladen
    hier auch noch parat, hingen da ewig an der Wand.. ich hätte nie gedacht, dass so ein 0815 Teil so fix
    so schwierig zu bekommen ist. Danke für das "hätte ich Dir geschenkt"!.. o)


    Im c20let Forum habe ich von Frank einen Thread gefunden, indem er vor 4 Jahren schon nach
    diesen Teilen fragte.. bin ich wohl bisschen spät dran mit der Feststellung, dass die Teile "aus" sind.. o))


    http://www.c20let-forum.com/viewtopic.php?t=55203&sid=

    Hallo!


    Ich suche nun schon den ganzen Tag im Netz und habe auch schon beim lokalen Teiledealer
    angefragt, ich finde einfach keine Federteller mit Originalmaßen.. kann doch nicht sein, dass
    dieser einfache Metallteller (unterm Domlager) für die Federbeine nicht mehr aufzutreiben ist ?!
    Und auf Astra-F möchte ich eigentlich nicht umbauen, ich habe bereits neue DomLager
    und Stoßdämpfer parat..


    Gesucht habe ich mit diesen Nummern GM 90305061 / Katalog 312507 und eben auch einfach
    mit "Kadett/Nexia Federteller" usw., aber nüscht ?!


    Wer weiß Rat ?!
    Danke Rob!


    ps: Ich hab' aus Verzweiflung auch schon 5 Stück Tieferlegungsfederteller bei eBay gekauft,
    aber ansich wollte ich so einen Quark nicht einbauen.. o) Nur der Preis war ok, 18 EUR inkls.
    Versand..

    Danke Schorschi, ich glaube die Zeichnungen habe ich auch, muss ich nochmal gucken.


    Ich denke aus Threads wie diesem: Servolenkung lässt
    sich erkennen, dass die Teilesituation seitens Opel wohl ziemlich mau ist.


    Was ich jetzt eigentlich jetzt von jemanden hören möchte ist folgendes:


    "Ja, schraub ein soweit noch intaktes Servogetiebe auseinander, reinige alle Dichtflächen, bau es mit
    einem Hauch Dichtmasse wieder zusammen, nimm neue Aludichtungen, O- und USIT-Ringe für die
    obenliegende Verohrung und das Getriebe sollte nicht mehr siffig werden."


    Hat das schonmal jemand getan ?! Wie wäre die Erfolgsquote ?! Ich wäre doch nicht der erste
    der das versucht ?!

    Hu!.. o)


    So, ich konnte gestern nicht widerstehen und habe eines meiner Servolenkgetriebes mal zerlegt -
    Sauerei!.. o) - soweit es mit normalem Werkzeug möglich ist. Es ergeben sich nach dem Lösen
    diverser Schrauben an diesem Getriebe von ZF drei wesentliche Bauteile.


    - Lenkspindel mit den Hydraulikanschlüssen
    - Druckkammer mit Zahnschiene und der Befestigung für die Lenkstangen
    - Verbindungsstück für die eben genannten beiden Teile


    Mir ging es darum zu erforschen, warum die Servogetriebe alle meistens so versifft aussehen und
    wie ich das bei einem frischen Einbau einer Servolenkung für die Zukunft vermeiden kann.


    Was mir bis jeztzt gar nicht so bewußt war #1:
    Die ganze Servo steht gar nicht unter Druck, es ist ja nur (von vorn gesehen) das linke Stück in dem
    der Hydraulikzylinder sitzt und eben der kleine Bereich an der Lenkspindel, wo sich die Anschlüsse
    zur Servopumpe befinden.


    Was mir bis jeztzt gar nicht so bewußt war #2:
    Dass heisst, wenn der Rest der Servo so siffig ist, also das ganze Gehäuse in der Mitte und vor allem
    rechts neben den Manschetten - dann ist das kein Servoöl, sondern das ausgeschwitzte Fett. (Vorraus-
    gesetzt die Druckanschlüße sind alle dicht und der Druckzylinder auch).
    Somit lässt sich das zerlegte Getriebe einfach mit neuem Fett versehen und an allen Dichtkanten
    mit "normaler" Dichtmasse abdichten. Ich meine vorwiegend die drei oben genannten Teile,
    bzw. sämtliche Teile und Verschlüsse die nicht unter Druck stehen. Sehe ich das falsch ?!


    Was mir bis jeztzt gar nicht so bewußt war #3:
    Es heisst immer: "Die Dichtungen für die Lenkgetriebe sind praktisch nicht mehr erhältlich!" Stimmt
    denn das wirklich !? Es mag für den Druckzylinder und den Simmering da drin gelten, aber für die
    Hydraulikleitungen oberhalb des Servogetriebes und sämtliche Anschlüsse, scheint es die entsprech-
    enden O-Ringe, Usit-Ringe und Alu-Dichtringe bei eBay zu geben. Kann das einer bestätigen ?! Das
    "nur" der Zylinder nicht neu abgedichtet werden kann (worin ich momentan kein Problem sehe, da
    die Zylinder meistens noch gut dicht sind und man da sowieso nicht dran käme), ist mir auch erstmal
    schnuppe, denn es ist doch eher immer das ganze Servogetriebe-Gehäuse das so unansehnlich
    verschmiert ist und welches ich so nicht einbauen wollte, ohne es sauber gemacht und neu abgedich-
    tet zu haben.


    Über Zusätze, Hinweise und Berichtigungen wäre ich sehr erfreut.. o)
    Gruß,
    Rob.

    Das funktioniert wirklich krass! Ich wollte es erst glauben, nachdem ich es selbst versucht habe.


    Es ist eine ganz arge Arbeitserleichterung beim Entrosten diverser Teile, ob groß oder klein. Und
    wesentlich tiefenreiner wird es auch, als wenn man stundenlang mit Bürste und Fräser über rostige
    Stellen fährt.


    Hier mal eines meiner entrosteten Teile, vorher den Blattrost mit Hammer abklöpfeln, dann mit
    Drahtbürste kurz rüberschruppen und dann ins Säurebad. Ich hab 800g auf 15 Liter Wasser gehabt.
    3 Tage stehen lassen, Wasser war so kalt wie es halt momentan in einer ungeheizten Werkstatt
    sein kann.


    Ergebnis kann in jedem Fall überzeugen.. nach dem Bad muss man zwar trotzdem nochmal mit
    einer Bürste (Flex/Bohrmaschine) rüber, aber nur ganz leicht um den Schmand abzubekommen,
    manchmal reicht auch ein Lappen um den Rost abzuwischen.. hätt' ich das mal vorher schon
    gewußt und probiert.. o)


    Danke nachträglich nochmal an Dich Steffes, für's publik machen hier.. o)


    ps: Ein ganzes Federbein würde ich vielleicht nicht noch einmal für drei Tage "einlegen", mir
    scheint das Radlager jetzt "etwas" trocken zu sein.. öhm.. o)