Beiträge von DreamOpel

    Finde auch, dass sich die Arbeit gelohnt hat.
    Ich habe es nach Feierabend für ein paar Stündchen gemacht. Es wurde auch schon mal eine halbe Nacht.


    Im letzen Monat war der TÜV-Prüfer begeistert und hat den Zustand des Kadetts gelobt.
    So brauchte er nicht klopfen und die Hände wurden auch nicht schmutzig.


    Habe vorgeschlagen, dass ich den nächsten TÜV online machen werde.
    Er grinste und sagte, „Bei diesem Fahrzeug sollte es klappen“.


    Gruß
    DreamOpel

    Den Unterbodenschutz solltest Du versuchen nicht scharfkantigen Werkzeugen oder Flex zu entfernen.


    Bei meinem Kadett ist reichlich Steinschlagschutz aus Kunststoff ab Werk, dieser wurde ab Werk auch lackiert. Der Steinschlagschutz für den Schleuderbereich geht teilweise bis zum Mitteltunnel.
    In den Radkästen ist ebenfalls Steinschlagschutz aufgetragen worden, nur wurde dieser schwarz lackiert.


    Denke, dass sollte reichen für die "Schönwetterfahrten".


    Gruß
    DreamOpel





    Halo ReD_AvEnGeR,


    auch der hintere Radkasten hat innen kein Unterbodenschutz, hier sitzt reichlich Steinschlagschutz aus PVC ab Werk.
    Die vorderen Innenkotflügel haben teileweise noch den originalen Schutzwachs, dieser ist in Ordnung und nicht spröde.
    Unter dem Schutzwachs sind die Kotflügel schwarz lackiert. Warum hat Opel dies gemacht?
    Vielleicht kannst Du mir eine Antwort geben.
    Genauso ist es mit der Radmulde und den hinteren Radkästen, diese sind ebenfalls schwarz ab Werk.


    Hier wurde ebenfalls nach dem entfernen des Unterbodenschutzes leicht FluidFilm aufgetragen.


    Halo ReD_AvEnGeR,


    hätte nicht gedacht, dass sich der Rost auch unter dem Steinschlagschutz so verbreiten kann.


    Vor einigen Jahren habe ich bei meinem Fahrzeug den Unterbodenschutz entfernt, ich wollte nicht einfach über den spröden Unterbodenschutz neuen auftragen.
    Der Unterboden wurde eingeölt und nach 2-3 Wochen wurde er schön weich. So konnte dieser mit einer Holzspachtel abgetragen werden. Der Rest wurde mit Reinigungsbenzin entfernt. Wollte eigentlich neuen Unterschutz aufbringen, finde es ab so besser, da ich den Unterboden so gut kontrollieren kann.
    Der Unterboden wurde mit FluidFilm leicht eingeölt, da das Fahrzeug nur bei schönen Wetter gefahren wird.
    (Bilder vom Ergebnis sind hier in meinem Album.)


    Bei Deinem Unterboden solltest Du es ähnliches machen und an anderen Stellen unter dem Unterbodenschutz schauen.
    Bist Du Dir sicher, dass Du alle Roststellen entdeckt hast?


    Mit der Endbehandlung des Unterbodens, hättest Du doch warten können bis alle Roststellen beseitigt sind.
    Oder vertraust Du "Owatrol" nicht ?


    Gruß
    DreamOpel

    Hallo Christian,


    danke, dies ist der Stempel von der Gießerei.
    Hiernach wurde der Block Mitte 1987 gegossen.


    Habe ebenfalls ein wenig nachgeforscht und der Block sollte ein 16SH sein, diese wurden im Kadett E und Ascona C verbaut.


    Motorbauart Bohrung in mm Hub in mm
    16SH 80 79,5 Fertigung von bis 9.84 - 8.97
    16SV 79 81,5 Fertigung von bis 9.84 - 8.97 - 9.91


    Kannst Du bitte die Bohrung und den Hub kontrollieren.


    Bin mal gespannt.


    Gruß
    DreamOpel

    Denke, dass sich im Innenraum schon Wasser angesammelt hat, da die Kopfstützenhalter schon rostig sind.
    Der Motor steht schon über 2-Jahrzente, das Motoröl wird genauso alt sein und nicht mehr flüssig sein.
    Wenn die Batterie noch eingebaut ist sollte hoffentlich noch das Gehäuse heile sein. Bei Frost kann eine Batterie, die entladen ist, gefrieren und platzen.


    Es hat schon jemand geboten.
    Der Schlüssel fehlt, diesen sollte der Käufer bei Opel nachmachen lassen. Die 4-stellige Schlüsselnummer (Sxxxx) steht bei jedem Fahrzeug im Brief.

    Hallo XxIcekillerxX,


    die Multec-Einspritzanlage hat eine Schubabschaltung.
    Dabei wird bei erkannter Leerlaufposition der Drosselklappe die Einspritzung abgeschaltet. Dadurch kann Kraftstoff eingespart werden.


    Ist die Leerlaufdrehzahl gleichmäßig und läuft der Motor im Stand gleichmäßig? (Drehtahl ca. 800 - 850 Umdrehungen)
    Wie alt sind die Zümdkerzen?


    Bei meinem Motor ruckelt nichts, wenn ich vom Gas gehe. Lasse diesen im 4. Gang im Leerlazf ausrollen und er zieht sich von alleine ohne das ich Gasgebe ohne zu ruckeln.
    Könnte so viele Kilometer in "Schleichfahrt" rollen.


    Tip 1:
    Würde als erstes die Kontakte in der Verteilerkappe reinigen und blank schleifen.
    Wenn die Leerlaufdrehzahl zu hoch ist solltest Du die Dichtungen von der Einspritzanlage ersetzen.


    Wichtig: Bitte noch nichts an Einspritzanlage verstellen.


    Gruß
    DreamOpel

    Hallo Benz,


    die Delco Bremssättel sind dafür bekannt, dass sie wenn sie älter sind Probleme machen.
    Besonders, wenn nicht regelmäßig die Bremsflüssigkeit gewechselt wird. Diese zieht Wasser an und die Bremskolben können anfangen zu rosten.
    Es kann aber auch Schmutz durch eine undichte Manschetten hineingelangen.


    Bei meinem Kadett hatte ich während der Fahrt ein Schleifgeräusch gehört, es kam von der linken vorderen Bremse,
    ich habe sofort nachgeschaut und festgestellt, dass die Schiebehülsen schwergängig liefen. Beim Bremssattel auf der rechten Seite ging alles wunderbar leicht.
    Habe den Bremssattel ausgebaut und die Schiebehülsen durch neue originale Opel-Ersatzteile ersetzt.
    Die alten Schiebehülsen hatten schon teilweise Rost. Nach dem Einbau der neuen Schiebehülsen lief auch der linke Bremssattel schön leicht.
    Ein Bremsentest auf der trockenen Straße zeigte eine absolute gleichmäßige Bremswirkung an beiden Seiten. Alles war wieder super.
    Bis ich einige Monate später eine Vollbremsung aus Tempo 80 machen musste. Man war ich froh, dass die Bremse zuverläßlich bremste.
    Ich hatte mich gerade über diesen Vollidioten abreagiert, der mir die Vorfahrt genommen hatte, kam ein neues Problem an der nächsten Ampel.
    Vorne links stieg weißer Qualm am Kotflügel hoch, bin dann anschließend in die nächste Querstraße gefahren und musste feststellen, dass die Bremse sehr heiß war. Ich konnte das Fahrzeug nur schwer per Hand schieben. Die Bremse habe ich dann abkühlen lassen und habe festgestellt, dass alles wider wunderbar leicht lief. Nur wenn ich bremste hatte ich anschließend Probleme. Der Kolben klemmte und gab die Bremse erst mit einer Verzögerung wieder frei.
    Zu Hause habe dann das Rad abmontiert und die Bremsbeläge entfernt. Vorsichtig mit der Fußbremse den Kolben sehr weit herausgedrückt und die Staubmanschette nach hinten geschoben. Hier konnte ich schon am Anfang des Kolben Rostansatz feststellen, diesen Rost habe ich dann entfernt mit sehr feinem Schmiergelpapier und den Kolben vorsichtig wieder hineingedrückt.
    Da ich den Kolben nicht komplett herausgedrückt hatte, brauchte ich auch nicht entlüften. Der Kolben lief nach mehrmaligen Tests wieder schön leicht.
    Auch nach ein paar Wochen war alles noch schön leichtgängig.


    Habe mir aber trotzdem gebrauchte Bremssättel von einem Astra F besorgt und überholt. (siehe Foto)
    Das gute dabei war, dass fast neue Bremsbeläge dabei waren.
    Die Bremssättel konnte ich 1:1 austauschen und ich muss sagen, diesen bremsen bedeutend besser als die Alten.


    Denke, dass sich bei Deinen Bremssätteln an Kolben ebenfalls schon Rost gebildet hat und diese deshalb schwergängig sind.
    Du müsstest nachschauen, woran das liegt.

    Aber bitte nur an dem Bremssätteln arbeiten, wenn Du die ausreichende Erfahrung hast.


    Viel Erfolg
    DreamOpel